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Stadtteilwappen

Die Stadtteilwappen sind erst in neuerer Zeit, zumeist auf Anregung der örtlichen Bürgervereine entstanden. Eine amtliche Verbindlichkeit kam ihnen nie zu, im Unterschied zu den Wappen der eingemeindeten, aber vormals selbständigen Stadtteile.

Nordweststadt

In Rot ein silber umrandeter goldener schrägrechter Keil, begleitet oben links von einem siebenfach gefingerten silbernen Kastanienblatt.

In den zwanziger Jahren entstand im Gewann Binsenschlauch die "Eigenhandbau-Siedlung". Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weitere Siedlungen hinzu. 1975 wurde daraus auf Vorschlag der Bürgergemeinschaft der neue Stadtteil Nordweststadt. Das den heraldischen Vorschriften entsprechende Wappen schuf man 1988 unter Beratung des Generallandesarchivs.

Oberreut

Der grüner Zweig auf goldenem Grund, symbolisiert die dynamische Entwicklung des jungen, inzwischen auf 10.000 Einwohner angewachsenen Stadtteils und betont gleichzeitig die von der Bevölkerung sehr geschätzte Durchgrünung und den Bezug zur umgebenden Natur.

Im Jahr 2001 hat der Bürgerverein Oberreut einen Wettbewerb für ein Stadtteilwappen ausgelobt. In der Jahreshauptversammlung am 15.03.2002 wählten die Mitglieder den Entwurf des jungen Oberreuter Mitbürgers Gennadi Vrotslavski als besten Beitrag aus.

Südweststadt

Auf dem Wappen ist die Hischbrücke als prägnantes Bauwerk des Stadtteils stilisiert und in den Stadtfarben gelb und rot dargestellt. Daneben ist das Treibrad einer Lokomotive zu sehen. Entworfen wurde das Stadtteilwappen im September 2005 von der Diplomgrafikdesignerin Riana Pohl im Auftrag des Bürgervereins der Südweststadt.

Die Südweststadt entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, teilweise noch auf Beiertheimer Gemerkung, zunächst als Industriegebiet, das ab 1860 systematisch zu einem neuen Wohnviertel umgebaut wurde. Die Namensgebung "Südweststadt" ergab sich 1895 bei der Gründung des Bürgervereins.

Waldstadt

In Blau auf einem durchgehenden silbernen Ast sitzend ein Kauz vor einer dreimal gezackten am oberen Rand anstoßenden Fichte.

Seit 1957 errichtete man im ehemaligen großherzoglichen Wildpark den neuen Stadtteil Waldstadt, in dem 1994 mehr als 12.000 Menschen lebten. Das Wappen entstand nach einer Hobbyskizze und entspricht nicht den heraldischen Anforderungen. Zum 25jährigen Jubiläum der Waldstadt wurde es als Autoaufkleber vertrieben.

Weiherfeld-Dammerstock

Das Wappen ist geteilt in eine linke grüne Hälfte mit gelben Ähren und rechte blaue Hälfte mit gelben Rohrkolben. Beide Teile werden durch ein weißes Band verbunden. Die Anordnung der beiden Stadtteile im Wappen erfolgte analog ihrer Lage im Stadtplan von Karlsruhe. Die hier verwendeten Farben gelb und weiß sind im Wappenoriginal Gold und Silber.

Für Dammerstock steht der blaue Teil mit Rohrkolben, der auf das ehemalige Bruchgebiet um das Schloss Rüppurr hin deutet. Der grüne Teil mit Ähre steht für den Gewannnamen "Weiheräcker", von dem das Weiherfeld seinen Namen hat. Das weiße Band symbolisiert die Alb, das Bindeglied beider Ortsteile.

Unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen von Weiherfeld-Dammerstock wurde vom Bürgerverein ein Auswahlverfahren initiiert, das im Oktober 2001 zu der Wahl des heutigen Wappens führte. Der Entwurf stammt von dem im Dammerstock wohnenden Keramikers K.-H. Feisst.

 
Die Wappen
Wappen Karlsruhe-Nordweststadt
Wappen Karlsruhe-Oberreut
Wappen Südweststadt
Wappen Karlsruhe-Waldstadt
Wappen Karlsruhe-Weiherfeld-Dammerstock

Verwandte Links
Chroniken der Karlsruher Stadtteile
Historischer Stadtrundgang
Datenbank Kulturdenkmale
Die historischen Bauten von Friedrich Weinbrenner.
Straßennamen von Karlsruhe
Stadtgeschichte
 



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