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TechnologieRegion: Signal für Familien

Vereinbarung zur interkommunalen Erstattung von Kosten bei Kinderbetreuung

(fis) Mit einer neuen Vereinbarung zur interkommunalen Erstattung von Kosten der Kinderbetreuung entlastet die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) Kindergärten und -tageseinrichtungen von erheblichem Verwaltungsaufwand und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gehen Kinder nämlich nicht am ihrem Wohnort in den Kindergarten, muss nach dem Kinderbetreuungsgesetz des Landes die Heimatgemeinde einen Ausgleich an den Ort der besuchten Einrichtung zahlen. Anstelle der dafür vorgesehenen Abrechnung durch die jeweilige Einrichtung nach Personalschüssel, Kostenaufwand und Standard haben sich jetzt die in der TRK zusammengeschlossenen badischen Kommunen auf einen pauschalen Kostenausgleich für die Betreuung auswärtiger Kinder verständigt.

"Dadurch wird die Arbeit der Kindergärten spürbar von Bürokratie entlastet, und sie können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren: die Arbeit mit den Kindern. Davon profitieren besonders die Betriebskindergärten", erklärte der TRK-Vorsitzende, Karlsruhes OB Heinz Fenrich bei einem Pressegespräch in der Karlsruher Kindertagesstätte "Pamina". Allein 189 Kinder aus anderen Kommunen besuchten derzeit Karlsruher Einrichtungen, wofür rund eine halbe Million Euro als Ausgleichsbetrag anfalle.

"Die Vereinbarung ist für die ganze Region von Bedeutung", freute sich der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, über das schnelle Zustandekommen der Vereinbarung, die erst Mitte 2009 von den TRK-Gesellschaftern beschlossen wurde, ebenso wie der Vorsitzende des Kreisverbands Landkreis Karlsruhe und Bürgermeister von Bad Schönborn, Rolf Müller, hervorhob. "Die TechnologieRegion lebt", sah Gustav Holzwarth, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbands, für den Betreiber der bilingualen "Pamina"- Kindertagesstätte, die weitere Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als "gutes Signal" für junge Familien. "Kindergartenplätze sind wichtig um junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen", richtete der Geschäftsführer der Siemens Betriebsleitung Hans-Georg Kopfmüller den Blick auf die Zeit nach der Krise mit einem erwarteten Mangel an Fachkräften.

Neben den 15 für Siemens-Beschäftigte reservierten Plätzen in der "Pamina"-Kita wird auf dem Siemens-Parkplatzgelände in Knielingen eine neue Kita für 83 Kinder vom Säuglingsalter bis zu sechs Jahren gebaut. "Die Eröffnung wird im Juli sein", kündigte Peter Grimm, Geschäftsführer der Siemens Industriepark GmbH, an.




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