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Unicef-Kinderstadt 2010: Schokoherzen für Kinder in Not

(nil) Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Unicef-Botschafter Edmund Becker haben vergangene Woche Karlsruhes Initiative als Unicef-Partnerstadt unterstützt. Für das Kaufhaus Breuninger verkauften sie Schokoladenherzen, Schokobären und badische Äpfel. Der Erlös aus der Aktion, die noch bis zum morgigen Samstag, 2. Oktober, läuft, fließt in den Spendentopf, mit dem die Stadt Unicef-Projekte in Haiti, Pakistan, Niger und Burundi fördern will. "Mit der Neueröffnung unseres Erdgeschosses wollten wir auch etwas Gutes tun", begründete Geschäftsführer Frank Hertig das Engagement seiner Breuninger-Filiale zugunsten von Unicef. Auch das Staatsweingut Turmberg hat sich der Verkaufsaktion mit seinen Produkten angeschlossen und wird einen Teil seiner Erlöse für Unicef spenden. Bis Ende des Jahres will die Stadt 300 000 Euro - einen Euro pro Einwohner - für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sammeln. Aktuell belaufe sich der Spendenstand auf rund 180 000 Euro, teilte Mergen mit. "Wir haben also noch einiges vor uns, wenn wir unser Ziel erreichen wollen, " appellierte die Erste Bürgermeisterin an die Menschen in der Fächerstadt, weiter für Unicef zu spenden oder mit eigenen Aktionen Gelder für die Hilfsorganisation zu sammeln. "Jeder kann etwas tun. Dass man einfach helfen muss, versteht sich von selbst, wenn man die Lage der Kinder in Haiti oder Pakistan sieht. "Vieles, was wir als selbstverständlich erachten, ist für die Kinder dort keine Selbstverständlichkeit, etwa sauberes Trinkwasser", so Mergen.




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Stadt Karlsruhe 2010 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro