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Partnerschaften: Intensiver Austausch

Die Städtepartnerschaften sind sehr lebendig

(erg) Je elf angehende Medizinische Fachangestellte aus Karlsruhe und Krasnodar haben die staatlichen Gesundheitsvorsorgesysteme in Deutschland und Russland miteinander verglichen. Den Veranstaltern des Wettbewerbs "Junge Wege in Europa" der Robert-Bosch-Stiftung war diese "besonders gelungene" Teamwork der Karlsruher Ludwig-Erhard-Schule und des Krasnodarer Medizin-Colleges einen Preis wert. In einem Schreiben an den Leiter der Ludwig-Erhard-Schule, Theo Seiberlich, zeigte sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich erfreut über den Erfolg der Medizin-Azubis aus den beiden Partnerstädten. Die Preisverleihung ermöglichte, schreibt das Stadtoberhaupt weiter, ein Treffen der Projektbeteiligten. Er hoffe, dass dabei neue Ideen für die Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen entstanden sind. Diese Kooperation sei ein schönes Zeichen der Städtepartnerschaft. Das Karlsruher Stadtoberhaupt bedankte sich daher ausdrücklich bei der Schulleitung und den Projektverantwortlichen, Dagmar Bauer und Dr. Monika Illig.

Auch die Heinrich-Hübsch-Schule pflegt Kontakte mit Krasnodar und zwar mit dem geisteswissenschaftlichen-technologischen College in der südrussischen Stadt. Die beiden Bildungsanstalten haben in Zusammenarbeit mit der ProWood-Stiftung und der Eberhard-Schöck-Stiftung sowie der Stadt Karlsruhe Lehrer ausgetauscht. Deutsche und russische Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Herbst in Krasnodar gemeinsam in zwei Werkstätten und fertigten je einen Schiebetürschrank aus beschichteten Platten mit Schiebetüren und kleine Tischchen aus Vollholz. Besonders spannend war für die deutschen Gäste der Austausch im Hinblick auf die jeweiligen Arbeitstechniken an den Maschinen und bei der Handhabung der Handwerkzeuge. Besichtigungen von russischen Firmen des Schreinerhandwerks rundeten den fachlichen Austausch ab. Auch ein Besuch in Sotschi stand auf dem Programm. Im Frühjahr kommen die Russen nach Karlsruhe.

Aber auch die anderen Karlsruher Partnerschaften werden gepflegt. So wurden etwa 2009 die seit 40 Jahren bestehenden Beziehungen zum englischen Nottingham mit einer englischen Woche in Karlsruhe und einer deutschen Woche in Nottingham gefeiert. Aber auch außerhalb dieser Festwochen gab es Begegnungen. So besuchte die Lord Mayor aus Nottingham, Stadträtin Jeannie Packer, zur Eröffnung des Christkindlesmarkts erstmalig Karlsruhe und der Deutsch-Englische Freundeskreis (DEF) hatte anlässlich der Präsentation Nottinghams im Städtepartnerschafthäuschen Besuch aus der Partnerstadt. Die Freunde des Nottingham-Karlsruhe-Friendship-Clubs betreuten gemeinsam mit dem DEF den Stand.

40 Jahre alt sind auch die beiden Vereine, die in Nancy und Karlsruhe Motoren der ältesten Karlsruher Partnerschaftsbeziehung sind. Zum Jubiläum des Cercle Amicale France Allemagne (CAFA) übermittelte OB Heinz Fenrich in einer Grußbotschaft die herzlichsten Glückwünsche in die Partnerstadt Nancy. Ehrende Erwähnung fand bei einer Tagung des deutsch-französischen Jugendwerks der Studentenaustausch, den Karlsruhe alljährlich mit seinen Partnerstädten pflegt.




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