Karlsruhe

Kapitel VIII: Umsetzungsbeispiele

In diesem Kapitel werden anhand ausgesuchter Beispiele konkrete Umsetzungsmöglichkeiten beschrieben.

Es handelt sich dabei um Vorschläge und Beispiele für ...

Eine Werbekampagne für Karlsruhe

Ausgangslage

Der Zielsetzung, die mit der Karlsruhe-Kommunikation zugrunde liegt, kann mit einer öffentlichkeitswirksamen Werbekonzeption ideal entsprochen werden:

Bei der Konzeption einer Werbekampagne für Karlsruhe sind folgende Prämissen zu befolgen:

Die Kampagne sollte (in unterschiedlicher Gewichtung) alle Zielgruppen erreichen und ansprechen.

Idee

Um das Zielimage Karlsruhes umfassend zu vermitteln und damit Karlsruhe in all seinen Facetten "greifbar“ zu machen, bietet es sich an, "typische“ und aussagekräftige Karlsruher Spezifika darzustellen - auch gemäß der Aussage: "In Karlsruhe steckt mehr, als man denkt!“

Über die Werbemotive soll darüber hinaus das "Stolzgefühl“ für Karlsruhe (insbesondere in Richtung Karlsruher Bürgerinnen und Bürger), ein "Aha-Effekt“ über Karlsruhe (insbesondere bei externen Zielgruppen) und "Sympathie“ für Karlsruhe (bei allen Zielgruppen) transportiert werden.

Die Motive müssen, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erreichen, plakativ, einfach, leicht verständlich und einprägsam sein.
Um den genannten Kriterien gerecht zu werden, bietet sich als Umsetzungsbeispiel eine Serie von Anzeigenmotiven an, in deren Rahmen ...

... typische "Produkte“, Menschen, Identifikationsfiguren, Symbole, Erfindungen, Gebäude, Bürgerinnen und Bürger etc. aus Karlsruhe abgebildet werden. Hier bieten sich zum Beispiel an: Erfindungen / Produkte aus Karlsruhe (im Idealfall aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie), ein "berühmter“ Karlsruher Bürger (z.B. Baron Drais), ein Badenwein, der KSC, ein Patent aus Karlsruhe, das ZKM, ein Karlsruher Koch, ein Karlsruher Kind etc.
Sie alle identifizieren sich mit Karlsruhe und bekennen:

"Ich bin ein Karlsruher.“

"Ich bin ein Karlsruher“ ist somit der Aufhänger und der "Rote Faden“ der gesamten Karlsruhe-Kampagne

Einsatz der Motive

Die Motive der Kampagne können auf Außenflächen in Karlsruhe, als Anzeigen in Regionalmedien (z.B. BNN, Der Kurier, Klappe auf, Treffpunkt Karlsruhe etc.) und/oder als Anzeigen in Wirtschaftsmedien (z.B. Wirtschaftswoche) geschaltet
werden.

Darüber hinaus sind beispielsweise folgende Adaptionsmöglichkeiten denkbar und sinnvoll:

Gratispostkarten (zur Auslage in Karlsruhe)

Karlsruhe-Jahreskalender

Aktion "Meine Karlsruhe-Anzeige“ / Weiterführung der Motive mit Vorschlägen Karlsruher Bürger!

Kooperationsmöglichkeiten

Die vorgeschlagene Anzeigenkonzeption für Karlsruhe läßt zwei Formen der Kooperation zu:

Karlsruher Unternehmen, Institute etc., deren "Produkte“
abgebildet werden, beteiligen sich (finanziell) an der Realisierung

Mit den Karlsruher Regionalmedien könnten kostengünstige Schaltmöglichkeiten besprochen werden (z.B. "Fülleranzeigen“)

Gestaltung

Auf den folgenden Seiten sind die vorgeschlagenen Anzeigenmotive beispielhaft für die Außenwerbung, die Anzeigenschaltung in Medien und die Umsetzung als Gratispostkarte illustriert. Dabei wurde mit Blindtext gearbeitet.

Außenwerbung/Plakatflächen
Vorschlag1| Vorschlag 2|

Anzeige Tageszeitung
Vorschlag1| Vorschlag 2| Vorschlag 3| Vorschlag 4| Vorschlag 5|

Gratispostkarte
Vorschlag

Plazierung von Beiträgen in Sonder- und Verlagsbeilagen

Ausgangslage

Jährlich erscheinen in einer Vielzahl für Karlsruhe relevanter Medien (Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Fachmedien, Wirtschaftsmedien, Publikumsmedien etc.) Sonderbeilagen oder Sonderseiten rund um Themen wie z.B. "Industrie- und Gewerbeparks“, "Existenzgründung“, "Reise und Erholung“, "Kurz- und Städtereisen“, "Informationstechnologie“ etc.

Idee

Es bietet sich an, einen entsprechenden Plazierungsplan für das Jahr 1998 zu erarbeiten und die jeweiligen Medien zu kontaktieren. Als Grundlage für das Eruieren der Sonderthemen dient dabei ein Sonderband eines Spezialverlages (z.B. Zimpel Verlag), der (fast) alle Sonderthemen auflistet.
Den ausgesuchten Medien können neben einzelnen Beiträgen (z.B. Autorenbeiträgen) bzw. Presseunterlagen (Hintergrundinformationen, Foto- und Illustrationsmaterial) auch Interviewpartner, Themen u.ä. angeboten werden.

Umsetzungsbeispiel

Auf der folgenden Seite ist als Beispiel für eine Plazierung ein Beitrag aus Karlsruhe in der F.A.Z.-Verlagsbeilage "Existenzgründung“ aus dem Jahr 1997 abgebildet.

Beispiel

Medienkooperationen / Beispiel: "Karlsruhe-Sonderbeilage“

Ausgangslage

Eine Vielzahl an Medien ist bereit, gemeinsam mit einem Partner Medienkooperationen zu realisieren, d.h. gemeinsam Sonderbeilagen / Sonderseiten zu Schwerpunktthemen zu veröffentlichen. Dabei muß gewährleistet sein, daß es sich nicht um eine "Werbebeilage“ handelt.
Für Karlsruhe sind entsprechende "Karlsruhe- (Stadt) Specials / Beilagen“ denkbar.
Dazu ein paar grundsätzliche Anmerkungen

Anmerkung 1:
Medienkooperationen werden in der Regel nach dem Prinzip realisiert, daß sich das Medium als Multiplikator zur Verfügung stellt und der andere Partner im wesentlichen Redaktion und Layout sowie einen Produktionskostenzuschuß beisteuert. Dieser Produktionskostenzuschuß kann eventuell bei einzelnen Medien dadurch reduziert werden, daß Anzeigenschaltungen von möglichen Partnern der Stadt Karlsruhe in dem jeweiligen Special garantiert werden.

Anmerkung 2:
Bei Medienkooperationen können eventuell Möglichkeiten zur Anforderung von weiterem Informationsmaterial über Karlsruhe und damit auch zur Effizienzkontrolle z.B. in Form von Coupons bei Printkooperationen integriert werden.

Anmerkung 3:
Bei der Realisierung von Medienkooperationen müssen stets die rechtlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich der Trennung von Redaktion und Anzeige bzw. entgeltlicher Veröffentlichung beachtet werden. Für die Gewährleistung dieser Trennung sind unterschiedliche Vorgaben für die Gestaltung und Kennzeichnung einzuhalten. Die jeweiligen Vorgaben sind in individuellen Absprachen mit den einzelnen Medien abzustimmen.

Anmerkung 4:
Alle Sonderveröffentlichungen über Karlsruhe sind geeignet, als eigenständige Produkte (Fortdruck!) zusätzlich in der Kommunikation genutzt zu werden. So könnten sie beispielsweise im Rahmen eines Mailings (an Partner aus der Wirtschaft etc.) verschickt, bei Veranstaltungen, auf Messen etc. ausgelegt werden o.ä..

Idee

Sonderpublikationen in ausgesuchten Printmedien werden der Breitendarstellung zur Bekanntmachung und Profilierung der Stadt Karlsruhe in besonderem Maße gerecht.

Umsetzungsbeispiel

Wie eine entsprechende Karlsruhe-Beilage in einer Zeitung aussehen könnte, ist auf den folgenden Seiten beispielhaft dargestellt.

Hinweis:
Bei der im folgenden grafisch beispielhaft umgesetzten Sonderbeilage wird mit Blindtext gearbeitet.

Beispiel 1|Beispiel 2| Beispiel 3|Beispiel 4|Beispiel 5|Beispiel 6

Informationsdienst "High-Tech & Trends“

Ausgangslage

Karlsruhe möchte sich ganz gezielt als Forschungs- und Technologiestandort positionieren und profilieren und dabei unterschiedliche Themenfelder aktiv nach außen tragen (z.B. "Karlsruhe - CyberForum in Baden“; "Karlsruhe - Innovationen für die Umwelt“).

Um das angestrebte Profil glaubwürdig und kontinuierlich nach außen zu tragen und die relevanten Zielgruppen dahingehend zu informieren, daß sie Karlsruhe die entsprechende Kompetenz und das vorhandene Know-how zusprechen, bietet sich ein kontinuierliches Informationsinstrument an.

Idee

Karlsruhe könnte zur Dokumentation der "Forschungs- und Technologiestadt“ einen speziellen Informationsdienst mit übergreifenden Informationen aus dem Bereich Forschung + Technologie (nicht nur Karlsruhe-Themen) regelmäßig herausgeben.

Der Informationsdienst könnte beispielhaft unter folgendem Titel erscheinen:

Karlsruhe: High-Tech & Trends“
Ein Informationsservice aus dem Wissenszentrum Karlsruhe

Dieser Informationsdienst sollte viermal jährlich in einem Umfang von rund 12
bis 16 Seiten an die relevante Wissenschaftspresse, an die Wirtschaftspresse, an Forschungsinstitute, Universitäten etc. verschickt werden.

Der Informationsdienst sollte eine feste Rubrizierung haben und in jeder Ausgabe unter anderem über folgende Themen informieren:

  • "Forschungsbarometer“
    (Karlsruhe könnte in Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut in Karlsruhe vierteljährlich eine konstante Gruppe nationaler und inter-
    nationaler Wissenschaftler zu Forschungsthemen befragen - das Forschungsbarometer - eine Art Forschungsstandindikator.)
    Neue Trends, neue Entwicklungen
  • Änderungen bei den Rahmenbedingungen
  • Interessante Forschungsprojekte
  • Vorstellung von "Jungforschern“ etc.

    Umsetzungsbeispiel

    Wie ein solcher Informationsdienst aussehen könnte, wird auf den folgenden Seiten aufgezeigt.

    Hinweis:
    In folgenden grafischen Umsetzungsbeispielen wird mit Blindtext gearbeitet.

    Beispiel 1|Beispiel 2|

    Journalistenreise nach Karlsruhe

    Ausgangslage

    Die Stadt Karlsruhe möchte sich durch die Kommunikation in unterschiedlichen Bereichen nach außen darstellen und profilieren. Über die gezielte Ansprache und Einbindung von Journalisten in ihrer Rolle als Multiplikatoren ist eine glaubwürdige Darstellung von Karlsruhe zu erzielen.

    Um die Journalisten von den für Karlsruhe wichtigen Themen langfristig zu überzeugen, bietet es sich an, diese nach Karlsruhe einzuladen und dabei vor Ort von den Stärken und Besonderheiten der Stadt zu überzeugen. (Beweisführung vor Ort!)

    Eine solche Journalistenreise bietet sich für unterschiedliche Journalisten- Zielgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an (Wissenschaft und Forschung, Reise, Kongreß, Umwelt etc.).

    Idee

    Im Jahr 1998 könnte zum Beispiel unter dem Themenschwerpunkt "Karlsruhe - CyberForum in Baden“ eine Gruppe von zehn bis fünfzehn ausgewählten Journalisten zu einer zweitägigen Journalistenreise nach Karlsruhe eingeladen
    werden.

    Zielsetzung ist es, die Vielfalt an Kompetenz rund um das Thema "Informations-
    und Kommunikationstechnologie / Multimedia“ vor Ort durch Besuche von Forschungseinrichtungen und Unternehmen, durch Gespräche mit Experten in der Stadt etc. überzeugend darzustellen. Die Journalisten erhalten somit bei ihrem

    Besuch in Karlsruhe Einblick in die Forschungs- und High-Tech-Landschaft Karlsruhes und erhalten zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit Top- Wissenschaftlern und Unternehmen.

    Ein entsprechendes Rahmenprogramm würde die Journalistenreise abrunden.

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