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Windkraft: Stadtwerke beteiligen sich an Anlagen

Vertrag mit Windpool unterzeichnet / Signal für Energiewende

(voko) Die Stadt Karlsruhe und die Stadtwerke setzen künftig verstärkt auf Energie aus Windkraftanlagen. Bei einer Pressekonferenz stellten Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke, und Dr. Ferdinand Rust, Geschäftsführer von Windpool, das Konzept vor.

"Unser Ziel ist es, Klimaschutz mit der Energiewende zu verbinden. Dies möchten wir engagiert vorantreiben. Energie aus Windkraftanlagen lässt sich am günstigsten und schnellsten realisieren. Deshalb haben wir uns zu einer Beteiligung an Windpool entschlossen", betonte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen vor den Medien. Windpool ist eine Gesellschaft, an der etliche kommunale Energieversorgungsunternehmen beteiligt sind.

An der Gesellschaft engagieren sich die Stadtwerke Karlsruhe künftig mit einer Summe von einer Million Euro, was den Kosten für eine große Windkraftanlage mit drei Megawatt Leistung entspricht. Damit können sieben Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt oder 3000 Haushalte versorgt werden.

Bei den bisher bestehenden sieben Windparks der Gesellschaft handelt es sich um Anlagen, die onshore - also an Land - stehen, und zwar vornehmlich im Westen und im Osten der Bundesrepublik. Speziell durch die Bündelung von mehreren Windparks in verschiedenen Gegenden soll das wirtschaftliche Risiko minimiert werden.

"Dies ist der Startschuss dafür, dass wir künftig verstärkt auf Windenergie setzen werden. Insgesamt möchten wir bis 2020 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von rund 50 Megawatt investieren, je zur Hälfte in Offshore- und onshore-Anlagen", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Roth. Erfreut über das Engagement der Stadtwerke zeigte sich auch Dr. Ferdinand Rust, der gemeinsam mit Mergen und Roth den Beteiligungsvertrag unterzeichnete.




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