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Stupferich
- 1100
- Ersterwähnung von Stupferich um die Jahrhundertwende als "Stutpferich" in einer Kopie
des Codex Hirsaugiensis aus dem 16. Jahrhundert. Graf Reginbodo von Malsch überträgt
dem Kloster Hirsau die Kirche und weitere Besitzungen zu Stupferich. Der Ortsname weist auf eine
Pferdezucht hin.
- 1110
- Das Kloster Hirsau hat das Patronat über die Stupfericher Kirche.
- 1292
- Die badischen Markgrafen sind Lehensherren des Ortes Stupferich. Das Lehen ist je zur
Hälfte an Albert von Stupferich und an Heinrich von Stupferich ausgegeben.
- 1296
- Ritter Albert Hofwart von Sickingen verkauft eine Hälfte des Dorfes an das Kloster
Herrenalb. Ein Ortsadel ist für die Jahre 1283 bis 1318 nachweisbar.
- 1303
- Markgraf Friedrich II. gestattet seinem Lehnsmann Heinrich von Stupferich, Leibeigene,
Gülten und Güter in Stupferich an das Kloster Herrenalb zu verkaufen.
- 1307
- Das Kloster Herrenalb kauft von dem Durlacher Bürger Werner Bersche eine Roggengült
in Stupferich und besitzt damit den ganzen Ort.
- 1308
- Das Kloster Herrenalb tauscht einige Stupfericher Besitzungen gegen markgräfliche
Güter zu Malsch und Forchheim.
- 1526
- Markgraf Philipp I. kauft Stupferich vom Kloster Herrenalb.
- 1535
- Stupferich fällt bei der Teilung der Markgrafschaft mit dem Amt Ettlingen an den
Markgrafen Bernhard IV. von Baden-Baden.
- 1661
- Das Jesuitenkolleg Ettlingen betreut die Pfarrei Stupferich.
- 1663
- Nachdem das Dorf im Dreißigjährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen worden
war, leben wieder 17 Familien im Ort.
- 1760
- Bau der Kirche St. Cyriak, die 1765 geweiht wird.
- 1852
- Die Bevölkerung ist von 662 im Jahr 1816 auf 934 angestiegen. Damit ist ein
vorläufiger Höchststand erreicht, der erst wieder nach dem Ersten Weltkrieg erreicht
wird. Diese Stagnation in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird durch eine starke
Abwanderung in größere Orte und die Auswanderungsbewegung nach Übersee
verursacht.
- 1880
- Gründung der Stumpenfabrik Karl Gräber sen., die bis 1954 produziert.
- 1886
- Gründung des Gesangvereins "Eintracht".
- 1891
- Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
- 1892
- Gründung der Sparkasse.
- 1892
- Mit der neuen Wasserleitung für die Gemeinden des Alb-Pfinz-Plateaus erhält der Ort
eine neue Wasserversorgung, die bis dahin über Zisternen und Brunnen erfolgte.
- 1896
- Gründung des Turnvereins.
- 1897
- Gründung des Möbelwerks Becker.
- 1901
- Bau des Rathauses.
- 1912
- Gründung des Fußballvereins "Frankonia".
- 1914-1918
- Im Ersten Weltkrieg fallen 26 Soldaten aus Stupferich, einer gilt als vermißt.
- 1921
- Bau der Volksschule.
- 1925
- Gründung des Omnibusunternehmens Joseph Vogel, das eine Buslinie nach Durlach
einrichtet.
- 1927
- Gründung des Musikverein "Lyra".
- 1939-1945
- 198 Soldaten aus Stupferich fallen im Zweiten Weltkrieg oder gelten als vermißt.
- 1946
- Nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich 360 Heimatvertriebene im Ort nieder, in dem 1939 1.031
Einwohner lebten.
- 1962
- Einweihung der neuen Volksschule. Die alte Schule wird zum Rathaus umgebaut.
- 1972
- Stupferich, das als erste Gemeinde im Zuge der Verwaltungsreform mit Karlsruhe am 20.
November 1971 einen Vertrag unterzeichnete, wird eingemeindet. Am 20. Oktober des Vorjahres
hatten bei einer Bürgeranhörung 85 Prozent der Wahlberechtigten für die
Eingemeindung gestimmt. Der Ort zählt 2.101 Einwohner.
- 1974
- Die Bergleshalle kann als Gemeinschaftswerk von sieben örtlichen Vereinen eingeweiht
werden.
- 1975
- Turnverein und SC Frankonia schließen sich zur Sportgemeinschaft Stupferich zusammen.
Ein Jahr später kann das neue Sportzentrum eingeweiht werden.
- 1980
- Fertigstellung des Bürgerzentrums
- 1983
- Die evangelische Gemeinde Stupferich weiht ihre erste Kirche ein.
- 1985
- Beschluß zur Umgestaltung des Ortskerns. Häuser werden renoviert, eine neue
Straßenbepflasterung, Brunnen und Denkmäler entstehen.
- 1999
- Beschluß zur Bebauung des Gewerbegebiets Windelbachstraße. Gründung des
Heimatvereins und Eröffnung des Heimatmuseums
- 2000
- 900-Jahr-Feier von Stupferich. Festveranstaltungen und Umzüge.
Das Buch zur Ortsgeschichte Stupferich kann bei der Ortsverwaltung Stupferich oder beim
Herausgeber Herr Ignaz Vogel, Kleinsteinbacher Straße 42, 76228 Karlsruhe-Stupferich zum
Preis von 20,00 € erworben werden.
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Das Wappen
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