MRI Max-Reger-Institut - Elsa-Reger-Stiftung

Max Reger Chronologie | 1873-1887

Brand
19. März 1873: Geburt in Brand (Oberpfalz) als Sohn des Dorfschullehrers Joseph Reger (1847-1905) und seiner Frau Philomena, geborene Reichenberger (1852- 1911).
Regers Geburtshaus in Brand, 1873



1874

Weiden
Joseph Reger wird zum neuen Schuljahr an die Präparandenschule in Weiden (Oberpfalz) berufen, wo er Deutsch, Geschichte, Geographie, Harmonielehre, Orgel und Klavier unterrichtet; zu seinen Musikschülern zählt Adalbert Lindner, Max Regers späterer Lehrer und Biograph.

1875

Im Februar Geburt eines Bruders, Theodor, der nach wenigen Monaten stirbt.

1876

13. April: Geburt der Schwester Emma (gestorben 1944).

1877

Im Juni Geburt eines Bruders, Alexander, der im Kindesalter stirbt.

1878

Seit dem 5. Lebensjahr Klavierunterricht bei der Mutter, dann auch beim Vater.

1878

Eintritt in die 1., nach vier Wochen Übergang in die 2. Klasse der Volksschule, da seine Mutter ihn bereits im Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet hatte. Im Juli Geburt eines Bruders, Robert, der im Kindesalter stirbt.

1882

Eintritt in die Königliche Realschule.

1884

Max Reger und seine Schwester Emma, 1884Klavier- und Orgelunterricht bei Adalbert Lindner, Lehrer und Organist in Weiden (bis 1889).


1885

Umbau der ausgedienten Orgel der Präparandenschule als Hausorgel der Familie Reger mit dem Vater. Orgelunterricht durch den Vater.

1886

Abschluss der Realschule als einer der besten Schüler. Eintritt in die Königliche Präparandenschule zur Vorbereitung auf den Lehrerberuf, zu dem ihn die Eltern bestimmt haben. Orgelspiel beim katholischen Sonntagsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Michael, die damals eine Simultankirche war; vermutlich lernt er hier den evangelischen Choral kennen.

1887

Im Mai tritt Reger erstmals öffentlich im Gasthof zur Eisenbahn mit der Sonate f-moll von Julius Schulhoff auf. Im August verbringt er die Ferien auf dem herrschaftlichen Gut Königswiesen bei Regensburg, das sein Onkel J. B. Ulrich aus Wien erworben hatte. Von dort besucht er sonntags den Regensburger Dom.

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