Fastnacht: Vier Umzüge in KarlsruheMorgen erster ökumenischer Karnevalsgottesdienst
(erg) Die närrische Zeit mit der Straßenfastnacht strebt ihren Höhepunkten zu. Den ersten können Fastnachtsbegeisterte bereits am heutigen Freitag erleben (10. Februar). Die Grötzinger Hottscheck-Narrenzunft hält ab 18.11 Uhr vor dem Rathaus närrisches Gericht und startet gegen 19.31 Uhr zu ihrem 19. Nachtumzug. In diesem Jahr nimmt er erstmals einen neuen Weg durch die verschlungenen Gässchen des badischen Malerdorfs. Neu ist diesmal auch, dass der Getränkeausschank in Glasbehältnissen nicht erlaubt ist. Eine weitere Neuerung hat sich der Festausschuss Karlsruher Fastnacht (FKF) für morgen (Samstag, 11. Februar) einfallen lassen. Weil der traditionelle Narrenmarkt auf dem Marktplatz ausfallen muss, treffen sich die Fastnachter und alle Interessierten um 11.11 Uhr zum ersten Karlsruher ökumenischen Narrengottesdienst in der Christuskirche am Mühlburger Tor. Die Geistlichen beider großer Konfessionen werden ihre Predigten in gereimter Form halten. So richtig rund geht es dann ab dem kommenden Wochenende. Den Anfang auf den Straßen macht am Samstag, 18. Februar, der 38. Daxlander Fastnachtsumzug ab 14.33 Uhr durch den südwestlichen Stadtteil. Ihm schließt sich einen Tag später der Durlacher Umzug an. Unter dem Motto "Wenn Dorlach singt un' lacht, isch Umzug un' echte Fasenacht!" bahnt er sich ab 14.11 Uhr seinen Weg durch die Markgrafenstadt. Der traditionelle Karlsruher Umzug am Fastnachtdienstag ab 14.11 Uhr steht unter dem Motto "In jedem Eck e riesig's Loch - in Karlsruh' läuft der Umzug doch!" Motivwagen des FKF und der Gesellschaften nehmen sich des Themas "Baustellenstadt Karlsruhe" an. Die Löcher entlang des Zugweges werden von Ordnern gesondert gesichert. Ansonsten sind etwa 240 Ordner des KSC und Sanitäter mit den rund 80 Gruppen unterwegs. Am Kronenplatz, am Marktplatz, am Europaplatz und am Karlstor sind Kindersammelstellen eingerichtet. Die Verkehrslenkung des Tiefbauamtes stellt am Gottesauer Platz eine mobile Hinweistafel auf und weist auf die Verkehrsbehinderungen hin. Außerdem sichert sie den Zugweg und die Anfahrstrecken durch 80 Verkehrszeichen, 200 Leitkegel, 20 Absperrtafeln und 700 Mater Absperrgitter. Die Straßenbahnen fahren während des Umzugs für etwa drei Stunden nicht quer durch die Stadt. Zwischen Tullastraße und Bahnhof verkehren Pendelbusse.
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