Michael Borner Alexander Geiger Dr. Ute Leidig Manfred Schubnell Bettina Lisbach Uta van Hoffs Anne Segor Dr. Dorothea Polle-Holl Tanja Kluth Johannes Honné

Presse

4. Februar 2010


GRÜNE fordern schnelle Umsetzung des Rechts auf Regelschulbesuch
Inklusion nützt allen Kindern


Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion will dazu beitragen, dass behinderte Kinder ab dem nächsten Schuljahr in Karlsruhe am Unterricht von Regelschulen teilnehmen können.
In einem appellieren daher jetzt die GRÜNEN StadträtInnen an Oberbürgermeister Fenrich, sich als Vertreter der Stadt Karlsruhe beim Kultusministerium für eine zügige Änderung des baden-württembergischen Schulgesetzes einzusetzen.

für Rechte von behinderten Menschen in Deutschland in Kraft getreten: Die inklusive Schule, in der behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden sollen, ist darin in Artikel 24 als Rechtsanspruch festge-schrieben.

„Leider lässt die Umsetzung der UN- Konvention in Baden-Württemberg auf sich warten“, stellt Anne Segor, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion, fest.
„Das ist besonders bedauerlich, denn Karlsruher Eltern von behinderten Kindern warten schon seit Monaten vergeblich auf eine Änderung des Schulgesetzes, das ihren Kindern die Teilnahme am Unterricht in Regelschulen ermöglichen soll. Entscheidend dabei ist, dass die inklusive Schule allen nützt: Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass bei sorgfältiger individueller Förderung alle Kinder – nicht nur die Schwächeren, sondern vor allem auch die Stärksten – vom gemeinsamen Unterricht profitieren!“

„Wir hoffen, dass Oberbürgermeister Fenrich unseren Appell aufnehmen und sich in Stuttgart nachdrücklich für die schnelle Umsetzung der UN-Konvention einsetzten wird“, so die GRÜNEN abschließend.