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Creativity World Forum: Impuls für Vernetzung regionaler Akteure

Kreativität als Wirtschaftsfaktor

(fis) "Baden-Württemberg hat dem internationalen Publikum bewiesen, dass es zu den Spitzenstandorten für Kreativität und Technologie gehört", sah Ministerpräsident Günther H. Oettinger das Creativity World Forum (CWF) in Ludwigsburg als "krönenden Abschluss des Europäischen Jahrs der Innovation und Kreativität" im Land.

2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nahmen an dem Spitzentreffen des internationalen Netzwerks Districts of Creativity teil, in dem dreizehn Regionen im Bereich der Standort- und Innovationspolitik zusammenarbeiten.

Nach dem zweitägigen Kongress wurde die Veranstaltung am Donnerstag, 3. Dezember, mit drei Touren abgeschlossen, die die internationalen Delegationen in die Metropolregion Rhein-Neckar, die Region Stuttgart und die TechnologieRegion Karlsruhe führten.

Erste Anlaufstation in Karlsruhe war das ZKM, wo die Gäste zunächst an einer Veranstaltung teilnahmen, zu der Entscheidungsträger aus Kultur- und Kreativwirtschaft eingeladen waren. Nach einer Vorstellung der Region unter dem Titel "Schnittstelle Zukunft: Karlsruhe zwischen Technologie, Wirtschaft und Kreativität" wurden neue Ideen zur Förderung der Kreativwirtschaft vorgestellt.

Informiert wurde auch über den Kreativpark Alter Schlachthof, den bereits OB Heinz Fenrich in seiner Begrüßung als Leitprojekt des Masterplan 2015 und als "Gelände, das für die Kultur- und Kreativwirtschaft steht" bezeichnet hatte. "Wir setzen auf die Entwicklungspotenziale des High-Tech-Sektors wie auch der Kreativwirtschaft als Katalysatoren für wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und TechnologieRegion ", sagte Fenrich weiter.

Mit einer Podiumsdiskussion und einem anschließenden allgemeinen Austausch nutzten die Veranstalter die Gelegenheit, um einen Impuls für eine Vernetzung der unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft zu geben. Die Gäste waren von der Veranstaltung ebenso begeistert wie von der anschließenden Führung durch das ZKM und die Hochschule für Gestaltung.

Am Nachmittag waren sie dann im Lifecycle Engineering Solutions Center des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zu Gast. Hier bahnte sich schnell ein Kontakt zu den Besuchern aus Oklahoma an, die 2010 das CWF ausrichten werden. Mit dem Verlauf des CWF-Regionaltages insgesamt und mit zahlreichen neu geknüpften Kontakten, insbesondere nach Dänemark, zeigte sich auch der Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe, Jochen Ehlgötz, sehr zufrieden.




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Stadt Karlsruhe 2009 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro