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Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal

Biografien der Freiheitskämpfer
Revolution 1849

Gottfried Bauer, Gissigheim


Soldat. An der Meuterei in Rastatt am 12. Mai 1849 gegen den badischen Kriegsminister General Hoffmann beteiligt. Inhaftiert in Rastatt. Ihm wurde vorgeworfen, seine Kameraden zum Treubruch verleitet zu haben. Wegen Meuterei und Treulosigkeit vom Standgericht Rastatt zum Tode verurteilt. Gottfried Bauer wird in Rastatt am 4. Oktober 1849 erschossen.

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Karl Ferdinand August Bernigau, Mühlhausen

Geboren am 31.7.1814 in Mühlhausen. Major des 1. Bataillons der Mannheimer Volkswehr. Im Juli 1849 als "politischer Rebell" zunächst im Heidelberger Gefängnis, später in Rastatt inhaftiert. Am 14. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode verurteilt. Karl Ferdinand August Bernigau wird in Rastatt am 20. Oktober 1849 erschossen.

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Ernst von Biedenfeld, Bühl

Geboren am 19. Januar 1793 in Karlsruhe. Kommandeur des 3. Bataillons des 3. Infanterie-Regiments. Ab Ende Juni 1849 in der Festung Rastatt. Am 23. Juli 1849 übergibt er die Rastatter Festung an die preußischen Truppen. Wegen Hoch- und Landesverrats am 6. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Ernst von Biedenfeld in Rastatt am 9. August 1849 erschossen.

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Georg Böhning, Wiesbaden

Geboren 1788 in Wiesbaden. Uhrmacher und Badhauswirt. Mitglied des "Clubs des entschiedenen Fortschritts". Soll am 6. Juni 1849 in Karlsruhe die Freischarenlegion von der Infanterie-Kaserne durch die Waldstraße Richtung Schloss geführt haben. Am gleichen Tage Verhaftung im Karlsruher Rathaus im Auftrag von Lorenz Brentano. Teilnahme am Gefecht am 25. Juni 1849 an der Durlacher Obermühle und später an der Federbachbrücke bei Rastatt. In der Festung Rastatt an den Beratungen über eine Kapitulation beteiligt. Wegen Hochverrates am 16. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode verurteilt wird Georg Böhning in Rastatt am 17. August 1849 morgens um halb fünf Uhr erschossen.

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Andreas Counis, Pforzheim

Geboren in Genf. Soldat des 1. Dragoner-Regiments. Beteiligt an der Rastatter Meuterei gegen den badischen Kriegsminister General Hoffmann am 12. Mai 1849. Counis wurde vorgeworfen, "Hauptmeuterer" zu sein, "welcher seine Kameraden zum Treuebruch verleitete". Wegen Meuterei und Treulosigkeit vom Standgericht Rastatt zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Andreas Counis in Rastatt am 15. September 1849 morgens um 5 Uhr früh erschossen.

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Ernst Elsenhans, Feuerbach

Geboren am 26. September 1815 in Stuttgart-Feuerbach. Journalist und politischer Literat. Wegen Aufforderung zum Hochverrat 1848 zu fünf Monaten Arbeitshausstrafe verurteilt. Stellte sich nach vorzeitiger Freilassung der provisorischen Regierung als Sekretär im Kriegsministerium zur Verfügung. Während der Belagerung der Festung Rastatt Redakteur und Herausgeber des "Festungsboten" sowie Initiator des "Clubs des entschiedenen Fortschritts". Am 6. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Ernst Elsenhans in Rastatt am 7. August 1849 um 4 Uhr früh in Rastatt erschossen.

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Josef Günthard, Konstanz

Geboren am 24. September 1822 in Konstanz. Soldat. Am 21. September 1849 vom Standgericht Rastatt wegen Meuterei und Treuebruchs zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Josef Günthard in Rastatt am 22. September 1849 erschossen.

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Konrad Heilig, Pfullendorf

Geboren am 22. November 1817 in Pfullendorf. Unteroffizier der Festungsartillerie in Rastatt. Als am 12. Mai 1849 der badische Kriegsminister General Hoffmann mit großem Geschütz auf die meuternden Soldaten schießen lassen will, wirft sich Konrad Heilig vor die Mündung der Kanone. Danach Beförderung zum Major. Vom Standgericht Rastatt zum Tode verurteilt wird Konrad Heilig in Rastatt am 11. August 1849 erschossen.

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Karl Jakobi, Mannheim

Schreiner. Am 1. Juni 1848 wegen hochverräterischer Umtriebe zur Fahndung ausgeschrieben. Im Oktober 1848 als Kriegsgefangener von Lörrach über Freiburg nach Bruchsal gebracht. Major des Arbeiter-Bataillons Mannheim im Kampf gegen die preußischen Truppen. In die Kämpfe in Durlach am 25. Juni 1849 verwickelt. Am 2. Juli 1849 Teilnehmer der Beratungen zur Übergabe der Festung Rastatt. Vom Standgericht Rastatt zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Karl Jakobi in Rastatt am 3. September 1849 abends erschossen.

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Peter Jäger, Assamstadt

Geboren am 16. Februar 1826 in Assamstadt. Soldat. "Ein Hauptmeuterer, welcher seine Kameraden zum Treuebruch verleitete". Am 21. September 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Peter Jäger am 21. oder 22. September 1849 um halb fünf Uhr abends in Rastatt erschossen.

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Jean Josef Jansen, Köln

Geboren 1825. Geometer. Mitglied der Mannheimer Volkswehr. Im Juli 1849 als politischer Rebell im Gefängnis Heidelberg inhaftiert und später nach Rastatt gebracht. Am 14. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Josef Jansen in Rastatt am 20. Oktober 1849 um sieben Uhr morgens erschossen.

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Josef Kilmarx, Rastatt

Geboren am 25. August 1823 in Rastatt. Feldwebel des 2. Infanterie-Regiements, bei Offizierswahlen von seinen Kameraden zum Leutnant gewählt. Während der preußischen Belagerung in der Festung Rastatt. Nach Übergabe der Festung dort inhaftiert. "Ein Hauptmeuterer, welcher seine Kameraden zum Treubruch verleitete." Vom Standgericht Rastatt wegen Anstiftung zur Soldatenmeuterei, Treulosigkeit, Hoch- und Landesverrats zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Josef Kilmarx in Rastatt nach misslungenem Fluchtversuch am 8. Oktober 1849 um 5 Uhr morgens erschossen.

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Ludwig Kohlenbecker, Karlsruhe

Soldat. Als "Hauptmeuterer" bezeichnet, " welcher seine Kameraden zum Treubruch verleitete." In Rastatt inhaftiert. Wegen Anstiftung zur Soldatenmeuterei, Hoch- und Landesverrats am 8. Oktober 1849 zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Ludwig Kohlenbecker in Rastatt nach missglücktem Fluchtversuch am 10. Oktober 1849 erschossen.

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Konrad Lenzinger, Durlach

Korporal der 2. Festungs-Batterie der Artillerie. Bei Offizierswahlen 1849 zum Leutnant gewählt. "Ein Hauptmeuterer, welcher seine Kameraden zum Treuebruch verleitete". Wegen Hoch- und Landesverrats sowie "Treuebruchs" vom Standgericht Rastatt am 24. August 1849 zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Konrad Lenzinger in Rastatt am 25. August 1849 morgens um halb fünf Uhr erschossen.

Abschiedsbrief
Rastatt, den 25. August 1849
Liebe Eltern und Geschwister!

Mit zitternter Hand ergreife ich Feder und Papier um Euch mitzutheilen, daß mir heute den 25. August ... Urtheil gefällt worden ist. Ich bin zum Tod verurteilt worden, nun es ist Gotteswille, seid deßhalb ruhig und getrost; dann ohne seinen Willen fällt kein Sperling auf die Erde. Liebe Eltern seid so gut und schreibt es meinem Bruder Karl aber lieber daß ich bei einem Gefecht gefallen bin, denn wenn Ihr schreiben thut, ich wäre als Rebelle gegen unseren Großherzog erschossen worden wird er sich gewiß gar keinen Begriff davon machen können, indem er weiß und Jedermann daß ich, der mich mit Recht könnt, daß ich als Kanonier, Oberkanonier, und Korporal gewiß meinen Dienst Rechtschaffen gethan habe, Liebe Eltern ich lasse mir meinen Herrn Pfarrer kommen um was ich je gesündiget habe bereuen zu können; Liebe Eltern und Geschwister verzeiht mir für das wenn ich Euch jemals beleidigt habe, ich bereue es, ich weiß gewiß ihr werdet mir gewiß verzeihen.
Lebt Wohl Liebe Eltern und Geschwister und kümmert Euch nicht wegen meiner denn es ist Gottes Wille. Von mir eine Stütze für Euch ist jetzt dahin wenn es Gottes Wille ist wird Er Euch auch gewiß nicht verlassen.
Ich will mein Schreiben schließen und Euch nochmal herzlich grüßen. Viele Grüße an Alle Freunde und Bekannte. Adieu Liebe Eltern lebt Wohl, lebt Wohl.

Euer getreuer Sohn und Bruder

Konrad Lenzinger.
(Quelle: Pfinzgau Museum, Karlsruhe-Durlach)

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Theophil Mniewski,
Wodzierady (Russ.-Polen)


Polnischer Offizier, kommt am 10. Juni 1849 mit General Ludwig Mieroslawski nach Baden, um ein Kommando bei der Revolutionsarmee zu übernehmen. Am 25. Juni fällt er den Preußen in die Hände und kommt wegen Beteiligung am Aufstand als Gefangener nach Rastatt. Am 25. August 1849 wegen Hochverrats vom Standgericht Rastatt zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Theophil Mniewski in Rastatt am 25. August 1849 abends um halb acht Uhr erschossen.

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Ludwig Peter Wilhelm Schade, Karlsruhe

Kellner. Soldat des 2. Infanterie-Regiments, während der Revolution zum Leutnant und Bataillonsadjutanten gewählt. Ihm wird vorgeworfen, "bei Versammlungen der Soldaten aufreizende Reden gehalten" und "bei den Untererhebern von öffentlichen Kassen... Gelder für die revolutionäre Regierung weggenommen" zu haben. Wegen Meuterei, Treulosigkeit, Verleitung von Soldaten zum Treuebruch und Hochverrats am 11. September 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Ludwig Peter Wilhelm Schade in Rastatt am 12. September 1849 um 5 Uhr früh erschossen.

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Friedrich Wilhelm Schrader, Mansfeld

Deserteur der preußischen 8. Artillerie-Brigade. Mitglied der Pfälzer Volkswehr. Am 10. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tode verurteilt wird Friedrich Wilhelm Schrader in Rastatt am 20. Oktober 1849 um 7 Uhr morgens erschossen.

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Gustav Nikolaus Tiedemann, Landshut

Geboren am 17. Februar 1808 in Landshut. Leutnant beim badischen Dragonerregiment. Zwischenzeitlich in griechischen Militärdiensten. Über Friedrich Hecker kam Tiedemann zu den Revolutionstruppen und avancierte dort zum Major. Entsendung nach Kaiserlautern, um die Vereinigung der pfälzischen und badischen Armeen voranzubringen. Am 29. Juni 1849 Ernennung zum Gouverneur der Festung Rastatt. Gustav Nikolaus Tiedemann wird vom Standgericht Rastatt zum Tode durch Erschießen verurteilt und in Rastatt am 11. August 1849 erschossen.

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Philipp Zehnthöfer, Mannheim

Büchsenmacher und Soldat. Vom Kriegsgericht in Karlsruhe wegen Desertion und Teilnahme an einem hochverräterischen Aufstand zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt. Als politischer Gefangener im Bruchsaler Zuchthaus. Am 13. Mai 1849 von Freischärlern aus der Haft befreit. Kanonier, in der Revolution zum Artillerieleutnant gewählt.
Ab 6. August 1849 zur Fahndung ausgeschrieben. Wegen Treulosigkeit und Hochverrats am 24. August 1849 vom Standgericht Rastatt zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Philipp Zehnthöfer am 25. August 1849 um halb fünf Uhr in Rastatt erschossen.

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Gottlieb Heinrich Dietz, Schneeberg (Sachsen)

Klempner. Am Aufstand in Sachsen beteiligt. Im Juni 1849 mit der Beschlagnahme von Vorräten im Amtsbezirk Mosbach beauftragt. Im Juli 1849 in Heidelberg inhaftiert. Wegen Teilnahme am Hochverrat und Ausführung gewalttätiger Unternehmungen am 19. September 1849 vom Standgericht Mannheim zum Tode verurteilt.
Gottlieb Heinrich Dietz wird durch ein Exekutionskommando der preußischen Armee am 20. September 1849 auf dem Hauptfriedhof Mannheim erschossen.

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Karl Höfer, Altneudorf
Geboren am 11. November 1819 in Brehmen im Odenwald. Hauptlehrer. Hauptmann der Bürgerwehr Brehmen. Trat bei Volksversammlungen 1848 als Redner auf. Als "tätiger Agitator des Odenwaldes" bezeichnet. Der mehrfachen Verwendung der Mannschaft der Bürgerwehr zu militärischen Unternehmungen gegen die Reichstruppen beschuldigt. Am 24. Juni 1849 verhaftet. Als "politischer Rebell" im Heidelberger Gefängnis. Das Standgericht verfügt seine Verlegung ins Mannheimer Gefängnis.
Am 16. August 1849 wegen Hochverrats, Widerstands gegen die bewaffnete Macht und Aufforderung dazu vom Standgericht Mannheim zum Tode verurteilt wird Karl Höfer am 16. August 1849 auf dem Hauptfriedhof Mannheim von einem Exekutionskommando der preußischen Armee erschossen.

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Peter Lacher, Bruchsal

Barbier. Soldat. Wegen Aufwiegelung der Soldaten, Aufforderung zum Ungehorsam und Insubordination aus der Armee entlassen.
Veranstalter und Leiter der Soldatenversammlung auf dem Schlossberg in Freiburg vom 10. Mai 1849, bei der er in einer Rede zur Bildung demokratischer Vereine unter den Soldaten aufforderte. Vorsitzender weiterer Soldatenversammlungen in Freiburg, u.a. am 13. Mai 1849, auf der offen zum Aufruhr und zur "Wegschaffung" der Fürsten aufgefordert wurde. Anschließend Einmarsch in die Stadt an der Spitze des Zuges. In Heidelberg nach Gefechten am 16. Juni 1849 festgenommen. Wegen Meuterei, Treulosigkeit und Hochverrats vom Standgericht Mannheim am 27. August 1849 zum Tode durch Erschießen verurteilt. Peter Lacher wird am 28. August 1849 auf dem Hauptfriedhof Mannheim von einem Exekutionskommando der preußischen Armee erschossen.

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Valentin Streuber, Mannheim

Geboren 1798. Mehlhändler, Mehlwaagmeister. 1842 bis 1848 Mitglied des Gemeinderates in Mannheim. 1847 Mitunterzeichner des Aufrufs zur Offenburger Versammlung am 12. September. Wahl zum Zweiten Bürgermeister, die von der Regierung jedoch nicht bestätigt wurde. 1848 Hauptmann der Bürgerwehr. Mai/Juni 1849 stellvertretender Zivilkommissär für Mannheim. Seine Wahl zum Mannheimer Oberbürgermeister scheitert an zu geringer Beteiligung. Am 26. Juni in Heidelberg verhaftet. Vom Standgericht Mannheim am 9. Oktober 1849 wegen Anstiftung zum Hochverrat zum Tode verurteilt wird Valentin Streuber am 11. Oktober 1849 auf dem Hauptfriedhof Mannheim durch ein Exekutionskommando der preußischen Armee erschossen.

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Wilhelm Adolf von Trützschler, Gotha

Geboren am 20. Februar 1818 in Gotha. Jurist. Appellationsgerichtsassessor. Gutsbesitzer. Im Mai /Juni 1849 Zivilkommissär von Mannheim, ab 21. Juni Regierungsdirektor des Unterrheinkreises. Festnahme nach gescheitertem Fluchtversuch mit der Kreiskasse. "Hat für die Ausrüstung und Verpflegung der aufrührerischen Truppen gewirkt und auch an militärischen Operationen der Aufrührer von Mannheim Anteil genommen." Am 13. August 1849 wegen Hochverrats vom Standgericht Mannheim zum Tode verurteilt wird Wilhelm Adolf von Trützschler am 14. August 1849 auf dem Mannheimer Hauptfriedhof durch ein Exekutionskommando der preußischen Armee erschossen.

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Johann Ludwig Maximilian Dortu, Potsdam

Geboren 1826. Preußischer Unteroffizier, Auskultator beim Stadtgericht Potsdam. Nach der Beteiligung an der revolutionären Bewegung in Potsdam nach Paris geflohen. 1849 Major in der badischen Armee. Am 23. Juli 1849 in Freiburg festgenommen und von einem Standgericht zum Tode verurteilt wird Johann Ludwig Maximilian Dortu am 31. Juli 1849 auf dem Freiburger Wiehre-Friedhof erschossen.

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Gebhard Kromer, Bombach

Geboren 1821. Soldat des 2. Infanterie-Regiments, Teilnehmer der Soldatenversammlung auf dem Schlossberg in Freiburg. Wegen Meuterei in Freiburg inhaftiert. Wegen Treuebruchs und Beteiligung am Aufruhr vom Standgericht Freiburg am 20. August 1849 zum Tode durch Erschießen verurteilt wird Gebhard Kromer am 21. August 1849 auf dem Freiburger Wiehre-Friedhof erschossen.

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Friedrich Neff, Rümmingen

Geboren 1821 in Rümmingen. Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie. 1848 Teilnahme an den Freischarenzügen von Hecker und Struve. Beteiligung bei der Befreiung von Gustav Struve in Bad Säckingen. Flucht in die Schweiz. 1849 vom Landesausschuss in Karlsruhe als Civil-Kommissär eingesetzt, mit dem Auftrag, deutsche Freiwillige aus der Schweiz anzuwerben. Den Befehl, sich seinem Kriegsminister zur Verfügung zu stellen, verweigerte Neff am 29. Juni 1849 in Rastatt. Verhaftet am 3. Juli 1849 in Breisach. Wegen Anstiftung zum und Teilnahme am hochverräterischen Aufruhr im Großherzogtum Baden vom Freiburger Standgericht zum Tod durch Erschießen verurteilt wird Friedrich Neff am 9. August 1849 auf dem Freiburger Wiehre-Friedhof erschossen.

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Quellen:
"Raabsche-Kartei"
Heinrich Raab: Revolutionäre in Baden 1848/49.
Biografisches Inventar für die Quellen im Generallandesarchiv Karlsruhe und im Staatsarchiv Freiburg

Revolution im Südwesten:
Stätten der Demokratiebewegung 1848/49 in Baden-Württemberg,
Karlsruhe, 1997

     
Trützschler und Mierolawski
(Bild: Städtisches Reißmuseum
Mannheim)

















Ernst Freiher von Biedenfeld, 1850
(Bild: Wehrgeschichtliches
Museum Rastatt)

Erschießung Böhnings
(Bild: Stadtarchiv Rastatt)


















Maximilian Dortu, 1849
(Bild: Württembergische
Landesbibliothek Stuttgart)

Trützschler und Mierolawski
(Bild: Städtisches Reißmuseum
Mannheim)

















Ernst Freiher von Biedenfeld, 1850
(Bild: Wehrgeschichtliches
Museum Rastatt)

Erschießung Böhnings
(Bild: Stadtarchiv Rastatt)


















Maximilian Dortu, 1849
(Bild: Württembergische
Landesbibliothek Stuttgart)

Trützschler und Mierolawski
(Bild: Städtisches Reißmuseum
Mannheim)

















Ernst Freiher von Biedenfeld, 1850
(Bild: Wehrgeschichtliches
Museum Rastatt)

Erschießung Böhnings
(Bild: Stadtarchiv Rastatt)


















Maximilian Dortu, 1849
(Bild: Württembergische
Landesbibliothek Stuttgart)

Trützschler und Mierolawski
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Mannheim)

















Ernst Freiher von Biedenfeld, 1850
(Bild: Wehrgeschichtliches
Museum Rastatt)

Erschießung Böhnings
(Bild: Stadtarchiv Rastatt)


















Maximilian Dortu, 1849
(Bild: Württembergische
Landesbibliothek Stuttgart)

Trützschler und Mierolawski
(Bild: Städtisches Reißmuseum
Mannheim)















Ernst Freiher von Biedenfeld, 1850
(Bild: Wehrgeschichtliches
Museum Rastatt)

Erschie&szlig;ung Georg B&ouml;hnings
Erschießung Böhnings
(Bild: Stadtarchiv Rastatt)

 


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