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Geschichte: Ausstellung über Karl-Friedrich im GLA

(cal) Der Weg in die Ausstellung "Der aufgeklärte Fürst Karl Friedrich von Baden" lohnt, denn das Generallandesarchiv (GLA) zeigt bis 25. Mai 50 wichtige Schrift- und prächtige Bildzeugnisse über den ersten Großherzog. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich Baden zum Musterland, wurden 1767 die Folter und 1783 die Leibeigenschaft abgeschafft und verzehnfachte sich das Territorium. Von 83 Jahren, davon 73 als regierender Fürst zeugen beispielsweise der Arztbericht über die Geburt Karl Friedrichs am 22. November 1728, die Kantate Johann Molters zur Taufe am 24. November, der Ehevertrag mit Karoline Luise, die er 1751 heirate, das Protokoll der Leichenschau am 11. Juni 1811 und die Trauerrede von Karl von Rotteck am 22. Juli ebenso wie die unvollendete Biografie von Karl Friedrich Nebenius. Dazu kommen der eigenhändige Entwurf und Druck der Erklärung zur Aufhebung der Leibeigenschaft. Samt prächtiger Siegel zu bestaunen sind der Erbvertrag von 1765 zwischen Baden-Baden und Baden-Durlach sowie der Rheinbundvertrag von 1806. Und ohne Siegel das nüchterne Regierungsblatt vom August 1806, in dem ohne jegliche Feier die "Beförderung" zum Großherzogtum gemeldet wurde. Geöffnet ist der GLA-Neubau bei freiem Eintritt montags bis donnerstags von 8.30 bis 17.30, freitags bis 19 Uhr sowie von 10.30 bis 17 Uhr am 28. Januar, dem Tag der offenen Tür in der Nördlichen Hildapromenade 3.




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