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Heime: Meist ohne Mängel

Infoveranstaltung der Heimaufsichtsbehörden

(red) Einen überwiegend positiven Eindruck haben die Heimaufsichtsbehörden der Stadt Karlsruhe und des Landkreises Karlsruhe nach ihren Besuchen in Einrichtungen des Stadt- und Landkreises gezogen. Ihr Prüfbericht war Thema des jüngsten Informationstreffens Ende Januar im Neuen Ständehaus.

Bereits zum sechsten Mal hatten sich Leitungspersonen der Heime für Menschen mit Behinderungen und der Alten- und Pflegeheime des Stadt- und Landkreises Karlsruhe, Beschäftigte aus den Bereichen der Eingliederungs- und Altenhilfe, der Sozialhilfeträger sowie die Vertretungen von Stadt- und Kreisseniorenrat, wie auch die Träger dieser Einrichtungen getroffen. Diese jährliche Veranstaltung bietet für die Pflegearbeit eine praxisnahe Plattform zum trägerübergreifenden Austausch. Im Stadtkreis Karlsruhe wird die Heimaufsicht vom Ordnungs- und Bürgeramt wahrgenommen.

Bei den Heimen für Eingliederungshilfe im Stadt- und Landkreis hatte die Heimaufsicht 60 Begehungen durchgeführt. Einer Prüfung wurden zudem 95 Alten- und Pflegeheime unterzogen. In den meisten Fällen stellten die Beschäftigten der Heimaufsichtbehörden fest, dass die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner fachlich korrekt betreut wurden und eine gute pflegerische Versorgung erhielten.

In ihren Berichten hoben sie die gute und enge Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Fachpersonal des Gesundheitsamtes Karlsruhe und den unabhängigen Pflegefachkräften hervor. Beide Heimaufsichtsbehörden sehen ihre vorrangige Aufgabe in der Beratung der Pflegeeinrichtungen. Intention sei, einen vertrauensvollen, offenen, aber auch kritischen Kontakt zu den Heimleitungen herzustellen.

Zu den Mängeln, die festgestellt wurden, gehörte die mangelnde Versorgung mit Medikamenten, Probleme mit der Hygiene oder auch Defizite in der direkten Versorgung einzelner Heimbewohnerinnen und Heimbewohner. 41 Einrichtungen wurden hier beanstandet. Sie erhielten behördliche Anordnungen zur Mängelbeseitigung. Für das laufende Jahr kündigten die Heimaufsichtsbehörden des Stadt- und Landkreises Karlsruhe an, sich im Schwerpunkt um die Mobilisierung bewegungseingeschränkter Menschen kümmern zu wollen.

Als Rednerin für das Informationstreffen gewonnen werden konnte die Landesärztin für behinderte Menschen, Dr. Birgit Berg. Sie berichtete über den steigenden Pflegebedarf von Bewohnerinnen und Bewohnern in Heimen für Menschen mit Behinderungen. Ralf Schetzkens vom hessischen Landesamt für Soziales ging in seinen Vortrag auf die Entwicklungen der Prüfungstätigkeit in der Heimaufsicht ein.




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