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Bergdörfer: Neues Buskonzept

Verkehrbetriebe stellen Planungen vor/ Künftiger Knotenpunkt am Zündhütle

(voko) Ein neues Buskonzept für die Höhenstadtteile und das Gewerbegebiet Killisfeld stellten am Montag KVV-Chef Dr. Walter Casazza und Dr. Philipp Heise vom Qualitätsmanagement der VBK im Rathaus Durlach vor. "Wir möchten die Mobilität unserer Kunden sicherstellen, eine Anpassung vornehmen und so eine höhere Bedienungsqualität erreichen", erklärte Casazza im Bürgersaal. Im Fokus der geplanten Änderung sind die Buslinien 27 und 44. So soll die 27, die von Palmbach, Grünwettersbach und Wolfartsweier über das Zündhütle nach Durlach fährt, quasi am Zundhütle gekappt werden. Dort soll künftig der Haltepunkt sein.

Die Einsparung soll wiederum der Buslinie 44 zu Gute kommen. Die Ringbuslinie fährt die Strecke Hohenwettersbach, Bergwald, Zundhütle und soll über Killisfeld künftig weiter zum Hauptbahnhof und retour fahren - und zwar ausschließlich zu den Rush-Hour-Zeiten von 6 bis 8.30 und 15.30 bis 18 Uhr.

Damit soll dem Wunsch vieler Firmen im Gewerbegebiet Killisfeld Rechnung getragen werden, die eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof für ihre Mitarbeiter wünschen, die mit ÖPNV pendeln. Gerade Unternehmen wie Fiducia mit rund 1700 Mitarbeitern böten einiges an Kunden-Potenzial, so Casazza. Zudem hätten der Bergwald und Hohenwettersbach künftig eine direkte Anbindung an den Hauptbahnhof. Die Buslinie 27 werde auf der Strecke zwischen Zündhütle und Durlach dagegen kaum genutzt und sei daher verzichtbar.

Anregungen gab es etliche von den Bürgern. So wurde die Nutzung von Kleinbussen in Fällen, wenn wenig Kunden die Buslinie frequentieren, vorgeschlagen. "Das macht wirtschaftlich keinen Sinn. Dann müssten wir einen doppelten Fuhrpark anschaffen. Hinzu kämen zusätzliche Depotfahrten", erklärte Casazza. Generell gab es jedoch weitgehend Lob für das vorgeschlagene Konzept. Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember könnte es in Kraft treten.




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