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Zuletzt geändert: 06.12.07

 

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Straßenbau: Demnächst vierspurig nach Neureut
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Erster Spatenstich für B 36 / zwei Jahre Bauzeit / fünf
Millionen vom Land

(erg) "Für uns sind alle Verkehrsträger wichtig", meinte OB
Heinz Fenrich am Dienstag, 4. Dezember, als er Schlag 11 Uhr
die Zeremonie zum ersten Spatenstich für den vierspurigen
Ausbau der B 36 zwischen der Nordweststadt und Knielingen
eröffnete. Auf die Minute pünktlich ist in der Regel der
Öffentliche Nahverkehr. Ebensolche Bedeutung hat aber auch
der Fußgänger-, Rad- und Autoverkehr.

Letzteren drei Verkehrsträgern dient die Verbreiterung der
Straße. Zunächst wird der Individualverkehr flüssiger. Aber
auch Radfahrer und Fußgänger kommen auf neuen Wegen besser
und schneller voran. Und der Ampel-Überweg an der Dahner
Straße wird durch eine filigrane Brücke ersetzt.

Die Aussage, wer Straßen säe, ernte Verkehr, ist nach
Auffassung des Stadtoberhaupts ebenso falsch wie die, man
könne Verkehr verhindern, wenn man keine Straßen baue.
Täglich werde auf dem Nadelöhr der Neureuter Straße unnötig
Zeit wie Sprit vergeudet.

Aber das habe in zwei Jahren, nach Abschluss der Bauarbeiten,
ein Ende. Da dann auch die Weißenburger Straße in beide
Richtungen an die B 36 angeschlossen sei, werde
Schwerlastverkehr, der augenblicklich noch über die Hertz-
und Landauer Straße ausweiche, die neue Strecke nutzen.

Für die Bauarbeiten werden insgesamt neun Millionen Euro
ausgegeben. Zwei Drittel der zuschussfähigen Kosten trägt das
Land Baden-Württemberg über die momentan noch gültige Fassung
das Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetzes (GVFG). Der
Zuschuss aus Stuttgart beträgt fünf Millionen Euro. Dafür
bedankte sich der OB ausdrücklich bei Regierungspräsident Dr.
Rudolf Kühner.

Seit Donnerstag, 6. Dezember, sind die Baumaschinen in
Aktion. Zunächst wird der alte Lärmschutzwall östlich der
Straße abgetragen und ein neuer, höherer gebaut, der dann
auch weiter nördlich reichen soll. Dann kommen die Fahrbahnen
bis zur Annweiler Straße an die Reihe und schließlich die
Fußgänger- und Radfahrerbrücke sowie die vier Spuren bis zur
Sudentenstraße. Der OB warb bei den Anwohnern und bei
betroffenen Autofahrern um Verständnis für den Lärm und die
Behinderungen während der zweijährigen Bauarbeiten.

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