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Wir
über uns
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Technische Innovationen bestimmen und verändern
unser Leben. Sie können neue Chancen, aber auch neue Risiken eröffnen.
Der Veränderungsprozess erfordert einen begleitenden gesellschaftlichen
Diskurs, der Chancen und Risiken des Weges auslotet. Lange schien es,
dass dieser Diskurs in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zu
anderen Ländern nicht recht in Gang kommt.Ob sich die Innovationen
zum Wohle der Menschen oder zu deren Nachteil auswirken, hängt nicht
nur von der Technik selbst, sondern entscheidend von der Art ihrer Nutzung
ab. Die Grenze zwischen Wohltat und Plage ist insbesondere durch eine
rechtliche Normung zu ziehen. Technische Innovationen stellen insofern
immer neue Anforderungen an Rechtsetzung und Rechtsprechung. Umgekehrt
treffen die technischen Innovationen auf ein von juristischen Normen geprägtes
Umfeld. Ihre Entwicklungsmöglichkeiten wie ihre Ausformungen werden
dadurch erheblich beeinflusst – durch grundlegende Verfassungsnormen,
an denen sich die Technikentwicklung zu orientieren hat, oder durch historisch
gewachsene Normen, die durch technische Innovationen einem Veränderungsdruck
unterliegenIn hohem Maße wird das spannungsreiche und lebendige
Verhältnis zwischen Technik und Recht auch von gesellschaftspolitischen
Konflikten mitbestimmt, wobei sich erst in letzter Zeit Anzeichen dafür
zeigen, dass die starren Fronten zwischen Technikangst und Technikglauben
sich aufzuweichen beginnen. Karlsruhe ist einerseits als Mittelpunkt der
TechnologieRegion Karlsruhe und andererseits als Sitz des Bundesverfassungsgerichtes,
des Bundesgerichtshofes und der Bundesanwaltschaft wie keine andere deutsche
Region dazu prädestiniert, Standort eines intensiven Dialogs zwischen
Technik und Recht zu sein.
Trägerverein und Finanzierung Anfang des Jahres 1998 haben tragende Institutionen der TechnologieRegion Karlsruhe den Trägerverein "Karlsruher Forum Ethik in Recht und Technik e.V." gegründet. Mitglieder sind die Stadt Karlsruhe, die Universität Karlsruhe, das Forschungszentrum Karlsruhe, die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG sowie die drei in der Region ansässigen Institute der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (gemeinsam) ICT Institut für Chemische Technologie, Pfinztal, IITB Institut für Informations- und Datenverarbeitung, Karlsruhe, und ISI Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe. Die Veranstaltungen werden bisher über den Haushalt der Stadt Karlsruhe finanziert. Weitere Mittel sollen via Sponsoring durch insbesondere in der TechnologieRegion Karlsruhe ansässige Unternehmen eingeworben werden. Kuratorium Dem Karlsruher Forum steht ein Kuratorium zur Seite, dem Persönlichkeiten von nationalem Rang aus den Bereichen Recht, Wissenschaft und Technik sowie Ethik und Publizistik angehören. Vorstand 1. Vorsitzender: Oberbürgermeister
Heinz Fenrich Geschäftsstelle Die Geschäftsstelle des Karlsruher Forums befindet sich im Stadthaus des Forschungszentrums Karlsruhe. Sie wird geleitet von dem Karlsruher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und Philosophen Dr. Ekkehard Fulda.
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