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Kultur: "Tannhäuser" und noch mehr Wagner

Neun Opernpremieren und 18 Wiederaufnahmen am Staatstheater

(Lä) Den 200. Geburtstag von Richard Wagner im kommenden Jahr feiert das Badische Staatstheater in der Spielzeit 2012/13 mit einer Neuinszenierung des "Tannenhäuser" (7. 10.) und der Wiederaufnahme des Karlsruher "Rings" (ab 27.3.). Insgesamt neun Premieren und 18 Wiederaufnahmen stehen auf dem Opernprogramm in der neuen Spielzeit. Für Freunde der Operette kommt Benatzkys Mantel- und Degen-Revue "Die drei Musketiere" auf die Bühne (8.12.). Die Spielplanlinie "Französische Oper" wird mit Spontinis Feuerwerk musikalischer Einfäller "Die Vestalin" fortgeführt (16.12.).

Nach dem szenischen Händel-Oratorium "Der Sieg von Zeit und Wahrheit" und der modernen Fortsetzung "Der Sieg von Schönheit und Täuschung" von Gerald Barry anlässlich der Händel-Festspiele (16.2.) folgt die Jugendoper "Border". In seiner Karlsruher Fassung verarbeitet Ludger Vollmer Motive aus der Tragödie "Die Kinder des Herakles" und überträgt den Stoff in die Welt von heute (17.4.).

Französische Lieder, deutsche Dialoge und berührende Musik erwartet das Publikum bei Donizettis witzigster Spieloper über eine Liebe, die alle Schrecken überwindet: "Die Regimentstochter" (20.4.). Als deutsche Erstaufführung zeigt das Staatstheater am 18.5.2013 Mieczyslaw Weinbergs Operndrama "Die Passagierin": Eine Botschaftergattin und ehemalige KZ-Aufseherin glaubt auf einer Schiffsreise eine damals 20-jährige Inhaftierte wieder zu erkennen, deren Freund sie auf dem Gewissen hat.

Als letzte Premiere ist am 6.7.2012 Brittens Oper "Peter Grimes" über einen geheimnisvollen Fischer und Junggesellen zu sehen, dem die Dorfbewohner keinen Lehrling mehr anvertrauen wollen.




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