Partnerstädte: Rundflug mit den Gästen(erg) Mit dem Sportflugzeug über Karlsruhe kreisen oder der Besuch bei der Feuerwehr. Das waren für die meisten der 26 Praktikantinnen und Praktikanten die größten Erlebnisse. Wie jedes Jahr waren Studentinnen und Studenten im August aus den Karlsruher Partnerstädten in die Fächerstadt gekommen, um die vielfältige Arbeit in einer deutschen Kommunalverwaltung kennen zu lernen. Dieses Mal waren auch junge Leute aus Nancys polnischer Partnerstadt Lublin und erneut aus der kroatischen Adria-Hafenstadt Rijeka mit von der Partie. Mit Rijeka unterhält Karlsruhe seit diesem Jahr eine so genannte Projektpartnerschaft. Aus Rijeka war unter anderem die Germanistik- und Anglistikstudentin Jana Bratovic nach Karlsruhe gekommen. Ihr größtes Erlebnis während des Aufenthalts war der Ausflug in die Elsass-Metropole Straßburg. Ihr Einsatzort war das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft. Das war genau die richtige Stelle für sie, denn sie findet Architektur interessant. Und auch mit den Leuten in der Dienststelle ist sie gut zu Recht gekommen. Was im Übrigen für ziemlich alle 26 jungen Karlsruher Gäste galt. Auch Karolina Tanikowska hat sich im Gartenbauamt sehr wohl gefühlt. Die 20-Jährige aus Lublin studiert zwar angewandte Linguistik. Aber sich mit der Grün- und Freizeitplanung zu beschäftigen oder Pläne zu kolorieren, hat ihr schon auch ziemlichen Spaß bereitet. Sie war unter denjenigen, die den Besuch bei der Feuerwehr als interessantesten Punkt des umfangreichen gemeinsamen Programms empfand. Besonders beeindruckt war sie vom Umgang mit den Feuerlöschern. Und von den Feuerwehrmännern. Dass die Wetterbedingungen in der ersten Zeit ihres Aufenthalts in Karlsruhe nicht optimal waren, haben die meisten Gäste in ihren Selbstporträts bemängelt, die sie für eine gemeinsame Zeitung geschrieben haben. Die gedruckten Exemplare haben sie am Dienstagabend erhalten. EB Margret Mergen hatte sie zu einem Abschlussessen in das Palais Solms eingeladen. Am heutigen Freitag endet ihre Karlsruher Vier-Wochen-Zeit und dann geht es wieder nach Hause. Aber die meisten, das haben sie sich und auch ihren Gastgebern versprochen, werden in jedem Falle einmal wieder kommen.
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