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Partnerschaften: Kirschbäume als Freundessymbole

Der Kirschbaum hat in Japan große symbolische Bedeutung. Einerseits zeigt er mit seiner frühen Blüte den Beginn des Frühlings an. Wenn die Blütezeit nach rund zwei Wochen vorbei ist, ist dies ein Symbol für die Vergänglichkeit. Auf der anderen Seite aber können Kirschbäume mehrere hundert Jahre alt werden und sind so ein Zeichen für Beständigkeit.

Seit vorigen Freitag, 12. November, stehen im Ostauepark 14 Kirschbäume, gepflanzt von OB Heinz Fenrich, dem japanischen Generalkonsul Junichi Kosuge, der Vorsitzenden der deutsch-japanischen Gesellschaft, Teruko Matsushima-Fritz und Gartenbauamtschef Helmut Kern. Bis zum nächsten Sommer sollen zwischen Schloss Gottesaue und Ostring insgesamt 150 Kirschbäume stehen.

Preußen und der deutsche Zollverein schlossen 1861 mit Japan einen Handels- und Freundschaftsvertrag. Das 150-Jahre-Jubiläum dieses Übereinkommens feiern Deutschland und der Inselstaat im fernen Osten während des gesamten kommenden Jahres.

Die Beziehungen Karlsruhes mit Japan sind nicht viel jünger und nicht minder intensiv. So kann der Japangarten im Stadtgarten schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nachdem sich der Karlsruher Arzt Siegfried Gräf zwei Jahre lang in Japan aufgehalten hatte, bat er 1926 die Stadt Nagoya um einen Shintu-Schrein. Der Japaner Professor Koi Ishibashi war ein eifriger Pfleger des Japangartens.




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