Stadtplanung: Durlacher Allee im FokusGrobkonzept zur Entwicklungsachse / Interdisziplinäre Planungswerkstatt (rie) Welche Stärken hat die Durlacher Allee, wo gibt es heute schon Impulsgeber für diese Entwicklungsachse, wo schlummern Potentiale? Um mit einer Sicht auf das Ganze gewappnet zu sein, wenn sich Optionen für Teilbereiche auftun, hatte der Gemeinderat vor einem Jahr die Verwaltung beauftragt, ein Grobkonzept für Flächen beiderseits der Durlacher Allee zu erstellen. In nichtöffentlicher Sitzung hatte sich der Planungsausschuss vor kurzem unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert mit dem Arbeitspapier der Verwaltung befasst. Aus einer systematischen Analyse hatte das Stadtplanungsamt erste Überlegungen für ein Handlungskonzept abgeleitet. Neben einer Bestandsaufnahme sind in die Gesamtschau auch übergeordnete Konzepte und Aspekte der jeweiligen Fachbereiche eingeflossen, etwa Flächennutzungsplan, Gewerbeflächenstudie oder auch übergeordnete Freiraumkonzepte sowie Erkenntnisse aus einem Modellprojekt zur Klimaanpassung in Städten (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau - ExWoSt). Zu den Impulsgebern für den angrenzenden Messplatz oder auch das Areal der Verkehrsbetriebe Karlsruhe zählt die Verwaltung etwa den Kreativpark Alter Schlachthof. Mit "grünen Trittsteinen" sollte der Grundgedanke einer Grünverbindung vom Otto-Dullenkopf-Park bis zur Durlacher Kernstadt aufgenommen werden, so die Verwaltung. Für Kaltluftschneisen sowie die Siedlungszäsur hat sie Räume definiert. Beim Thema Verkehrsinfrastruktur finden sich auf der Ideen-Liste die Anbindung des Gleisbauhofs über zwei Anschlüsse oder auch die bessere Anbindung von Untermühl- und Dornwaldsiedlung. Der Planungsausschuss nahm das Grobkonzept für das weitere Verfahren zur Kenntnis. Im nächsten Schritt wird sich im Herbst eine interdisziplinäre Planungswerkstatt mit Entwürfen für einen städtebaulichen Rahmenplan beschäftigen. Bei diesem Zwischenschritt wird auch die Öffentlichkeit in den Planungsprozess eingebunden. Anregung aus dem Ausschuss für die Planungswerkstatt war unter anderem, auch den Potentialen im Kleeblatt des Autobahnanschlusses die Aufmerksamkeit zu schenken.
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