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Radkampagne: "Kopf an" fürs Klima

Rund 94 Prozent stimmten Kampagne-Inhalten zu

(red) Mit dem Slogan "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken." warb das Bundesumweltministerium von April bis August 2009 in Karlsruhe sowie in der Partnerstadt Halle, in Dortmund und Bamberg mit Witz und Augenzwinkern für den Klimaschutz per Fuß und Rad. Eine Forsa-Umfrage zur Ermittlung der Kampagnenwirkung in den vier Modellstädten legt nun offen, dass mit 95 Prozent Zustimmung nahezu jeder der Befragten die Klimaschutzkampagne positiv aufgenommen hat. Rund 94 Prozent der Befragten in Karlsruhe unterstützen das Kampagnenanliegen, Autofahrerinnen und Autofahrer zum Umsteigen auf das Rad oder das zu Fuß gehen zu motivieren.

An etwa 120 Kampagnentagen warb die Stadt mit der Imagekampagne bei ihren Bürgerinnen und Bürgern für das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad oder das zu Fuß gehen auf Kurzstrecken. 75 Prozent der Karlsruher Autofahrerinnen und -fahrer erinnern sich an die Kampagne und ihren Slogan, rund 73 Prozent finden diesen sehr gut oder gut.

Auf dem Weg zur "Fahrradstadt Karlsruhe" zeigen sich die Karlsruher tatkräftig: über 61 Prozent (61,7) sind nach eigenen Angaben häufig mit Rad oder zu Fuß unterwegs und fühlen sich in ihrem bisherigen Verhalten bestärkt. Dennoch wollen 30,9 Prozent zukünftig noch häufiger zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren. 17,4 Prozent hat die Kampagne bereits vom zusätzlichen Radfahren überzeugt, 23,1 Prozent gehen seitdem schon häufiger zu Fuß. Vergleichsweise zufrieden sind die Karlsruher mit den Rahmenbedingungen für Radler und Fußgänger in ihrer Stadt: Während im Durchschnitt 63,7 Prozent aller Befragten in den vier Städten sich bequemere und sichere Radwege wünschen, sind es in Karlsruhe nur 42,8 Prozent. Mehr Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer wünschen sich rund 51 Prozent, der Schnitt liegt bei 61,8 Prozent. 42,8 Prozent wünschen sich mehr Radwege, der Schnitt unter den Modellstädten liegt bei 63,3 Prozent.

Der deutsche Verkehrssektor ist mit rund 160 Millionen Tonnen pro Jahr an den CO2-Emissionen in Deutschland beteiligt. Das entspricht circa 20 Prozent der Gesamtemissionen. 50 Prozent aller Autofahrten liegen unter sechs Kilometern und gelten wegen des überproportional hohen CO2-Ausstoßes als besonders klimafeindlich. Bundesweit könnten allein durch eine Verdoppelung der Fuß- und Radkilometer mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.kopf-an.de




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