Kurzinformationen Link Statistik Kontakt afsta-Informationssystem zurück

    

Kurzinformationen

  Infobest PAMINA | Informationsplattform PAMINA (Uni Karlsruhe ISL) | Regionen der Zukunft - PAMINA

Was ist PAMINA? | Karlsruhe und PAMINA | Projekte
Was ist PAMINA? Die Region Karlsruhe (PAMINA-Raum) mit ihrem Oberzentrum Karlsruhe hat die Chance durch ihre geographische Lage die Rolle eines wichtigen Brückenkopfs der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem, kulturellem und technologischem Gebiet zu übernehmen. PAMINA steht für PA=Palatinat, MI= Mittlerer Oberrhein und NA=Nord Alsace. Die vielfältigen Potentiale der Region Karlsruhe links und rechts des Rheins können sich durch die verstärkte Zusammenarbeit aller Kommunen spürbar entfalten. Rechtsrheinisch besteht die Zusammenarbeit der Kommunen auf der Plattform des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein und der TechnologieRegion Karlsruhe schon länger. Mit den Partnern auf der linken Rheinseite zeichnen sich bereits erste positive Ergebnisse ab.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe zusammen mit der Region Mittlerer Oberrhein, der Südpfalz und dem Nord-Elsaß hat seit Einführung der Gemeinschaftsinitiative INTERREG im Jahr 1990 erheblich an Fahrt gewonnen. Die regionalen Verantwortungsträger - Politiker, Verwaltungsfachleute und Experten - haben seit der Absichtserklärung zur Durchführung eines Aktionsprogramms zur europäischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am 12.12.1988 in Wissembourg die Ziele mit Leben gefüllt und die wechselseitigen Beziehungen in dieser Grenzregion ausgebaut. Dank der Unterstützung aus Brüssel konnten bereits wichtige und zukunftsweisende Projekte realisiert werden. Diese bilden eine gute Grundlage, um in Zukunft die notwendige Kooperation zwischen den Nachbarn im PAMINA-Raum weiter zu intensivieren.

Die Rahmenbedingungen sind innerhalb des PAMINA-Raums nicht einheitlich. Vielmehr bestehen große Strukturunterschiede zwischen den drei Teilräumen. Doch gerade diese Unterschiede zwingen zu einer verstärkten Diskussion und Abstimmung über die zukünftigen Entwicklungen unseres gemeinsamen Raumes und stellen eine große Chance dar.

Das INTERREG-Programm für den PAMINA-Raum bietet einen kohärenten Rahmen für konkrete Maßnahmen. Zahlreiche interessante, innovative und zukunftsgerichtete Projekte wurden bereits durchgeführt oder sind in Planung und füllen dieses Rahmenprogramm aus. Von der Einrichtung eines Technologienetzes zwischen Karlsruhe, Landau und Haguenau, über die Gründung einer deutsch-französischen Ingenieurhochschule in Wissembourg, ein Gutachten zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zum Bau eines grenzüberschreitenden Radwanderweges, ist PAMINA nicht nur graue Theorie, sondern bereits von Jahr zu Jahr ein Stück mehr Realität.

Das Interreg-Programm befindet sich bereits in seiner dritten Phase. Für die Laufzeit von 2000 bis 2005 wurde von der Europäischen Kommission die INTERREG III-Initiative bewilligt mit einem Gesamtvolumen von 11 Millionen ECU bzw. 22 Millionen DM. Die Förderung der dritten Phase soll sich auf sechs Schwerpunkte erstrecken:

  • Integration innerhalb des Raumes mit Maßnahmen zur Verbesserung des Informationsflusses und der Einrichtung bzw. dem Ausbau grenzüberschreitender Kooperationsnetze und -strukturen,
  • Wirtschaftsförderung mit Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbssituation des PAMINA-Raumes und der Förderung der Klein- und Mittelbetriebe,
  • Raum- und Siedlungsstruktur mit Maßnahmen zur nachhaltigen Raumnutzung und Verbesserung der Verkehrs- und anderer Kommunikationsssysteme,
  • Natürlichen Ressourcen und Umwelt mit Maßnahmen zur Sicherung der natürlichen Ressourcen und Erhaltung der Umwelt
  • Sozialer Zusammenhalt, Kultur und Bildung mit Maßnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und zur Arbeitsmarktpolitik und der Aus- und Weiterbildung.
zum Seitenanfang
Karlsruhe und PAMINA Von Seiten der Stadt Karlsruhe und ihrer Institutionen sind in den Interreg-Phasen I und II zwischen 1990 und 1999 eine Vielzahl von Projekten aktiv mit unterstützt und vorangebracht worden. Als Beispiele sind zu nennen:
  • Die Schaffung des grenzüberschreitenden Technologienetzes zwischen Karlsruhe, Landau und Haguenau verbindet die Aktivitäten der Industrie- und Handelskammern: UTB, ZETIS und CAIRE.
    UTB steht für Unternehmens- und Technologieberatung der IHK Karlsruhe,
    ZETIS für Zentrum für Technologie und Innovationsberatung Südpfalz und
    CAIRE für Centre d´ animation d´ information et relais economique.
    Dieses Technologienetz verfolgt das Ziel, die Verbreitung von Informationen und neuen Produkten und technischen Innovationen insbesondere zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen zu fördern. Dazu wurde eine grenzüberschreitende Datenbank und eine telematische EDV-Verknüpfung zwischen den drei Städten eingerichtet.
  • Eine Haushaltsumfrage zu den Aktionsräumen der Bevölkerung im PAMINA-Raum in den Bereichen Einkaufen, Freizeit, Dienstleistungen und Arbeit.
  • Zusammen mit den Fachleuten der Regionalplanung (Regionalverband Mittlerer Oberrhein, Planungsgemeinschaft Südpfalz sowie des Departements Bas-Rhin) wurde eine groß angelegte Untersuchung über die Orientierungslinien für die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung im PAMINA-Raum erstellt mit konkreten Problemanalysen und Handlungsempfehlungen und außerdem ein gemeinsames Freiraumkonzept entwickelt.
  • Aufbau eines Informationssystems im PAMINA-Raum. Ziel ist die bessere Kommunikation und Information aller beteiligten Institutionen auf beiden Rheinseiten sowie die bessere Informationen für die Bürger.
  • Ein Gutachten zur interkommunalen Koordination im Bereich des Wohnungsmarktes, das insbesondere den Aspekt der grenzüberschreitenden Wohnsitzverlagerung miteinschließt, wurde im Januar 2000 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Erfahrung mit INTERREG hat gezeigt, daß durch diese programm- und projektorientierte Zusammenarbeit ein neues Niveau der grenzüberschreitenden Kooperation erreicht werden konnte, das sich insbesondere durch Konkretheit und den Willen, Fortschritte zu erzielen, auszeichnet.
zum Seitenanfang
Projekte In der Zukunft gibt es dennoch immer noch viel zu tun. Weiterhin sind intensive Bemühungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in vielerlei Bereich notwendig:

  • Eine frühzeitige und detaillierte Abstimmung der Raumordnung und - planung unter Einbeziehung wirtschaftlicher, verkehrlicher und ökologischer Erfordernisse
  • Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen zur Erhaltung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts der Region mit dem Oberzentrum Karlsruhe
  • Ein koordiniertes Standortmarketing der Gebiete auf beiden Seiten des Rheins
  • Die Koordinierte Ausweisung von Gewerbegebieten
  • Gemeinsame Lösungen für verlagerungs- oder abwanderungswillige Betriebe
  • Flächenmanagement zur Ausweisung, Erhaltung und Wiedergewinnung von Industrie- und Gewerbeflächen
  • Grenzüberschreitendes Konzept des Individualverkehrs (Engpaß Rheinbrücke, Weiterbau Wörther-Kreuz-Lauterbourg etc.)
  • Grenzüberschreitendes ÖPNV-Konzept (Stadtbahn, Bus, Bahn) und Verkehrsverbund zur Verringerung der Pkw-Ströme der Berufspendler, Einkaufs- und Freizeitfahrten
  • Gemeinsame Konzeption zur großräumigen Lenkung des wachsenden Güterverkehrs
Am 23. Januar 1996 ist in Karlsruhe der Staatsvertrag unterzeichnet worden, der es den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, dem Elsaß sowie Lothringen, Luxemburg und den grenznahen schweizer Kantonen Basel, Jura, Solothurn und Aargau ermöglicht, grenzüberschreitende Kooperationen auf kommunaler Ebene zu verwirklichen.

Durch dieses "Karlsruher Übereinkommen" können Gemeinden und Kreise künftig über die Grenzen hinweg enger zusammenarbeiten. Der Staatsvertrag stattet Gemeinderäte, Kreisräte, Bürgermeister und Landräte mit mehr Kompetenzen aus. Sie können künftig direkt mit ihren Kollegen auf der anderen Grenzseite Verträge abschließen und Zweckverbände vereinbaren. Mit dem Staatsvertrag sind die vielfältigen Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf einen rechtssicheren Boden gestellt. Planungen und Projekte werden jetzt mit Leben gefüllt und können die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vielfältig aktivieren.

Das Abkommen ist ein Modell für das 21. Jahrhundert, ein Baustein für ein bürgernahes, demokratisches und dezentrales Europa. Viele Probleme können jetzt ohne großen bürokratischen Aufwand dort gelöst werden wo sie entstehen und wo die größte Problemnähe besteht. Dies ist die Ebene der Städte und Gemeinden, auf der nach dem Subsidiaritätsprinzip in vielen Fällen auch die größte Problemlösungskompetenz besteht. Kreise und Gemeinden können über die Grenze hinweg beispielsweise die Wasserversorgung oder den Straßenbau gemeinsam organisieren, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen schaffen oder gemeinsame Gewerbegebiete ausweisen.

Kontakt Pamnia Büro

l'Ancienne Douane
F-67630 Lauterbourg

deutsche Postadresse:
Ehemaliger Zollpavillon
D-76768 Berg


Telefon Fax
F : 03 88 94 67 20 F : 03 88 54 68 90
D : 07277/ 97 20 0 D : 07277 / 97 20 55


Öfnungszeiten:
Montag-Dienstag-Mittwoch-Donnerstag: 8.30 - 12.30 und 13.30 - 16.30
Freitag: 8.30 - 12.30


Ansprechpartner :
Pascale ALLGEYER
Joachim MÜLLER-BREMBERGER
Jörg SAALBACH
Jean-Baptiste SCHIBER
Caera SCHULZ

 

zum Seitenanfang

 

 

Stand

Mess-
grösse

Raum PAMINA / Region Karlsruhe

ins-
gesamt

Region Mittlerer Oberrhein

Raum Südpfalz incl. Mittelbereich Dahn

Nördlicher Bereich Departement Bas-Rhin

ins-
gesamt

Stadt-
kreis Baden-
Baden

Stadt-
kreis Karls-
ruhe

Land-
kreis Karls-
ruhe

Land-
kreis Rastatt

ins-
gesamt

Kreis-
freie Stadt Landau

Land-
kreis Germers-
heim

Land-
kreis Südliche Wein-
straße

Mittel-
bereich Dahn 2)

ins-
gesamt

Arrondis-
sement Wissem-
bourg

Arrondis-
sement Haguenau

Arrondis-
sement Saverne

Fläche

1997

km²

5.916,1

2.137,3

140,2

173,5

1.084,9

738,8

1.511,7

82,9

463,3

639,9

325,6

2.267,1

3)

598,4

3)

665,8

3)

1.002,9

3)

Einwohner

1999

Anzahl

1.541.364

969.789

52.627

277.204

416.429

223.529

298.505

40.810

123.003

109.028

25.664

273.070

64.374

120.445

88.251

1998

1.525.490

964.523

52.546

276.536

413.257

222.184

296.717

40.497

122.139

108.330

25.751

264.250

4)

62.902

4)

115.136

4)

86.212

4)

Einwohnerdichte

1999

Einwoh-
ner je km²

261

454

375

1.598

384

303

197

492

266

170

79

120

108

181

88

Wohnungsbestand

1999

Anzahl

670.297

442.905

30.522

140.584

175.387

96.412

127.088

19.243

50.509

46.221

11.115

100.304

23.785

43.902

32.617

1998

648.326

437.456

29.265

139.999

173.174

95.018

122.800

18.584

48.923

44.452

10.841

88.070

5)

20.407

5)

37.951

5)

29.712

5)

Belegungsdichte 6)

1999

Perso-
nen je Woh-
nung

2,3

2,2

1,7

2,0

2,4

2,3

2,3

2,1

2,4

2,4

2,3

2,7

6)

2,7

6)

2,7

6)

2,7

6)

1998

2,4

2,2

1,8

2,0

2,4

2,3

2,4

2,2

2,5

2,4

2,4

3,0

3,1

3,0

2,9

Beschäftigte am 1)

30.6.1998

Anzahl

477.084

355.667

25.892

140.912

113.419

75.444

78.630

16.879

34.288

22.272

5.191

42.787

7)

12.075

7)

30.712

7)

.

darunter

Produktion

207.878

147.415

8.507

36.904

55.598

46.406

33.345

8.686

11.636

10.422

2.601

27.118

7)

7.790

7)

19.328

7)

.

Dienstlei-
stungen, Handel und Verkehr

263.553

206.220

17.147

103.687

56.910

28.476

41.664

12.858

13.278

13.368

2.160

15.669

7)

4.285

7)

11.384

7)

.

Arbeitslose

30.06.99

Anzahl

.

29.750

1.420

10.526

11.249

6.555

10.079

1.531

4.359

3.230

959

30.06.98

.

31.904

1.439

11.446

12.062

6.957

16.039

7.012

4.742

3.337

948

.

.

.

.

Landwirt-
schaftliche Betriebe

insgesamt

1998

Anzahl

10.351

3.641

308

151

1.826

1.356

3.916

376

669

2.767

104

2.794

8)

1.656

8)

1.138

8)

.

davon mit einer genutzten Fläche von ...

unter 10 ha

.

2.786

290

102

1.254

1.140

.

311

333

2.135

.

1.561

8)

933

8)

628

8)

.

10 ha und mehr

.

855

18

49

572

216

.

65

336

632

.

1.233

8)

723

8)

510

8)

.

Landwirtschaftlich genutzte Fläche der Betriebe

ha

140.126

52.492

1.228

2.617

34.999

13.648

42.898

2.415

16.185

23.547

751

44.736

8)

25.140

8)

19.596

8)

.

 

zum Seitenanfang

Stand: 07.03.01