Architekturwettbewerb: Akzente im StadtbildJetzt für zweite Runde melden (Lä) Der Architekturwettbewerb "Beispielhaftes Bauen" geht in seine zweite Runde. Vor sieben Jahren hatten die Architektenkammer Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe Planer, Bauherren und Architekten zum ersten Mal aufgerufen, lokale Baubeispiele öffentlich zur Diskussion zu stellen. 108 Bewerber beteiligten sich an dem Verfahren, 33 kamen in den Schlussspurt und 18 Projekte erhielten einen Preis. Als gelungene Beispiele werteten die Juroren unter anderem den Umbau der Ausstellungsräume im Badischen Kunstverein, das Vierordtbad und ein Familienhaus in Neureut. Carmen Mundorff, Architektin und Pressesprecherin der Architektenkammer betonte, dass der Wettbewerb auch kleine Bauaufgaben in den Fokus nehme. Bei der Nord-Süd-Entwicklung der Stadt, der U-Strab-Gestaltung und beim Umbau der Kriegsstraße seien es Architekten und Bauherren, die wesentliche Akzente im Stadtbild setzen, sagte OB und Schirmherr Heinz Fenrich. Architektur spiegele Wohlbefinden von Menschen wieder - oder auch nicht. Nicht zuletzt auch auf Karlsruhes Gäste habe die gebaute Umwelt Einfluss auf deren Wahrnehmung von Lebensqualität in der Stadt. Handwerkliche Details, ökologische und soziokulturelle Leistungen würden mit berücksichtigt, ergänzte Carmen Mundorff. Alle gemeldeten Objekte wie Industriegebäude, Familienhäuser, Büros oder Parkanlagen müssten im Stadtkreis Karlsruhe liegen und Projekte aus den letzten sieben Jahren sein. Ausschreibungsunterlagen gibt es beim Stadtplanungsamt, Telefon 0721/133-6196 und per E-Mail bei andrea.thielemann@stpla.karlsruhe.de sowie bei der Architektenkammer in Karlsruhe, Telefon 0721/225 46 und per E-Mailkontakt: kb-karlsruhe@akbw.de. Anmeldeschluss ist der 10. September 2012.
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