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Regierungspräsidium: Kressl folgt auf Kühner

Stabwechsel an der Spitze der Mittelbehörde

(trö) An der Spitze des für ganz Nordbaden zuständigen Regierungspräsidiums Karlsruhe steht jetzt eine neue Chefin. Vor 400 Gästen, unter ihnen Amtsvorvorgängerin Gerlinde Hämmerle, erhielt die frühere Rastatter SPD-Bundestagsabgeordnete und Finanzexpertin Nicolette Kressl in der vergangenen Woche ihre Ernennungsurkunde von Innenminister Reinhold Gall. Der Festakt im Kongresszentrum war gleichzeitig auch der Abschied von Dr. Rudolf Kühner, der seit dem Jahre 2005 die Mittelbehörde geleitet hatte.

Der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Nils Schmid dankte in seiner Festansprache dem scheidenden Regierungspräsidenten für seine großen Verdienste um Baden-Württemberg. Mit Blick auf dessen Nachfolgerin betonte Schmid: "Nicolette Kressl hat die notwendige politische und administrative Erfahrung für diese wichtige Schaltstelle. Vor allem ist sie nah bei den Bürgern und besitzt herausragende menschliche Qualitäten."

Eben diese Eigenschaften attestierte OB Heinz Fenrich auch ihrem Vorgänger in seinem Dank "für sieben Jahre vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit". Rudolf Kühner habe die Rechtsaufsicht, so Fenrich, immer "kommunalfreundlich" ausgeübt, habe "auf Beratung und Dialog gesetzt, auf Kollegialität und Unterstützung der kommunalen Belange". Der neuen Regierungspräsidentin wünschte der OB "viel Glück, Fingerspitzengefühl und Standvermögen". Und bat Nicolette Kressl, die Tradition ihrer Vorgänger fortzusetzen und "immer ein offenes Ohr für die Belange der Städte und Gemeinden" zu haben.




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