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Kultur: Literatur vom Bodensee

(cal) Neuer Literatur vom und über den Bodensee ist die jüngste Ausgabe der Karlsruher Literaturzeitschrift "allmende" gewidmet. Deutlich wird aus den sehr verschiedenartigen Texten, "dass in der Literatur regional begrenzte Orte sich zu einem spezifischen Kulturraum zusammenschließen", so Herausgeber Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann von der Literarischen Gesellschaft. So wartet Monika Küble mit der hintergründigen, witzigen Krimistory "Tod und Teufel" auf, die sich um Kunst, aber auch deutsche und schweizerische Befindlichkeiten dreht. Wie das "süddeutsch-schweizerische Multikulti prägt", berichtet der in Konstanz heimisch werdende Berliner Florian Zimmer-Amrhein. Und in "Unter Romanen oder Die Schweiz gibt es nicht" nähern sich Angelika Overath und Manfred Koch der speziellen rätoromanischen Welt in ihrem neuen Wohnort Sent, Graubünden.

Darüber hinaus lädt das Heft Nummer 84 dazu ein, Texte von weiteren Autoren wie dem Hermann-Hesse-Preisträger Alain Claude Sulzer sowie Gedichte von Jochen Kelter, Bruno Epple, Christine Langer und Claudia Gabler zu entdecken. Ins Bewusstsein gehoben werden zudem das Hermann-Hesse-Höri-Museum und der 80. Geburtstag des Lyrikers Walter Helmut Fritz, dessen Werk mit einer ganz eigenen Schule des Sehens konfrontiert. Rezensionen auf Neuerscheinungen hin. Die Info-Verlag erscheinende "allmende" kostet zwölf Euro.




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