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Hermann-Hesse-Preis 2003
Preisübergabe an Klaus Böldl und Christoph Amend:
26.11.2003, 17.30 Uhr
Bürgersaal im Rathaus am Marktplatz
Hermann Hesse
Der Hermann-Hesse-Preis wird von der Stiftung Hermann Hesse Literaturpreis alle zwei Jahre vergeben.
Seit seiner Gründung im Jahre 1956 ehrt man damit herausragende deutschsprachige bereits veröffentlichte Literatur.
In diesem Jahr entschied sich die Fachjury aus dem breiten Spektrum der vorgeschlagenen
Literaten für das Buch "Die fernen Inseln" von Klaus Böldl .
Auszüge aus dem Buch:
In einer Zeit, in der die Orte immer austauschbarer werden, sie immer mehr ihre Authentizität verlieren, in der die
Welt immer kleiner zu werden scheint, reist Klaus Böldl an den Rand der Welt, nach Island und auf die Färöer.
Er entdeckt dort ein Land, an das man sich so nur noch in der Literatur erinnern konnte.
Klaus Böldl ist 1964 in Passau geboren, debütierte 1997 mit dem Roman "Studie in
Kristallbildung", für den er im selben Jahr den Tukan-Preis der Stadt München erhielt. Er ist wissenschaftlicher
Assistent am Skandinavistik-Institut der Universität München und übersetzt
auch mittelalterliche isländische Literatur.
Den Förderpreis für Nachwuchstalente erhält Christoph Amend für sein Buch "Morgen tanzt die ganze Welt". Christoph Amend, geboren 1974 in Gießen, leitet
die Sonntagsbeilage des Tagesspiegel in Berlin.
Christoph Amend hat die Großväter der Bundesrepublik besucht:
Richard v. Weizäcker, Joachim Fest, Egon Bahr und viele andere. Ihnen ist gemeinsam: Sie waren Soldaten im Zweiten Weltkrieg und sie erinnern sich an ihre
Kriegserlebnisse. Den "Enkeln" können sie leichter erzählen als den Söhnen. Morgen
tanzt die ganze Welt ist ein doppeltes Generationenporträt. Auch die Enkel reden über ihre Hoffnungen und Ängste.
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