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Bahnverbindung Nord-Süd: Technologieregion Mitglied bei CODE 24

Entwicklung des Transeuropäischen Netzprojekts 24 vorantreiben / Rastatter Tunnel wichtig

(fis) Der Verkehrskorridor von Rotterdam bis Genua gehört zu den großen Siedlungs- und Verkehrsachsen Europas. Dessen Entwicklung wird von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Transeuropäischen Netzprojekts 24 vorangetrieben. Die Achse hat einen Einzugsbereich von 70 Millionen Menschen und befördert alleine 50 Prozent des europäischen Schienenfrachtaufkommens von Nord nach Süd.

Nachdem in jüngerer Vergangenheit allerdings wichtige Investitionen zur Weiterentwicklung des Korridors ausblieben, haben sich 15 in diesem Sektor liegende Regionen auf das Regionalentwicklungsprojekt "Corridor Development (CODE) 24" verständigt.

Partner aus Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Schweiz und Italien

Zu den Partnern aus den Niederlanden, Frankreich, Schweiz, Italien und Deutschland zählt auch die TechnologieRegion Karlsruhe. Neben der Fortentwicklung des Korridors geht es in erster Linie um die Koordinierung in den Bereichen Ökonomie, Infrastruktur, Umwelt und Raumplanung sowie um die Vorbereitung konkreter Investitionen.

EU fördert CODE 24

Inzwischen ist CODE 24 offiziell bewilligt und wird mit 3,2 Millionen Euro von der EU gefördert. Die Gesamtkosten des vier Jahre laufenden Projekts, an denen sich alle 15 Partner beteiligen, belaufen sich auf 6,7 Millionen Euro. Unter der Projektträgerschaft des Verbandes Region Rhein-Neckar fand in der letzten Woche in Mannheim die erste Arbeitstagung der Partner statt.

Ziel höhere Transportkapazität und kürzere Reisezeiten

"Die Erhöhung der Transportkapazität und die Verkürzung der Reisezeiten entlang des gesamten Korridors, um positive wirtschaftliche Effekte auszulösen, eine integrierte Raumentwicklung sicherzustellen sowie die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren", sieht der Vorsitzende der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), OB Heinz Fenrich, als die Hauptziele von CODE 24.

Region Schnittpunkt von CODE 24 mit Magistrale für Europa

"Für die TechnologieRegion Karlsruhe genießt das Projekt zudem besondere Bedeutung, da die Region den Schnittpunkt mit einer weiteren transeuropäischen Trasse, der West-Ost-Verbindung `Magistrale für Europa´ darstellt", so Fenrich weiter. Besonderes Augenmerk richte die TRK daher auf die rasche Realisierung des Rastatter Tunnels, der für die Leistungsfähigkeit beider Trassen von entscheidender Bedeutung sei. Hierzu bringen sich unter dem Dach der TRK die Stadt Karlsruhe, der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe mit ihren Kompetenzen ein. Ein erster Meilenstein für das Projekt wird die "European Corridor Conference Rotterdam - Genoa" am 7. Mai in Mannheim sein.




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