Wirtschaftsförderungsausschuss: Kaiserstraße erste Shopping-AdresseKarlsruhe beliebte Einkaufsstadt
(fis) Die Bauarbeiten zur Kombilösung lassen den Fußgängerstrom in der Innenstadt nur geringfügig zurückgehen. Dies zeigen die im Mai und Oktober 2011 letzten Jahres durchgeführten Zählungen, mit denen sich der Wirtschaftsförderungsausschuss am Dienstag, 20. März, unter der Leitung von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen beschäftigte. Wie die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig erläuterte, wurden bei den letzten beiden Herbstzählungen an den 24 Zählpunkten in der Innenstadt durchschnittlich 374.000 Fußgängerinnen und Fußgänger gezählt, vor dem Start der Bauarbeiten waren es 399.000. Gezählt wurde jeweils an Samstagen, da der Samstag insbesondere von der "Regionsbevölkerung" gerne für Einkäufe und Erledigungen genutzt werde. Auch wenn der Zulauf in die Fächerstrassen in südlicher Richtung weiter steige, bleibe die Kaiserstraße nach wie vor die Haupteinkaufsstraße in der City. Im Oktober 2011 wurden 59 Prozent der Fußgänger in der Kaiserstraße gezählt, in den Fächerstraßen waren es 18,9 Prozent. "Die Stadt ist weiterhin attraktiv für den Einzelhandel"; zeigte sich Erste Bürgermeisterin Margret Mergen auch wegen der sichtbaren Investitionsbereitschaft von Hauseigentümern und Investoren zuversichtlich. Es seien weiter große Anstrengungen notwendig, um die gute Erreichbarkeit der Stadt zu erhalten. Eine weiter von der Leiterin des Amts für Stadtentwicklung vorgestellte Untersuchung beschäftigt sich mit der "Forschung und Entwicklung in der Region Mittlerer Oberrhein". Danach werden in der Forschung und Entwicklung vom Staats- und vom Hochschulsektor 727 Millionen Euro sowie der Privatwirtschaft 539 Millionen Euro jährlich investiert.
Wie der Regionalverband Mittlerer Oberrhein sich die regionale Gewerbeflächenausrichtung vorstellt, erläuterte Verbandsdirektor Gerd Hager. Bereits in der Vergangenheit seien Gewerbeflächenausweisungen aus dem Flächennutzungsplan nur in dem tatsächlich benötigten Umfang erfolgt. Verdichtungspotential in Karlsruhe sieht Hager insbesondere beim KIT (Campus Nord), am Stadteingang Durlacher Allee und im nördlichen Stadtbereich.
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