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06.02.2012

Verkehrssituation in Bulach

Anfrage

 

1. Hat die Stadtverwaltung davon Kenntnis, ob und welche Gefahren entlang der Bannwaldallee durch das unkontrollierte Parken von Lastkraftwagen (LKW) für Radfahrer und Fußgänger ausgehen?

 

2. Welche Möglichkeiten sieht das Ordnungsamt, das Parken von LKW’s entlang der Bannwaldallee zu untersagen bzw. auf ein erträgliches Maß zu reduzieren?

 

3. Warum müssen anliegende Firmen nicht auf ihrem eigenen Gelände für Parkraum sorgen?

 

4. Warum wird in diesem Bereich von Bulach der ruhende Verkehr nicht häufiger kontrolliert?

 

5. Ist es richtig, dass ein Rohentwurf für die Entschärfung der Verkehrssituation in der Litzenhardtstraße und der Bannwaldallee der Verwaltung vorliegt?

 

6. Wann gedenkt die Stadtverwaltung diesen Entwurf im Planungs- oder Bauausschuss vorzustellen?

 

7. Ist daran gedacht am Ortseingang von Bulach, aus Richtung Pulverhausstraße kommend, einen Kreisverkehr zu installieren, wenn ja, wann ist mit dieser Maßnahme zu rechnen, wenn nein, warum nicht?

 

 

Sachverhalt / Begründung:

 

Entlang der Bannwaldallee parken LKW’s einer Möbelfirma in ununterbrochener Reihenfolge und verhindern dadurch die Einsicht für Radfahrer in die Straße, wenn diese aus der Günter-Klotz-Anlage kommen.

Neben der starken Verunreinigung durch weggeworfene Tüten, Trinkbecher, Zigarettenschachteln etc. tragen diese Großraum-LKW’s für Fußgänger zu erheblicher Verunsicherung bei, gerade in der dunklen Jahreszeit, weil der Gehweg nicht einsehbar ist.

 

Zudem hat sich die Verkehrssituation entlang der Litzenhardtstraße durch Bebauung in zweiter und dritter Reihe und durch fehlgeleiteten LKW-Verkehr, der kurz vor der Unterführung meist wenden muss, weil die Durchfahrtshöhe zu gering ist, zunehmend verschärft.

 

Der Bürgerverein ist bereits bei der Stadtverwaltung vorstellig geworden, hat aber keine eindeutige und befriedigende Antwort erhalten. Die Möglichkeit, durch einen Kreisverkehr am Ortseingang wenigstens den vermehrten LKW-Verkehr abzuhalten, wurde vom Bürgerverein vorgeschlagen und sollte durchaus ernsthaft geprüft werden.

 

Unterzeichnet von: Doris Baitinger, Angela Geiger, Michael Zeh, Jürgen Marin