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Katholische Stadtkirche St. Stephan

Katholische Stadtkirche St. Stephan

Großherzog Karl Friedrich schuf 1807 die Voraussetzungen für den Bau der Kirche. Er schenkte der katholischen Gemeinde das Grundstück an der Erbprinzenstraße und bewilligte überdies einen größeren Geldbetrag aus dem Nachlaß der baden-badischen Markgräfin Maria Viktoria. Im Jahr darauf legte der hochbetagte Fürst den Grundstein. Weinbrenner gab dem Zentralraum der 1814 geweihten Kirche eine Rundform, die dem Pantheon in Rom nachgebildet ist. An vier Seiten finden wir rechteckige Vorbauten mit Satteldach angefügt. Die Rotunde wird von einer Kuppel überwölbt, den Haupteingang betont eine Säulenhalle. Bemerkenswert ist, daß sich Weinbrenner aus stilistischen Gründen lange Zeit dagegen gewehrt hat, diesen Zentralbau mit einem Trum zu versehen. Das Gotteshaus sollte im übrigen nach seinem Plan in Richtung Westen und Osten durch Arkaden und Kolonnaden ergänzt werden mit vier Nebenbauten an den Ecken. Von dieser zusätzlichen Bebauung waren um 1850 das Schulhaus und das Pfarrhaus an der Ständehausstraße verwirklicht. Sie wurden am Ende des Zweiten Weltkreis zerstört.

Grundriss St. Stephan

St. Stephan mit den geplanten Säulengängen und Nebengebäuden, Entwurf

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