About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 14.04 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 5,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

Literarische Gesellschaft goes KOHI: LESUNG SÜD

Hier fliegen Fäuste, fließt Blut, wird geschlachtet, Tier wie Mensch:
Silvia Tschui liest aus „Jakobs Ross“

Silvia Tschui. Foto: Simone Pengel Fulminant (Berner Zeitung)
Silvia Tschui hat auf das richtige Pferd gesetzt: Ihr Debüt Jakobs Ross erregte schon vor dem Erscheinen Aufsehen. Der historische Roman, im Schweizer Dialekt geschrieben, ist ein schräges, witziges und brutales Sittenbild aus der ländlichen Schweiz vor 150 Jahren: Der jungen Magd Elsie, die von einer Musikerkarriere in Florenz träumt, geht es an Leib und Leben. Sie wird von einem Fabrikdirektor geschwängert und mit dem Knecht Jakob verheiratet, dessen Traum von einem eigenen Ross mit Elsies Lebensentwurf kollidiert.
Jakobs Ross ist ein radikales Buch, das in hohem Tempo durch eine dichte Handlungskette galoppiert. Hier fliegen Fäuste, fließt Blut, wird geschlachtet, Tier wie Mensch – in einer sturzbachartigen Bilderflut. Die Autorin wird von der Kritik und Publikum gefeiert. Auch für Ihre Stimme – weshalb sie bei uns nicht nur lesen, sondern auch singen wird.
Silvia Tschui, studierte Germanistik und Grafikdesign und absolvierte den Lehrgang Literarisches Schreiben in Biel. Sie arbeitete als Animationsfilmregisseurin, Lehrerin und als Journalistin. Sie lebt in Zürich.

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Weitere Termine

Vorschau

  • 05.05., 20.00 Uhr: Verena Roßbacher (KOHI-Kulturraum)
  • 12.05., 19.00 Uhr: EKT: Prof. Dr. Helmuth Kiesel über Ernst Jünger
  • 13.05., 19.00 Uhr: Stipendiaten des Landes Baden-Württemberg: Marie T. Martin, Philipp Schönthaler, Fee Katrin Kanzler, Lisa Kränzler
  • 14.05., 19.00 Uhr: EKT: Dr. Wolfgang Menzel: "Der Erste Weltkrieg in der deutschen Literatur der 20er Jahre"
  • 15.05., 20.00 Uhr: EKT: Hanns-Josef Ortheil über Wilhelm Klemm
  • 19.05., 19.00 Uhr: EKT: Dr. Wolfgang Menzel über Wilhelm Lehmann
  • 22.05., 19.00 Uhr: EKT: Dr. Christian Klein über Ernst Glaeser
  • 26.05., 20.00 Uhr: Roger Willemsen (Konzerthaus)
  • 02.06., 20.00 Uhr: EKT: Karl Kraus-Abend mit Daniel Kehlmann und SWR-Chefsprecher Karl-Rudolf Menke (Konzerthaus)
  • 05.06., 20.00 Uhr: „Was ist Zivilcourage? Im Gespräch mit Peter Schneider“. Moderation: Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann
  • 06.06., 20.00 Uhr: Arno Schmidt zum 100. Geburtstag: Joachim Kersten, Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma lesen
  • 07.07., 20.00 Uhr: Saša Stanišić (KOHI-Kulturraum)

Tipps und Hinweise

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Senden Sie uns Ihr unveröffentlichtes Manuskript

Wir loben aus: Den aktuellen Karlsruhe-Roman!

Zugelassen sind nur deutschsprachige und unveröffentlichte Romane (keine Erzählungen). Der Roman sollte in Karlsruhe spielen. Die Rechte an den Texten müssen beim Einsender liegen. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat (in einem mit demselben Kennwort versehenen Umschlag) bei. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt. Der Roman soll als letzter Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages 2015 erscheinen.

Einsendeschluss ist der 15.09.2014.
Es gilt der Poststempel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kontaktadresse:
Literarische Gesellschaft
z.H. Monika Rihm
PrinzMaxPalais
Karlstr. 10
76133 Karlsruhe
Infos unter: info@literaturmuseum.de

Weitere Informationen (PDF)

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Neuerscheinung in der Reihe Herrenalber Forum

Jan Badewien / Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Hg.): Ansichten eines Aussenseiters. Heinrich Böll: Gefeiert, bekämpft, vergessen?

Beiträge von Dr. Jan Badewien, Dr. Christoph Gellner, PD Dr. Christian Klein, Prof. Dr. Jan Knopf, Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Dr. Jochen Schubert.
Herrenalber Forum Band 74, 117 S., brosch., Karlsruhe, Evangelische Akademie Baden 2014, ISBN 978-3-89674-575-0, 12 €

Weitere Informationen

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 19.04.2014, 19.30 Uhr: Musical : Alice
  • 21.04.2014, 19.00 Uhr: Rio Reiser – König von Deutschland
  • 10.05.2014, 20.00 Uhr: Männerphantasien
  • 15.05.2014, 19.00 Uhr: Doctor Atomic
  • 31.05.2014, 19.30 Uhr: Liederabend
  • 06.06.2014, 20.00 Uhr: Maienschlager
  • 21.06.2014, 19.30 Uhr: Liederabend
  • 26.06.2014, 19.30 Uhr: Schwanensee
  • 05.07.2014, 19.30 Uhr: Fledermaus
  • 08.07.2014, 20.00 Uhr: Musical: Alice
  • 20.07.2014, 15.00 Uhr: Ballett: Mythos

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

René Schickele: Das Wort hat einen neuen Sinn René Schickele:
„Das Wort hat einen neuen Sinn“

Prosa, Lyrik, Essays, Briefe

Herausgegeben von Christian Luckscheiter und Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe

Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale
Februar 2014
144 Seiten, gebunden, 120 x 190 mm, mit Lesebändchen, 14,95 €
ISBN 978-3-95462-285-6

Für René Schickele, 1883 im damals deutschen Elsass als Sohn einer französischen Mutter und eines elsässischen Vaters geboren, war im Oberrheingraben keine Grenze zu erkennen. Er schrieb für ein Elsass, in dem die Nationalismen überwunden sind, das so als Grundstein für ein grenzenloses, friedliches Europa dienen sollte. Die Auswahl versucht, möglichst viele Facetten des Werks René Schickeles zu zeigen. Die Ausschnitte sind chronologisch angeordnet, von den Anfängen als stürmischer 'Jungelsässer' um 1900 bis zur Rückkehr in die französische Sprache als Exilant an der französischen Mittelmeerküste in den Jahren vor seinem frühen Tod 1940 in Vence.

Die Herausgeber:
Christian Luckscheiter studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Geschichte in Köln, Prag und Berlin, sowie Europawissenschaften in Frankfurt/Oder. Von 2006 bis 2010 war er Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Hansgeorg Schmidt-Bergmann studierte in Marburg und Frankfurt Germanistik, Politik und Philosophie. Seit 1998 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Karlsruhe. Seit 1993 ist er Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein. Er ist zudem Herausgeber der Literaturzeitschrift allmende.

allmende - Zeitschrift für Literatur: Literarische Landschaften: Berlin 92. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur:
Literarische Landschaften: Berlin

104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
ISBN 978-3-88190-757-6
www.infoverlag.de
www.allmende-online.de

Berlin scheint vor allem auf junge Künstler eine magnetische Anziehungskraft zu haben. Liegt das nur an den preiswerten Mieten oder was motiviert die Schriftsteller, in der Hauptstadt zu leben? 16 Autoren – alle Wahlberliner – geben in der 92. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende eine Antwort darauf.
Für Ingo Schulze, aktueller Bertolt-Brecht-Preisträger, ist Berlin „als Schreibort ideal“, bietet es doch einen Treffpunkt vieler Autoren und Künstler. Björn Kern hingegen möchte wieder aus der Hauptstadt weg, ihn zieht es zurück in den Süden. Wolfram Fleischhauer betrachtet sich selbst als „Teilzeitberliner“, für Verena Roßbacher ist Berlin zu einer Heimat geworden. Ulrike Draesner, Monika Rinck, Inger-Maria Mahlke, Christopher Kloeble, Sascha Reh, Ilma Rakusa, Ron Winkler, Nina Bußmann, Thomas Lehr und andere Autoren haben sich mit Berlin als Schreibort literarisch auseinandergesetzt. Und Harald Martenstein, ein Meister der Satire, wünscht sich in einer Kolumne – nicht ganz ernst gemeint – Kaiser Wilhelm zurück.
Mit dem Literarischen Colloquium Berlin, der Literaturwerkstatt Berlin und dem Literaturhaus Berlin werden in der Ausgabe Motoren der hauptstädtischen Literaturvermittlung vorgestellt. Ein Beitrag von Lisa Schöttler widmet sich der facettenreichen Comicszene in Berlin, die in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Der in Berlin lebende Künstler Philipp Hennevogl hat eine Auswahl seiner Linolschnitte zur Verfügung gestellt, die Berliner Motive zeigen.
allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint seit zehn Jahren zweimal im Jahr im Info-Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

© 1996-2014 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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