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12.04.2012

Erfolg der SPD-Fraktion: Städtische Brandschutzerzieher werden künftig freigestellt

 

Durch den Einsatz der SPD-Fraktion werden künftig städtische Bedienstete für Tätigkeiten der Brandschutzerziehung unter Fortzahlung ihrer Bezüge freigestellt.

 

Die Sozialdemokraten hatten in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister beklagt, dass ehrenamtliche Brandschutzerzieher, die bei der Stadt Karlsruhe angestellt sind, für die Zeit der Brandschutzerziehung nicht freigestellt werden. „Sie müssen selbst Urlaub bzw. unbezahlte Freizeit einbringen“, lautete die Kritik des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Pfalzgraf.

 

Schließlich ist der Brandschutzunterricht an Schulen und Kindergärten eine Pflichtaufgabe der Städte und Gemeinden. Neben Mitarbeitern der Branddirektionen nehmen sich auch zahlreiche aktive Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr dieser wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe an.

 

„Leider werden Aufwendungen von Brandschutzunterrichtern der Freiwilligen Feuerwehren nicht ausgeglichen“, bedauerte die SPD-Fraktion weiter. Zwar gibt es keinen Rechtsanspruch auf Freistellung, dennoch stellen zahlreiche Privatunternehmen ihre Mitarbeiter für derartige Tätigkeiten großzügig frei. Deshalb forderten die Sozialdemokraten den Oberbürgermeister auf, diese Praxis auch in der Stadtverwaltung einzuführen.

 

Zur großen Freude der SPD-Fraktion kam der Oberbürgermeister dieser Forderung nach. „Die Stadt Karlsruhe stellt sich mit der Neuregelung der Freistellung für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit in einer lobenswerten Vorbild- und Signalfunktion als Arbeitgeber gegenüber der Öffentlichkeit dar“, lobt SPD-Stadrätin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ute Müllerschön abschließend.