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Wildparkstadion: Eingang für Gäste umgestalten

(Lä) Insbesondere die Spielbegegnung zwischen dem KSC und dem VfB Stuttgart am 1. März 2009 hatte zu ernsthaften Ausschreitungen rivalisierender Fangruppierungen mit den Sicherheitskräften der Polizei geführt. Um die Gefahr solcher Ausschreitungen künftig zu minimieren, ist aus Sicht des Polizeipräsidiums Karlsruhe eine bessere Trennung der Fangruppen vor dem Wildparkstadion notwendig. Derzeit werden die Busse der Gästefans im rückwärtigen Bereich des Birkenparkplatzes abgestellt. Diese Anordnung führt nach Spielende zwangsläufig zu einem Kreuzen der Fangruppen auf dem Adenauerring und erhöht mit der Möglichkeit zum gegenseitigen Provozieren das Konfliktpotential unter den verfeindeten Gruppen. Grundsätzlich sehen die vom Planungsbüro Albert Speer & Partner ausgearbeiteten Pläne für den Stadionneubau am Wildpark ein ganz neues Sicherheitskonzept vor, das die Forderungen der Polizei umfassend erfüllen würde.

Da bis zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Entscheidung über die Zukunft des Stadion des KSC absehbar ist, ist aus Sicht der Sicherheitsexperten eine kurzfristige Zwischenlösung unumgänglich. Dieses Provisorium sieht eine Aufweitung des Vorbereichs des Gästeeingangs vor, so dass dort etwa zehn Reisebusse abgestellt werden können und die Shuttlebusse für die Gästefans, die mit Sonderzügen anreisen, in direkter Zuordnung zum Stadioneingang halten können. Mit der so erreichten Entzerrung der Fangruppen wird zukünftig das Kreuzen dieser Gruppen auf dem Adenauerring entfallen, das bisher ausschlaggebend für den hohen Personaleinsatz der Polizei bei Fußballspielen im Wildparkstadion war. Für die Sicherheitsmaßnahme müssen einige Bäume gefällt und die Fläche mit einem Schotteraufbau befestigt werden. Die Maßnahme soll noch in der Winterperiode umgesetzt werden.            





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