Bevölkerungszahl: Karlsruhe legt weiter zuZuwachs durch Neubaugebiete und Nachverdichtung (trö) Gegen den Trend in der Bundesrepublik und der Region legt Karlsruhe bei der Zahl der Bevölkerung weiter zu. Die jüngste Prognose des Amts für Stadtentwicklung sieht die Zahl der Karlsruher von jetzt 303.000 auf 315.00 im Jahre 2030 steigen. Für die einzelnen Stadtteile zeichnet die Studie allerdings ein recht unterschiedliches Bild. Die von Bürgermeister Wolfram Jäger im Frühjahr im Gemeinderat vorgestellte Bevölkerungsprognose legt der voraussichtlichen Entwicklung in den 27 Stadtteilen die jeweilige Bauleitplanung als Basis zugrunde. Nach dieser ausschlaggebenden Vorgabe sieht die Studie in gleich 18 Stadtteilen bis 2030 ein Wachstum der Bevölkerung. Nach dem derzeitigen Trend "Zurück in die Stadt" werden von der Zuwanderung vor allem innenstadtnahe Quartiere und Stadtteile mit großen Baugebieten profitieren. Südstadt-Ost und Oststadt haben Nase vorne Besonders stark zulegen werden die Südstadt durch den City Park als großes Konversionsgebiet im östlichen Teil mit einem Plus von fast 2.500 Personen und die Oststadt als beliebter Studentenstadtteil (plus 2.400 Personen) mit zahlreichen neu gebauten Wohnungen und Wohnheimen. Aber auch die Weststadt (plus 1.900) und die Südweststadt (plus 1.600) können durch Nachverdichtung und dem Schließen von Baulücken mit deutlichen Zuwächsen überwiegend jüngerer Bevölkerungsschichten rechnen. Neureut (plus 1.100), Palmbach (plus 850), und die Nordstadt (plus 650) wachsen ebenfalls durch neue Wohngebiete. Nachverdichtung wiederum ist der ausschlaggebende Faktor für den Zuwachs von knapp 1.000 Personen im größten Stadtteil Durlach. Grenzen des Wachstums in Hohenwettersbach Ein anderes Bild zeichnet Hohenwettersbach. Die Einwohnerzahl der Höhenstadtteils, der seine Bevölkerungszahl in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelte, hat die Grenzen des Wachstums erreicht und geht bis 2030 um knapp 270 Personen zurück. Ausgeprägte Sterbeüberschüsse und Abwanderungen sind laut Studie Hauptursachen dafür, dass Oberreut (minus 470 Personen), Daxlanden (minus 400) und Grünwettersbach (minus 300) bis 2030 vergleichsweise hohe Rückgänge verzeichnen.
|
Stadt Karlsruhe 2011 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro