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Kultur: Karlsruher "Wolfgang-Wochen"

Zitate aus der Auftaktveranstaltung der Europäischen Kulturtage

(red) Wolfgang Rihms Musik spricht für sich, seine Anmerkungen und die Kommentare von Zeitgenossen über den Komponisten ebenfalls. Eine kleine Auswahl von der Eröffnung der Europäischen Kulturtage:

Wolfgang Rihm: "In der oberösterreichischen Gastronomie gibt es Wildwochen. In Karlsruhe gibt es derzeit die Wolfgang-Wochen. Das ist so viel - man kann sich daran leicht überessen."

Peter Sloterdijk: Man hat das Gefühl, Wolfgang Rihm sei "eigentlich im Kulturreferat der Stadt gezeugt worden", um "den Ruhm Karlsruhes in der ganzen Welt zu verkünden". Es sei zu befürchten, "seine Biografie müsste neu geschrieben werden".

Wolfgang Rihm: "Ich habe mich, auf den Vorwurf hin, dass nicht alles neu sei, was ich mache, stets in der Schaffenskontinuität einer Tradition empfunden, als Sohn der Tradition. Die Tradition verwirklicht sich in mir, ich will die Tradition, mich selber nicht brechen." / "Der Abgrund in mir muss in eine Bergform umgestülpt werden." / "Jeder kann mit seiner Obsession zu etwas gelangen, der eine, indem er sich in ein Korsett begibt, der andere indem er es ablehnt."

SWR-Moderator Dietrich Brants: "Verblüffend, wie viel Lob ein Mensch verkraftet.




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