Zur Startseite Karlsruhe: StadtZeitung   Suche
 

Übersicht Weiterempfehlen

 

Bildung: KUSS fördert Grundkonzepte

Bildungsregion stellt Ergebnisse Karlsruher Unterstützungssystem Schule vor

(döp) Eine positive Bilanz erfuhr diese Woche das Karlsruher Unterstützungssystem Schule, "KUSS", das die Stadt, das Staatliche Schulamt und die Volkshochschule 2010 umsetzten. Nach den Vorbildern in Mannheim und Heidelberg, "MAUS" und "HÜS", entwickelten die Partner das "KUSS", das jährlich 40.000 Euro Unterstützung vom Land erfährt.

Im Mittelpunkt steht besonders die Förderung der Grundkompetenzen von Schülerinnen und Schülern, ergänzend zum regulären Unterricht. Neue Anforderungen an die Lehrkräfte machen eine Betreuung von leistungsschwächeren Schülern erforderlich, die oft einen Migrationshintergrund aufweisen. Deren Förderung ist im Unterricht allein nicht mehr zu stemmen.

Im Schuljahr 2011/2012 führen die Friedrich-Ebert-Schule, die Vogesenschule, die Werner-von-Siemens-Schule, die Anne-Frank-Schule sowie die Pestalozzischule das mit Schulen und Lehrkräften konzipierte Förderpaket durch. Insgesamt rund 60 Kinder und Jugendliche in elf Gruppen werden t derzeit unterstützt. Drei bis vier weitere Schulen kommen im Laufe von "KUSS" noch dazu, das bis zum Sommer 2014 laufen soll. Pädagogen der Volkshochschule leiten den Unterricht und lehren vor allem Deutsch und Mathematik. Der spielerische Aspekt steht dabei im Vordergrund. Seit Mai 2011 vermittelt Anabell Walter, Pädagogin für Sprache und Bewegung, an der Friedrich-Ebert-Schule Grundschülern spielerisch die deutsche Sprache. Dieses Schuljahr betreut sie Erst- und Zweitklässler mit Migrationshintergrund, die sie wöchentlich zwei Stunden unterrichtet. Mit Hilfe der Stadtbibliothek organisierte das "KUSS" zudem eine Bibliotheksführung.

Wie Bürgermeister Martin Lenz und die Leiterinnen und Leiter des Projekts an den anderen Schulen lobt auch Gerlinde Stuber, Leiterin der Friedrich-Ebert-Schule, das Projekt und die verbesserten schulischen Leistungen, die "wir auch im Unterricht spüren".




Übersicht Weiterempfehlen

Stadt Karlsruhe 2011 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro