Zur Startseite Karlsruhe: StadtZeitung   Suche
 

Übersicht Weiterempfehlen

 

Zoo: Schneeleoparden-Gehege mit Fels und Rinnsal

Im steinigen Tal zuhause/Weg zum Unterstand noch zu

(rie) Durch die Panoramascheiben am Fuße des Lauterbergs fällt der Blick der Besucherinnen und Besucher auf einen großen kargen Talabschnitt, nur der genaue Beobachter kann im Geröllhang die graue Fellzeichnung von "Assam" und Julika", ausmachen. Die beiden Schneeleoparden sind noch recht vorsichtig in ihrem neuen Domizil unterwegs. Seit Mitte November erkunden die beiden Großkatzen ihr Reich im Karlsruher Zoo am Südosthang des Lauterbergs - mit einer aus Kunstfels gestalteten Felsenlandschaft, mit dem Geröllhang und einem kleinen Rinnsal.

Bessere Einblicke werden die Zoogäste erhalten, wenn der Besucherweg entlang der steinigen Schlucht freigegeben wird. Während der Eingewöhnungsphase ist dieser gesperrt, um die Tiere nicht unnötig zu irritieren. Erst wenn der dreijährige "Assam" und seine zweijährige Partnerin "Julika" zuverlässig zum Füttern in das Innengehege gehen - und sie so für die Tierpfleger "führbar" sind - wird der Weg freigegeben. Dann kann man bis zu einem Besucher-Unterstand laufen. Aus Stein gebaut, erinnert er an einen Wetterschutz, wie ihn sich Yak- oder Ziegennomaden im Himalaya zum Übernachten bauen.

Mit der insgesamt 1.300 Quadratmeter großen Anlage für "Assam" und "Julika" ist der erste und aufwändigste Baustein der "Bergwelt Himalaya" fertig gestellt. Während der Bauarbeiten war das benachbarte Areal als Baustellenbereich benötigt worden. Für diese Fläche laufen derzeit die Ausschreibungen. Sie ist als Kombi-Anlage für die Kleinen Panda und Muntjak vorgesehenen. Baubeginn ist Anfang 2012. Dann wird auch die behindertengerechte Erschließung hergestellt - jetzt ist der Zugang zum Besucherweg recht steil. Der dritte Abschnitt von "Bergwelt Himalaya" wird Berg-Wildschafe zeigen.

Der Lauterberg wurde für die Präsentation dieses Lebensraumes ausgewählt, weil es hier im Sommer vergleichsweise kühl ist und sich der Standort daher gut für Tiere eignet, die in der freien Natur Hochgebirge Zentralasiens bewohnen. Wenn dann noch Wind durch die Schneise bläst, dürften sich die Tiere wohler fühlen als im bisherigen Gehege beim Raubtierhaus, wo nur selten ein Luftzug wehte.




Übersicht Weiterempfehlen

Stadt Karlsruhe 2011 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro