Karlsruhe - Statistik
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SISKA - Statistisches Informationssystem Karlsruhe

Definitionen - Begriffe und Erklärungen

Allgemeines
Bezeichnungen
Symbole/Zeichen

Abfälle
allgemeinbildende Schulen
Arbeitslose
Arbeitslosenquote
Aufgeklärter Fall
Ausländer
Außenwanderung
Bauhauptgewerbe
Bautätigkeit
berufliche Schulen
Berufsakademie
Berufspendler
Beschäftigte, Beschäftigungsfälle
Betriebsflächen
Bettenauslastung
Bettenausnutzung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung
Bevölkerung, mittlere
Bevölkerung, wohnberechtigte
Bevölkerung, Wohnbevölkerung
Binnenwanderung, Umzügen
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5)
Bruttowertschöpfung
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB)
Ehelösungen
Eheschließungen
Einbürgerungen, Anspruchseinbürgerungen
Einwohnergleichwert (EGW)
Einwohnerzahl
Einwohnerzahl, amtliche
Einwohnerzahl, kommunale
Emissionen
Erholungsflächen
Ermessenseinbürgerungen
Flächen anderer Nutzung
Forstwirtschaftliche Flächen
Gartenland
Gebäude- und Freiflächen
Gemarkungsfläche
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer
Gestorbene, Sterbefälle
Gewerbeanzeigen
Grundsicherung
Gewerbesteuer
Grundsteuer
Handel und Gastgewerbe
Hochschulen
Immissions-Konzentrationsmessungen
Kohlendioxid (CO2)
Kohlenmonoxid (CO)
Kohlenwasserstoff (CmHn)
Kraftfahrzeuge
Krankenhäuser
Kriminalstatistik
Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Flächen
Langzeitarbeitslose
Lebendgeborene
Mietpreisindex
Nichtwohngebäude
Nutzfläche
Öffentliche Schulen
öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
Ozon (O3)
Pflegetage
Preisindex für die Lebenshaltung
Preisstatistik
Private Schulen
Rauminhalt, Umbauter Raum
Reinzugang
Reiseverkehr
Rohzugang
Schulpflicht
Schwefeldioxid (SO2)
Sozialhilfe
Staub
Steueraufkommen der Gemeinde
Stickoxid (NOx)
Tatverdächtige
Verarbeitendes Gewerbe
Verkehrsflächen
Vermögenshaushalt
Verwaltungshaushalt
Verweildauer
Wasserflächen
Wertschöpfung
Wohneinheiten
Wohnfläche
Wohngebäude
Wohngeld
Wohnräume
Wohnungen

 

Allgemeines neue Auswahl

Soweit nicht besonders hervorgehoben, beziehen sich die Angaben auf den jeweiligen Gebietsstand der Stadt Karlsruhe.

Bestandszahlen geben den Stand am Ende des Monats, des Quartals oder des jeweiligen Berichtsjahres wieder. Zur Veröffentlichung gelangen Daten der amtlichen Statistik der Statistischen Landesämter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, des Institut National de la Statistique et des Etudes Economiques, Direction Régional de Strasbourg (INSEE), eigene Daten sowie Angaben städtischer und nichtstädtischer Stellen.

Bezeichnungen

neue Auswahl

Davon

=

vollständige Aufgliederung einer Summe

Darunter

=

teilweise Aufgliederung einer Summe

Symbole/Zeichen

neue Auswahl

-

(waagerechter Strich)

=

nichts vorhanden (genau null)

.

(Punkt)

=

Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten

X

=

Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

...

(Drei Punkte)

=

Angabe fällt später an

0

(Null)

=

Zahl zwar vorhanden, jedoch kleiner als die Hälfte der jeweils verwendeten kleinsten Zähleinheit

()

=

Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert Fehler aufweisen kann

p

=

vorläufige Zahl

r

=

berichtigte Zahl

s

=

Zahl ist geschätzt

z

=

Änderung einer Reihe aus methodischen Gründen (Vergleichbarkeit beeinträchtigt)

Abkürzungen

neue Auswahl

Mill.

=

Million

%

=

Prozent

mm

=

Millimeter

cm

=

Zentimeter

m

=

Meter

km

=

Kilometer

ha

=

Hektar

m2

=

Quadratmeter

km2

=

Quadratkilometer

m3

=

Kubikmeter

h

=

Stunde(n)

hPa

=

Hektopascal

l

=

Liter

kg

=

Kilogramm

dt

=

Dezitonnen (100 kg)

t

=

Tonnen

mg

=

Milligramm

µg

=

Mikrogramm

N.N.

=

Normalnull

Vj

=

Vierteljahr

JD

=

Jahresdurchschnitt

EBM-Waren

=

Eisen, Blech- und Metallwaren

ICD

=

International Classification of Diseases
(Internationale Klassifikation der Krankheiten)

kWh

=

Kilowattstunde (103 Wattstunden)

MWh

=

Megawattstunde (106 Wattstunden)

CO

=

Kohlenmonoxid

CO2

=

Kohlendioxid

NO

=

Stickstoffmonoxid

NO2

=

Stickstoffdioxid

NMVOC (Nicht-Methan-VOC) = Kohlenwasserstoffverbindungen (methanfrei)

SO2

=

Schwefeldioxid

O3

=

Ozon

CmHn

=

Kohlenwasserstoffe

°C

=

Grad Celsius

 

Begriff Erklärung
Abfälle Abfälle sind alle beweglichen Sachen, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Abfälle zur Verwertung sind Abfälle, die verwertet werden; Abfälle, die nicht verwertet werden, sind Abfälle zur Beseitigung. Die Abfallentsorgung umfasst die Verwertung, das Einsammeln, Befördern, Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen. neue Auswahl
allgemeinbildende Schulen Zu den allgemeinbildenden Schulen gehören im Primärbereich die Grundschulen und als weiterführende Schulen im Sekundärbereich die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Sonderschulen decken den Primär- und Sekundärbereich ab. neue Auswahl
Arbeitslose Arbeitslose sind Personen ohne Dauerarbeitsverhältnis, die als arbeitsuchend beim Arbeitsamt registriert sind. neue Auswahl
Arbeitslosenquote Arbeitslosenquote ist der Anteil der gemeldeten Arbeitslosen an den abhängigen zivilen Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig/geringfügig Beschäftigte, Beamte und Arbeitslose). neue Auswahl
Aufgeklärter Fall Aufgeklärter Fall ist die Straftat, die nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnis ein mindestens namentlich bekannter oder auf frischer Tat ergriffener Tatverdächtiger begangen hat. neue Auswahl
Ausländer Ausländer sind Personen, die eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen oder staatenlos sind bzw. deren Staatsangehörigkeit nicht geklärt ist. Nicht in der Ausländerzahl enthalten sind Personen, die - neben der deutschen noch eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen (dies gilt insbesondere bei Aussiedlern, die neben ihrer ausländischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit angeben) - Angehörige der ausländischen Stationierungsstreitkräfte sowie der ausländischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen mit ihren Familienangehörigen - Lebendgeborene, bei denen nur ein Elternteil Ausländer ist (vgl. auch Artikel 4 des Gesetzes vom 30. Juni 1993 (BGBl. I S. 1062)). neue Auswahl
Außenwanderung Außenwanderung umfasst die Zu- und Fortzüge über die Grenzen des Stadtgebietes Karlsruhe. Berücksichtigt werden alle behördlichen An- und Abmeldungen eines ständigen Wohnsitzes in Karlsruhe. neue Auswahl
Bauhauptgewerbe Das Bauhauptgewerbe umfasst den Hochbau einschließlich Fertigteilbau, den Tief- und Straßenbau, den Spezialbau, das Stuckateurgewerbe mit Gipserei und Verputzerei sowie Zimmerei und Dachdeckergewerbe. neue Auswahl
Bautätigkeit Die Bautätigkeit erstreckt sich auf alle genehmigungs- und zustimmungspflichtigen sowie nach der Baufreistellungsverordnung kenntnisgabepflichtigen Baumaßnahmen und Abgänge im Hochbau, bei denen Wohnraum oder sonstiger Nutzraum geschaffen, verändert oder der Nutzung (z. B. durch Abbruch) entzogen wird. Erfasst werden Baugenehmigungen, Baufertigstellungen, Abgänge sowie der Bauüberhang (genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Bauvorhaben). neue Auswahl
berufliche Schulen Zu den beruflichen Schulen gehören Berufsschulen, Berufsfachschulen, Berufskollegs, Berufsoberschulen, berufliche Gymnasien und Fachschulen. Berufsschulen begleiten eine gewerbliche, kaufmännische oder hauswirtschaftliche Ausbildung nach dem dualen System. An den beruflichen Schulen (u. a. Berufskollegs, berufliche Gymnasien) können auch höhere Abschlüsse erreicht werden, zum Beispiel die Mittlere Reife, die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife. Für die Weiterqualifizierung nach abgeschlossener Berufsausbildung stehen Meisterschulen, Technikerschulen, Akademien und spezielle Fachschulen zur Verfügung. neue Auswahl
Berufsakademie Die Berufsakademie ist ebenfalls eine Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs; sie vermittelt eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisorientierte berufliche Bildung. neue Auswahl

Berufspendler

Berufspendler werden aus den Meldungen der Betriebe zur Sozialversicherung der Arbeitnehmer erhoben. Die Kombination von Wohnort und Arbeitsort ergibt, wieviele Arbeitnehmer in einer bestimmten Gemeinde arbeiten (Beschäftigte am Arbeitsort) und wieviele Einwohner sozialversicherungspflichtig sind (Beschäftigte am Wohnort). Dabei ergibt sich die Zahl derer, die in ihrem Wohnort auch beschäftigt sind bzw. wieviele Arbeitnehmer ein- oder auspendeln. neue Auswahl
Beschäftigte,
Beschäftigungsfälle
Beschäftigte bei der Arbeitsstättenzählung 1987 waren alle voll-/teilzeitbeschäftigten Personen, die am Stichtag in einem Arbeitsverhältnis standen und in der Lohn- und Gehaltsliste geführt waren. Erfasst wurden alle Beschäftigungsfälle: versicherungspflichtige und nicht versicherungspflichtige Arbeitnehmer, tätige Inhaber und unbezahlt mithelfende Familienangehörige. Einbezogen waren auch Mitarbeiter im Außendienst, Frauen im Mutterschutz, Personen im Erziehungsurlaub sowie Personal auf Bau- und Montagestellen, Fahrzeugen oder Schiffen. Nicht gezählt wurden Leiharbeiter, freie Mitarbeiter, Personen im Vorruhestand sowie Heimarbeiter und Personen im Grundwehrdienst oder zivilen Ersatzdienst. neue Auswahl
Betriebsflächen Betriebsflächen sind unbebaute Flächen, die vorherrschend gewerblich, industriell oder für Zwecke der Ver- und Entsorgung genutzt werden (nur soweit diese Flächen nicht in die Gebäude- und Freiflächen einbezogen werden können). Hierzu gehören insbesondere Abbauland (Steinbrüche, Kiesgruben und dgl.), Mülldeponien, Lager- und Stapelplätze. neue Auswahl
Bettenauslastung Die Bettenauslastung dokumentiert den Anteil der tatsächlichen Übernachtungen an den möglichen Übernachtungen (Betten x Kalendertage). neue Auswahl
Bettenausnutzung Der Grad der Bettenausnutzung gibt in Prozent die Auslastung der jeweiligen Krankenhausbetten an. Er wird wie folgt berechnet: Pflegetage x 100 / Zahl der durchschnittlich aufgestellten Betten x 365. neue Auswahl
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung Zur Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung gehören diejenigen Personen, die im betreffenden Gebiet ihre alleinige Wohnung bzw. von mehreren Wohnungen die Hauptwohnung haben. Personen, die nicht meldepflichtig sind (Angehörige der ausländischen Stationierungsstreitkräfte sowie der ausländischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen mit ihren Familienangehörigen), sich aber dennoch anmelden, werden nicht gezählt. neue Auswahl
Bevölkerung,
mittlere
Als mittlere Bevölkerung wird die durchschnittliche Bevölkerungszahl für einen bestimmten Zeitraum (z. B. Jahr) bezeichnet, berechnet als arithmetisches Mittel aus Anfangs- und Endbestand oder aus dem Durchschnitt der mittleren monatlichen Bevölkerungszahlen. neue Auswahl
Bevölkerung,
wohnberechtigte
Zur wohnberechtigten Bevölkerung zählen alle Personen, die in der Gemeinde eine Wohnung haben („gemeldet sind"), unabhängig davon, ob es sich um eine Hauptwohnung oder eine Nebenwohnung handelt. neue Auswahl
Bevölkerung,
Wohnbevölkerung
Zur Wohnbevölkerung einer Gemeinde zählen alle Personen, die dort ihre alleinige Wohnung haben. Personen mit mehreren Wohnungen werden statistisch der Gemeinde zugeordnet, von der aus sie zur Arbeit oder zur Ausbildung gehen; gehen sie weder zur Arbeit noch zur Ausbildung, werden sie dort gezählt, wo sie sich überwiegend aufhalten (Bevölkerungsbegriff der Volkszählung 1970). neue Auswahl
Binnenwanderung,
Umzüge
Zu den Umzügen werden - im Gegensatz zur Außenwanderung - nur Wohnungswechsel innerhalb von Karlsruhe gerechnet (Binnenwanderung). neue Auswahl
Biochemischer
Sauerstoffbedarf (BSB5)
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) ist die Menge an gelöstem Sauerstoff in mg/l, die von Mikroorganismen benötigt wird, um die im Wasser enthaltenen organischen Stoffe in 5 Tagen oxidativ abzubauen. Mit dem BSB5 werden die biologisch leicht abbaubaren organischen Stoffe erfasst, die im Gewässer sauerstoffzehrend wirken. neue Auswahl
Bruttowertschöpfung Die Bruttowertschöpfung ergibt sich für jeden Wirtschaftsbereich aus dem Bruttoproduktionswert (Bruttoumsatz + selbsterstellte Anlagen + Vorratsveränderungen) durch Abzug des Materialverbrauchs und der sonstigen Vorleistungen einschließlich darauf lastender Einfuhrabgaben. neue Auswahl
Chemischer
Sauerstoffbedarf (CSB)
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ist die Menge an gelöstem Sauerstoff in mg/l, die zur völligen chemischen Oxidation organischer Stoffe im Wasser benötigt wird. Als chemisches Oxidationsmittel wird Kaliumdichromat (K2Cr2O7) verwendet. Der CSB ist ein Maß für die organische Gesamtbelastung des Abwassers. Das Verhältnis des CSB zum BSB5 ist ein Hinweis auf die Abbaubarkeit der organischen Inhaltsstoffe. neue Auswahl
Ehelösungen Ehelösungen umfassen gerichtliche Ehelösungen (Ehescheidungen) von Einwohnern der Gemeinde vor deutschen Gerichten. neue Auswahl
Eheschließungen Bei Eheschließungen berücksichtigt werden standesamtliche Trauungen von Einwohnern der Gemeinde vor deutschen Standesämtern. neue Auswahl
Einbürgerungen, Anspruchseinbürgerungen Anspruchseinbürgerungen: Einen Anspruch auf Einbürgerung hat, wer zu dem in den Staatsangehörigkeitsgesetzen erwähnten Personenkreis gehört, der bei Erfüllung der gesetzlichen Bestimmungen einzubürgern ist. Überwiegend handelt es sich dabei um Spätaussiedler, die in Deutschland Aufnahme gefunden haben und nach Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes bereits einen staatsangehörigkeitsrechtlichen Status besitzen, der dem der deutschen Staatsangehörigen vergleichbar ist (Statusdeutsche). Diese werden nach der Rechtsordnung wie Inländer behandelt, aber erst durch die Anspruchseinbürgerung deutsche Staatsangehörige im Rechtssinne. Seit dem 30. Juni 1993 werden ferner die erleichterten Einbürgerungen nach § 85 und § 86 Absatz 1 Ausländergesetz (AuslG) als Anspruchseinbürgerungen gewertet. Dies betrifft zum einen Ausländer zwischen 16 und 22 Jahren, die seit acht Jahren ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet haben, davon sechs Jahre eine Schule (mindestens vier Jahre eine allgemeinbildende Schule) besuchten un neue Auswahl
Einwohnergleichwert (EGW) Der Einwohnergleichwert (EGW) ist eine Einheit zum Vergleich von gewerblichem oder industriellem Abwasser mit häuslichem Abwasser, gemessen als BSB5. Üblicherweise entspricht 1 EGW = 60 g BSB5/(ET). neue Auswahl
Einwohnerzahl Die Fortschreibung der Bevölkerung erfolgt seit der Einführung neuer Meldegesetze im Frühjahr 1993 einheitlich nach dem Begriff der Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Seit der Volkszählung 1987 und der damit verbundenen Neubasierung der Bevölkerungsfortschreibung wird auch die amtliche Einwohnerzahl (des Statistischen Landesamtes) nach dem neuen Bevölkerungsbegriff ermittelt. neue Auswahl
Einwohnerzahl,
amtliche
Da die kommunalen Melderegister gemäß Volkszählungsgesetz nach der Volkszählung 1987 nicht bereinigt werden durften, weicht die kommunale Einwohnerzahl von der amtlichen Einwohnerzahl des Statistischen Landesamtes ab. Um den Unterschied zwischen amtlicher Einwohnerzahl und kommunaler Einwohnerzahl zu verdeutlichen, wird jeweils die Quelle (Statistisches Landesamt oder stadteigene Bevölkerungsstatistik) vermerkt. neue Auswahl
Einwohnerzahl,
kommunale
Da die kommunalen Melderegister gemäß Volkszählungsgesetz nach der Volkszählung 1987 nicht bereinigt werden durften, weicht die kommunale Einwohnerzahl von der amtlichen Einwohnerzahl des Statistischen Landesamtes ab. Um den Unterschied zwischen amtlicher Einwohnerzahl und kommunaler Einwohnerzahl zu verdeutlichen, wird jeweils die Quelle (Statistisches Landesamt oder stadteigene Bevölkerungsstatistik) vermerkt. neue Auswahl
Emissionen Statistische Daten über Emissionen sind das Ergebnis sowohl von quellenbezogenen Messungen als auch flächenbezogenen Modellberechnungen - im Gegensatz zu Immissionen, die durch laufende Messungen ermittelt werden. Emissionen entstehen im Wesentlichen bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Heizöl oder Gas; sie lassen sich auf der Basis der jeweiligen Verbrauchsmengen unter Verwendung spezifischer Emissionsfaktoren ermitteln. Unberücksichtigt bleiben Schwefeldioxid-, Stickoxid- und Staubemissionen, die bei der industriellen Herstellung bestimmter Güter (durch Prozesse) freigesetzt werden, sowie Emissionen aus diffusen Quellen. Betrachtet werden lediglich die Emittenten öffentliche Wärmekraftwerke, industrielle Feuerungsanlagen, Haushalte und sonstige Kleinverbraucher, Straßenverkehr und sonstiger Verkehr. Der Umfang der von ihnen ausgehenden Belastungen hängt entscheidend von der jeweils verwendeten Technik ab. Die hierbei verwendeten Berechnungsmethoden und spezifischen Emissionsfaktoren sind na neue Auswahl
Erholungsflächen Erholungsflächen sind unbebaute Flächen, die vorherrschend dem Sport, der Erholung oder dazu dienen, Tiere und Pflanzen zu zeigen (z.B. zoologische oder botanische Gärten und Wildgehege). neue Auswahl
Ermessenseinbürgerungen Ermessenseinbürgerungen: Im Ermessenswege können oder sollen Ausländer und Staatenlose eingebürgert werden, die keinen Einbürgerungsanspruch besitzen, aber die sonstigen Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen. Seit 1994 betrifft dies nur noch die Fälle des § 86 Absatz 2 AuslG (Ehegatten und minderjährige Kinder). neue Auswahl
Flächen anderer Nutzung Flächen anderer Nutzung sind Flächen, die nicht mit einer der vorgenannten Nutzungsarten bezeichnet werden können. Hierzu gehören insbesondere Übungsplätze (z. B. Truppenübungsplätze), Schutzflächen, historische Anlagen (sofern nicht vom Charakter der Anlage her die Zuordnung Gebäude- und Freifläche zutreffender ist), Friedhöfe und das Unland (zum Beispiel Felsen, Steinriegel, stillgelegtes Abbauland). neue Auswahl
Forstwirtschaftliche Flächen Forstwirtschaftliche Flächen sind mit Bäumen und Sträuchern bewachsene und hauptsächlich forstwirtschaftlich genutzte Flächen (auch Gehölze, Waldblößen, Pflanzgärten, Wildäsungsflächen u.a.). neue Auswahl
Gartenland Gartenland sind die Flächen von Kleingärten oder Schrebergartenkolonien. neue Auswahl
Gebäude- und Freiflächen Gebäude- und Freiflächen sind Flächen mit Gebäuden und baulichen Anlagen sowie unbebaute Flächen (Freiflächen), die Zwecken der Gebäude untergeordnet sind. Unbebaute Flächen wie Vorgärten, Hausgärten (bis zu 10 Ar), Spielplätze oder Stellplätze gelten gewöhnlich als der Bebauung untergeordnet, wenn sie das 10fache der bebauten Fläche nicht überschreiten. Flächen bis zu 0,2 ha gelten bei obiger Nutzung als der Bebauung untergeordnet. Aus erhebungstechnischen Gründen ist hierin bis 1995 außerdem die Betriebsfläche enthalten. neue Auswahl
Gemarkungsfläche Gemarkungsfläche, auch Bodenfläche oder Katasterfläche, ist die durch amtliche Vermessung festgestellte Gesamtfläche einer Gemeinde. neue Auswahl
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ist eine im Grundgesetz verankerte Beteiligung der Gemeinden an einer Gemeinschaftssteuer von Bund und Ländern. Sie beträgt 15 % des im Land erzielten Aufkommens dieser Steuer. neue Auswahl
Gestorbene, Sterbefälle Zu den Gestorbenen gehören alle Sterbefälle mit Ausnahme von Totgeborenen. Ebenso zählen hierzu standesamtlich beurkundete Kriegssterbefälle und gerichtliche Todeserklärungen. neue Auswahl
Gewerbeanzeigen Gewerbeanzeigen erfassen Existenzgründungen und die Fluktuation von Betrieben. Anmeldungen erfolgen bei Neuerrichtung eines Betriebes, Übernahme eines bestehenden (Kauf, Pacht, Erbfolge, Änderung der Rechtsform), Zuzug aus einer anderen Gemeinde oder Eintritt eines Gesellschafters; Ummeldungen erfolgen bei Änderung/Erweiterung der Betriebstätigkeit sowie Verlagerung (Umzug) innerhalb einer Gemeinde; Abmeldungen bei vollständiger/ teilweiser Aufgabe eines Betriebes, Übergabe an einen Nachfolger, Wegzug in eine andere Gemeinde, Austritt eines Gesellschafters sowie beim Wechsel der Rechtsform. neue Auswahl
Gewerbesteuer Die Gewerbesteuer ist aus der Sicht der kommunalen Selbstverwaltung immer noch die bedeutendste Gemeindesteuer. Der Gewerbesteuerpflicht unterliegen grundsätzlich alle Gewerbebetriebe. Besteuerungsgrundlage sind der Gewerbeertrag und das im Betrieb eingesetzte Gewerbekapital. Für beide wird jeweils mit einer Steuermesszahl ein Messbetrag errechnet. Die beiden Messbeträge zusammen ergeben dann den einheitlichen   Gewerbesteuermessbetrag. Dieser wiederum wird mit dem in der Haushaltssatzung festgelegten Hebesatz vervielfältigt. Das ergibt die Steuerschuld, die dem Steuerpflichtigen im Gewerbesteuerbescheid bekanntgegeben wird. neue Auswahl
Grundsicherung Seit 1.Januar 2003 ist das Bundesgesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GsiG) in Kraft. Der Zweck des Gesetzes besteht darin, für Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben oder solche, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll erwerbsgemindert sind, eine eigenständige soziale Leistung zu schaffen, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Anspruch auf Leistungen der bedarfsorientierten Grundsicherung haben Antragsberechtigte, soweit sie ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können. Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten und Partners einer eheähnlichen Gemeinschaft sind zu berücksichtigen. Im Gegensatz zur Sozialhilfe bleiben Unterhaltsansprüche gegenüber den Kindern und Eltern des Anspruchsberechtigten weitegehend unberücksichtigt. Dadurch sollen vor allem ältere Menschen mit wenig Rente ermutigt werden, ihre Ansprüche geltend zu machen. Die "verschämte Altersarmut" soll verhindert werden. neue Auswahl
Grundsteuer Grundsteuer wird von der Gemeinde für den in ihrem Gebiet gelegenen Grundbesitz erhoben. - Grundsteuer A: Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe - Grundsteuer B: Für sonstige Grundstücke. Besteuerungsgrundlage ist der Einheitswert des Betriebes oder Grundstücks, anhand dessen der Steuermessbetrag durch das Finanzamt festgesetzt wird. Mit Hilfe des per Satzung festgelegten Hebesatzes wird die Grundsteuerschuld ermittelt. neue Auswahl
Handel und Gastgewerbe Für den Bereich Handel und Gastgewerbe sind die Ergebnisse der Handels-und Gaststättenzählung 1993 nachgewiesen. Die Zuordnung richtete sich erstmals nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 93), weshalb ein direkter Vergleich mit früheren Zählungen nur eingeschränkt möglich ist. neue Auswahl
Hochschulen Hochschulen sind Einrichtungen des tertiären Bildungsbereiches mit wissenschaftlicher Ausbildung. In Karlsruhe gehören dazu die Universität, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule und die Kunsthochschulen. neue Auswahl
Immissions-
Konzentrationsmessungen
In Baden-Württemberg wird die Belastung der Luft durch die wichtigsten Schadstoffe mit Hilfe des vollautomatischen Luftmessnetzes laufend erfasst. Die veröffentlichten Werte stützen sich im Wesentlichen auf die laufenden Aufzeichnungen der Vielkomponenten-Messstationen des Landes. Sie lassen in der Regel Rückschlüsse auf die großflächige Belastung der Luft zu. Die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse erfolgt durch die Gesellschaft für Umweltmessungen und Erhebungen mbH in Karlsruhe, welche im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg das Luftmessnetz betreibt. Die dargestellten Messergebnisse können mit den aufgeführten Immissionswerten nach den Vorschriften der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft vom 27. Februar 1986 (GMBl. S. 95), den MIK-Werten nach der VDI-Richtlinie 2310 und den Grenz- und Leitwerten nach der 22. BlmSchV verglichen werden. neue Auswahl
Kohlendioxid (CO2) Kohlendioxid (CO2) ist wegen der Auswirkung auf das Klima (Treibhauseffekt) umweltrelevant. Kohlendioxid ist das wichtigste Treibhausgas mit einem Wirkungsanteil von ca. 50 % an den gesamten klimarelevanten Spurenstoffen. Kohlendioxid wird bei der Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt. neue Auswahl
Kohlenmonoxid (CO) Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Reingas, das bei unvollständiger Verbrennung organischer Verbindungen entsteht. Es blockiert die Sauerstoffaufnahme in das Blut, verursacht so Sauerstoffmangel im Gewebe und führt je nach Konzentration zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstlosigkeit. Kohlenmonoxid wird relativ schnell zu Kohlendioxid (CO2) umgewandelt. neue Auswahl
Kohlenwasserstoff (CmHn) Kohlenwasserstoff (CmHn) setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelverbindungen unterschiedlichster Wirkungspotentiale zusammen, sodass allein die Angabe der Gesamtmengen keine ausreichend plausiblen Rückschlüsse auf Umweltgefährdungen zulässt. Zur Gruppe der Kohlenwasserstoffe gehören z.B. so unterschiedliche Verbindungen wie das gesundheitlich unbedenkliche Methan und die kanzerogenen bzw. kanzerogenverdächtigen polycyclischen Aromate (PAH). Aus messtechnischen Gründen ist es in der Regel - zumindest bei Routinemessungen - nur möglich, die sogenannten Gesamtkohlenwasserstoffe zu ermitteln. Bei Bestrahlung von kohlenwasserstoff- und NOx-haltiger Luft mit Sonnenlicht entstehen infolge photochemischer Umsetzung Oxidantien, deren Hauptbestandteil Ozon ist. Da der photochemische Smog, an dem auch partikelförmige Sekundärprodukte beteiligt sind, großräumig auftritt und von allen Emittentengruppen beeinflusst wird, ist der verkehrsbedingte Anteil zwar als bedeutend anzusehen, aber nicht zu quantifizieren. neue Auswahl
Kraftfahrzeuge Der Bestand an Kraftfahrzeugen bezieht sich auf zulassungsfreie (ohne Fahrzeugbrief) und zulassungspflichtige (mit Brief) Fahrzeuge mit amtlichem Kennzeichen. Nicht einbezogen sind Fahrzeuge der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes, ebenso Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen bzw. Ausfuhrkennzeichen. Mitgezählt sind Fahrzeuge, die bei der Zulassungsstelle als nur vorübergehend stillgelegt geführt werden. neue Auswahl
Krankenhäuser Krankenhäuser dienen der Krankenbehandlung und Geburtshilfe; hier steht die intensive aktive und fortdauernde ärztliche Betreuung im Vordergrund. Die Pflege ist dieser ärztlichen Behandlung in der Regel untergeordnet. In Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sind die pflegerische Betreuung und die ärztliche Behandlung dagegen eher gleichrangig. neue Auswahl
Kriminalstatistik Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist eine kombinierte Statistik. In ihr werden alle Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche, denen eine polizeilich bearbeitete Anzeige zugrunde liegt, erfasst. Nicht erfasst werden lediglich Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte und Straftaten, die außerhalb des Geltungsbereichs der Strafgesetze der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden. Sie wird dabei als Ausgangsstatistik geführt, d.h. ein Fall wird beim Abschluss des polizeilichen Ermittlungsverfahrens und bei der Abgabe des Vorgangs an die Strafverfolgungsbehörde oder das Gericht statistisch erfasst. Daneben wird jeder ermittelte Tatverdächtige erfasst und zu jeder von ihm begangenen Deliktsart mindestens einmal, bei mehrfacher Zählung in den Summen der Hauptdeliktsgruppen und in der Endsumme jedoch nur einmal gezählt. neue Auswahl
Landwirtschaft In der Landwirtschaft erfasst die Bodennutzungserhebung alle Betriebe, die mindestens 1 ha Gesamtfläche ganz oder teilweise zu Erwerbszwecken oder zur eigenen Versorgung bzw. kleinere Flächen unter 1 ha von Sonderkulturen (Wein, Obst, Gartenbau) zu Verkaufszwecken nutzen. Betriebsfläche sind alle selbstbewirtschafteten Flächen, egal in welcher Gemeinde diese liegen (einschl. Unterglasflächen). Bei der Viehzählung werden nicht nur Bestände im landwirtschaftlichen Bereich, sondern bei allen Haltern erhoben. neue Auswahl
Landwirtschaftliche Flächen Landwirtschaftliche Flächen sind Acker-, Wiesen- und Weideflächen, ferner Flächen für Sonderkulturen, den Erwerbsgartenbau und den Obstbau. Hierzu zählen auch Moor- und Heideflächen sowie Brachflächen, die zwar der Landwirtschaft dienen, aber offensichtlich seit längerem nicht mehr entsprechend genutzt werden. neue Auswahl
Langzeitarbeitslose Personen, die ohne Unterbrechung ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind, werden als Langzeitarbeitslose bezeichnet. neue Auswahl
Lebendgeborene Lebendgeborene sind Kinder, bei denen nach der Scheidung vom Mutterleib entweder das Herz geschlagen oder die Nabelschnur pulsiert oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat. Die übrigen Kinder gelten als Totgeborene, wenn sie mindestens 500 Gramm schwer sind. neue Auswahl
Mietpreisindex Für den Mietpreisindex werden die Aufwendungen aller privaten Haushalte in Baden-Württemberg für Wohnungsmieten (ohne Energie) zugrunde gelegt. Berücksichtigung finden hierbei die Mieten für Altbauwohnungen sowie für Neubauwohnungen im sozialen und auch frei finanzierten Wohnungsbau. Die Daten werden monatlich vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg erhoben. neue Auswahl
Nichtwohngebäude Nichtwohngebäude sind Gebäude, die überwiegend für Nichtwohnzwecke (gemessen an der Gesamtnutzfläche) bestimmt sind. Hierzu zählen beispielsweise Bürogebäude oder gewerbliche Betriebsgebäude. neue Auswahl
Nutzfläche Als Nutzfläche gilt derjenige Teil der Nettogrundrissfläche (ohne Wohnfläche), welcher der Zweckbestimmung und Nutzung des Bauwerks dient. Dazu gehören die Hauptnutzungsflächen (Büroarbeit, Produktion, Lagern, Verteilen und Verkaufen, Unterricht und Kultur sowie Heilen und Pflegen) und die Nebennutzflächen (Sanitärräume und Saunen, Garderoben, Abstellräume, Garagen aller Art). Nicht zur Nutzfläche gehören die Konstruktions-, Funktions- und Verkehrsflächen (Wände, Säulen, Müllschächte, Rauchabzüge, Flure, Treppenräume, Rampen etc.). neue Auswahl
Öffentliche Schulen Öffentliche Schulen sind Schulen, die von einer Gemeinde, einem Landkreis, einem Regionalverband oder einem Schulverband gemeinsam mit dem Land oder vom Land allein getragen werden. neue Auswahl
öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV)
Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden beförderte Personen in aller Regel anhand des Verkaufs von Fahrausweisen ermittelt. Dabei werden Zeit- und Mehrfahrtenkarten entsprechend ihrer Ausnutzung mehrfach gezählt, Umsteiger im Liniennetz als ein Beförderungsfall gezählt. Wagenkilometer sind die Entfernungen, die Zugfahrzeuge und mitgeführte Anhänger im Einsatz für die Personenbeförderung neue Auswahlgelegt haben. Platzkilometer errechnen sich durch Multiplikation der Wagenkilometer mit der Zahl der Steh- und Sitzplätze der Zugfahrzeuge und mitgeführten Anhänger. neue Auswahl
Ozon (O3) Ozon (O3) ist ein starkes Oxidationsmittel. Erhöhte Konzentrationen können Menschen, Tiere, Pflanzen und Materialien schädigen. Im Gegensatz zu anderen Luftschadstoffen ist Ozon auch ein wichtiges natürliches Spurengas in der Erdatmosphäre. Die natürlichen Ozonkonzentrationen in bodennahen Luftschichten betragen etwa 60 µg/m3. neue Auswahl
Pflegetage Die Zahl der Pflegetage entspricht der Summe der an den einzelnen Tagen des Berichtsjahres um 24.00 Uhr vollstationär untergebrachten Patienten (Summe der Mitternachtsbestände). neue Auswahl
Preisindex für die Lebenshaltung Der Preisindex für die Lebenshaltung ist von relativ großer Allgemeinbedeutung, da er die durchschnittliche Verschiebung des Preisniveaus im Hinblick auf den privaten Verbrauch misst, zur Beurteilung des Geldwertes herangezogen und vielfach der Einkommensentwicklung gegenübergestellt wird. neue Auswahl
Preisstatistik Die Preisstatistik weist die Entwicklung der Preise in bestimmten Bereichen von Erzeugung und Handel nach. Die Waren und Leistungen werden auf repräsentativer Basis nach Art, Qualität, Handelsstufe und Abnahmemenge beschrieben und zu Durchschnittspreisen zusammengefasst. Die zeitliche Vergleichbarkeit wird vielfach durch Marktvorgänge eingeschränkt. Durch die Berechnung von Messziffern werden störende Komponenten -wie Qualitäts- oder Mengenveränderungen- ausgeschaltet. Die Messzifferreihen werden unter Zugrundelegung der jeweiligen Anteile an den Gesamtausgaben zu Preisindexreihen für bestimmte Ausgabenbereiche zusammengefasst. Die Wertansätze für die Waren und Leistungen (Wägungsschema) beziehen sich auf ein Basisjahr und werden nur in größeren Zeitabständen revidiert. neue Auswahl
Private Schulen Private Schulen sind Schulen in nichtöffentlicher (freier) Trägerschaft. neue Auswahl
Rauminhalt,
Umbauter Raum
Umbauter Raum oder Rauminhalt ist das von den äußeren Begrenzungsflächen eines Gebäudes eingeschlossene Volumen (Bruttorauminhalt), d.h. das Produkt aus der überbauten Fläche und der anzusetzenden Höhe; es umfasst auch den Rauminhalt der Konstruktion (nach DIN 277). neue Auswahl
Reinzugang Der Reinzugang von Wohnungen ergibt sich rechnerisch aus dem Rohzugang, vermindert um den Abgang. neue Auswahl
Reiseverkehr Der Reiseverkehr basiert auf der Fremdenverkehrsstatistik; einbezogen sind Betriebe, die nach Einrichtung und Zweckbestimmung mehr als acht Gäste gleichzeitig beherbergen können. neue Auswahl
Rohzugang Als Rohzugang von Wohnungen wird der Zugang ohne Rücksicht des Abgangs von Gebäuden/Gebäudeteilen durch Abbruch oder Umbau bezeichnet. neue Auswahl
Schulpflicht Schulpflicht besteht nach § 72 des Schulgesetzes für Baden-Württemberg (SchG) für alle Kinder, die im Land ihren ständigen Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthalt bzw. ihre Lehr- oder Arbeitsstätte haben. An die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht -4 Jahre Grundschule und 5 Jahre weiterführende Schulen- schließen sich 3 Pflichtjahre Berufsschule an. Wird über das 9. Schuljahr hinaus eine weiterführende Schule besucht, endet die Schulpflicht mit dem Schuljahr, in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird. neue Auswahl
Schwefeldioxid (SO2) Schwefeldioxid (SO2) ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das überwiegend beim Verbrennen schwefelhaltiger Energieträger (Kohle, Erdöl) entsteht. Schwefeldioxid wirkt insbesondere in Kombination mit Staub auf die Atemwege, reizt die Haut und Schleimhäute und kann in höheren Konzentrationen zu Atembeschwerden und Brustschmerzen, in hohen Konzentrationen sogar zum Tod durch Ersticken führen. Schwefeldioxid verursacht bei Pflanzen Absterben von Gewebepartien durch Abbau von Chlorophyll; es schädigt ebenfalls Gewässer (saurer Regen) und Materialien. neue Auswahl
Sozialhilfe Sozialhilfe erhalten diejenigen Bürger, die nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder welche der Hilfe in besonderen Lebenslagen bedürfen. Entsprechend ihrer besonderen Funktionen ist die Gewährung der Sozialhilfe nicht von Vorleistungen (Beiträgen) der Empfänger abhängig, sondern richtet sich nach entsprechenden Bedarfskriterien. Die Sozialhilfe tritt dann mit ihren Leistungen ein, wenn andere Leistungsverpflichtete nicht oder noch nicht helfen und wirkt unterschiedslos für alle Bürger, die in Not geraten sind. Ein wichtiger Grundsatz für die Leistungsgewährung der Sozialhilfe ist ihr Nachrang; das bedeutet, dass auf Sozialhilfe keinen Anspruch hat, wer sich selbst helfen kann, insbesondere durch Einsatz seiner Arbeitskraft, oder wer die notwendige Unterstützung von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen erhält. Die Sozialhilfe umfasst die Hilfe zum Lebensunterhalt und die Hilfe in besonderen Lebenslagen. Beide Hilfearten können den Empfängern als Geld- neue Auswahl
Staub Unter Staub versteht man in der Luft verteilte feste Teilchen, die je nach Größe in Grobstäube und Feinstäube unterteilt werden. Grobstäube mit einem Durchmesser von über 10 µm verbleiben nur kurze Zeit in der Außenluft und sinken dann als Staubniederschlag zu Boden. Feinstäube verbleiben als Schwebstaub in der Luft, bis sie aufgrund entsprechender Reaktionsprozesse die Teilchengröße von Grobstaub erreicht haben. Der Schwebstaub setzt sich zusammen aus verschiedenen Stoffen je nach Emissionsquelle (natürliche Quellen, industrielle Prozesse, Verbrennung). Umweltschädliche Inhaltsstoffe der Stäube sind giftige Metalle wie Blei, Cadmium, Arsen, Nickel oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Sulfate und Nitrate. neue Auswahl
Steueraufkommen der Gemeinde Das Steueraufkommen der Gemeinde wird wie folgt dargestellt: - Vor der Verteilung: Die Gewerbesteuer wird brutto, d. h. einschließlich der an Bund und Land abzuführenden Gewerbesteuerumlage nachgewiesen. - Nach der Verteilung: Die Gewerbesteuerumlage wurde abgesetzt (Nettonachweis) und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer hinzugefügt. neue Auswahl
Stickoxid (NOx) Unter Stickoxid (NOx) werden Oxide des Stickstoffes, vornehmlich Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2), verstanden. Die NOx-Emissionen werden als NO2 berechnet. Stickoxide und insbesondere deren Umwandlungsprodukte wirken schädigend auf Pflanzen; sie werden als eine der Hauptursachen für die neuartigen Walderkrankungen angesehen. Durch Reaktionen der Stickoxide mit Kohlenwasserstoffen entsteht Ozon, das die Entstehung von photochemischem Smog bewirkt. Bei Anwohnern stark befahrener Straßen wurde eine erhöhte Rate an Atemwegserkrankungen (Pseudokrupp) beobachtet. neue Auswahl
Tatverdächtige Tatverdächtig ist jede Person, die auf Grund des polizeilichen Ermittlungsergebnisses hinreichend verdächtig ist, eine rechtswidrige (Straf-)Tat begangen zu haben. Dazu zählen auch Mittäter, Anstifter und Gehilfen. neue Auswahl
Verarbeitendes Gewerbe Das Verarbeitende Gewerbe einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden erfasst alle Produktionsbetriebe der Industrie und des verarbeitenden Handwerks von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. Seit 1995 gilt die neue Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 1993 (WZ 93); Vergleiche mit vorherigen Jahren sind dabei nicht oder nur eingeschränkt möglich. neue Auswahl
Verkehrsflächen Verkehrsflächen sind Flächen, die dem Straßen-, Schienen- und Luftverkehr dienen. Hierzu zählen auch Wege, sofern sie nach allgemeiner Auffassung als „Weg" zu bezeichnen sind. Zu den als Straße nachzuweisenden Flächen gehören gewöhnlich auch die Trenn- und Seitenstreifen, Brücken, Gräben und Böschungen, Rad- und Gehwege, Parkstreifen und ähnliche Einrichtungen. neue Auswahl
Vermögenshaushalt Der Vermögenshaushalt ist ein Investitionshaushalt, der alle Einnahmen und Ausgaben enthält, welche das Vermögen oder die Schulden der Stadt verändern. Hierunter fallen zum Beispiel Ausgaben für den Straßenbau oder Einnahmen aus dem Verkauf von städtischen Grundstücken bzw. aus der Aufnahme von neuen Krediten. neue Auswahl
Verwaltungshaushalt Der Verwaltungshaushalt ist ein laufender Verbrauchshaushalt mit Personal- und Sachausgaben und den zur Deckung dieser Ausgaben benötigten Einnahmen. Darunter fallen zum Beispiel Steuern, Miet- oder Gebühreneinnahmen und Ausgaben für Gebäude-, Straßenunterhaltung, für Strom, Gas, Wasser oder Bürobedarf. neue Auswahl
Verweildauer Die Verweildauer gibt die Zahl der Tage an, die ein Patient durchschnittlich in stationärer Behandlung verbringt. Sie wird wie folgt berechnet: Pflegetage / Zahl der Patienten. neue Auswahl
Wasserflächen Wasserflächen sind ständig oder zeitweilig mit Wasser bedeckte Flächen (Seen, größere Teiche, Wasserläufe wie Flüsse und Kanäle etc.), gleichgültig, ob das Wasser in natürlichen oder künstlichen Betten abfließt oder steht. Hierzu gehören auch Böschungen, Leinpfade und dgl. neue Auswahl
Wertschöpfung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen sind ein aufeinander abgestimmtes Zahlenwerk zur möglichst umfassenden Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Vorgänge. Im Mittelpunkt steht dabei die Entstehungsrechnung, in deren Rahmen Daten über die mit der Produktion von Waren und Dienstleistungen erbrachte gesamtwirtschaftliche Leistung sowie die entstandenen Einkommen ermittelt werden. Zentrale Größe ist das Bruttoinlandsprodukt. neue Auswahl
Wohneinheiten Wohneinheiten sind als nach außen abgeschlossene, zu Wohnzwecken bestimmte und in der Regel zusammenhängende Räume zu verstehen, welche die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen. neue Auswahl
Wohnfläche Zur Wohnfläche gehören Flächen von Wohn- und Schlafräumen, Küchen und Nebenräumen (Dielen, Abstellräume, Bäder und dgl. mit einer lichten Höhe von mindestens 2 m). Raumteile mit einer lichten Höhe von 1 bis 2 m werden nur mit halber Fläche, unter 1 m gar nicht angerechnet. Balkone und Loggien werden mit einer Teilfläche berücksichtigt. Nicht gezählt werden die Flächen der Zubehörräume (Keller, Waschküchen, Dachböden etc.), der Wirtschaftsräume sowie der Geschäftsräume und der zur gemeinsamen Nutzung verfügbaren Räume (Ausnahme: Wohnheime). neue Auswahl
Wohngebäude Wohngebäude sind Gebäude, die mindestens zur Hälfte (gemessen an der Gesamtnutzfläche) Wohnzwecken dienen. neue Auswahl
Wohngeld Wohngeld dient zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens und wird nach dem Wohngeldgesetz auf Antrag als Zuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum gewährt. Die Wohngeldstatistik bildet die Grundlage für die Beurteilung der sozialen und finanziellen Auswirkungen des Wohngeldgesetzes sowie der Informationsbereitstellung für die Fortentwicklung des Wohngeldrechts. Im Zusammenhang mit dem Achten Gesetz zur Änderung des Wohngeldgesetzes vom 10. August 1990 wurde als rechtliche Neuregelung mit dem Fünften Teil im WoGG, der zum 1. April 1991 in Kraft trat, die Wohngeldpauschalierung eingeführt. Empfänger von laufenden Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz oder der ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz erhalten seit diesem Zeitpunkt bei Vorliegen bestimmter rechtlicher Voraussetzungen unter Beibehaltung eines individuellen Wohngeldanspruchs Wohngeld ohne Antragstellung als Pauschale (pauschaliertes Wohngeld) zusammen mit den laufenden Leistungen (ergänzende) Hilfe zum Lebensunterhalt von der Sozialhilfebehörde oder Kriegsopferfürsorgestelle ausbezahlt. neue Auswahl
Wohnräume Wohnräume sind Wohn- und Schlafräume mit 6 und mehr m² Wohnfläche sowie Küchen (ohne Rücksicht auf die Größe) und gewerblich genutzte Räume (zweckentfremdete Wohnräume) mit mindestens 6 m² Wohnfläche. Nicht dazu gehören Bäder, Toiletten, Flure, Abstellräume, Zubehörräume und Räume unter 6 m². neue Auswahl
Wohnungen Wohnungen sind Wohneinheiten, die mit Küche oder Kochnische ausgestattet sind. neue Auswahl