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Wirtschaftsstiftung: Schüler stark als Unternehmer

(fis) "Jungen Menschen frühzeitig wirtschaftliche und wissenschaftliche Themen praktisch und theoretisch nahe zu bringen, sowie den Unternehmergeist zu fördern", lautet eine der Zielsetzungen der gemeinnützigen Wirtschaftsstiftung Südwest, die vor zehn Jahren von der Stadt Karlsruhe, der Sparkasse Karlsruhe und der Volksbank Karlsruhe gegründet wurde.

Bereits zu dritten Mal hatte die Wirtschaftsstiftung im letzten Jahr fünf Mal fünfhundert Euro für Schulprojekte zur Berufsorientierung ausgelobt. "Nicht zuletzt wollen wir mit diesem Wettbewerb auch das selbstständige Unternehmertum fördern", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Direktor der Sparkasse, Heinrich Birken, bei der Preisverleihung, die er am Montag gemeinsam mit der Vorsitzenden des Stiftungsrates der Wirtschaftsstiftung, Erster Bürgermeisterin Margret Mergen, vornahm. Unter den fünfzehn teilnehmenden Projekten, sicherte sich die Schülerfirma "Kochmützen" der Vogesen-Schule Karlsruhe den ersten Scheck. Seit drei Jahren sind dort zwischen sieben und zehn Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis neun die Produzenten und Lieferanten von Weihnachtsgepäck, Marmeladen bis hin zu Buffets bei schulischen Festen. Das Preisgeld soll nun in eine Küchenmaschine, Serviertabletts und Schneidemesser investiert werden.

Ebenfalls prämiert wurden 30 Achtklässler der Realschule Neureut, die in Zusammenarbeit mit Auszubildenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine solarbetriebene Kugelbahn konstruierten. Das fehlende Tanzschulangebot in Pfinztal brachte Schülerinnen des Wirtschaftsseminars der Klasse 12 des Ludwig-Marum-Gymnasiums auf die Idee, die Firma "Pfinztal tanzt" in Angriff zu nehmen. Weitere fünfhundert Euro gingen an ein Projekt des Melanchthon Gymnasiums Bretten, bei dem die verschiedenen Energiespeichertechniken von im Schulgebäude solar erzeugtem Strom verglichen werden. Einen Fotoapparat und eine Musikbox will die Schülerfirma "Das Gelbe vom Ei" der Karlsruher Engelbert-Bohn-Schule von dem Preisgeld anschaffen. Die Firma verkauft Büromaterial und Süßigkeiten im Kiosk der Berufsfachschule, betreibt einen Getränkeautomat im Lehrerzimmer und organisiert Projekte und Events. "Im Herbst werden wir wiederum alle Haupt-, Real-, Beruflichen Schulen und Gymnasien in der Region anschreiben", kündigte Erste Bürgermeisterin Mergen eine Neuauflage des Wettbewerbs an.

Wer sich vorab schon informieren will, für den empfiehlt sich die Internetseite www.ka-wischu.de




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