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Altstadträte: Kondolenz zum Tod von Grete Vogt und Heinz Vogel

(red) Die ehemalige SPD-Stadträtin Grete Vogt ist am 25. November im Alter von 97 Jahren gestorben. In seinem Kondolenzschreiben an Vogts Familie hebt OB Heinz Fenrich die leidenschaftliche Hingabe hervor, mit der "die hochgeschätzte Kommunalpolitikerin" für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe gewirkt habe.

Grete Vogt hatte dem Gemeinderat von 1959 bis 1989 angehört. In dieser Zeit habe sie "mit erfrischender Herzlichkeit und entwaffnender Offenheit" manches Mal den Weg zu einem belastbaren Konsens und klugen Entscheidungen geebnet. Besondere Beachtung habe sie dem Sozialbereich geschenkt, dem sie sich auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat gewidmet habe. Bis 2003 hat Grete Vogt den Karlsruher Altenkreis geleitet, den sie mit ins Leben gerufen hatte.

Fenrich nennt auch Vogts Engagement für den Stadtteil Bulach, dessen Bürgerverein sie nahezu drei Jahrzehnte vorgestanden hatte. Bei allem Nachdruck, mit dem sie die Belange ihres Heimatstadtteils vertreten haben, habe sie aber immer auch die gesamtstädtischen Erfordernisse in ihre Überlegungen einbezogen.

Für ihr außerordentliches ehrenamtliches Wirken wurde Grete Vogt neben dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland auch mit der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet.

Ende November starb der frühere Stadtrat Heinz Vogel im Alter von 78 Jahren. Voller Umsicht und mit großer Tatkraft habe Vogel das politische Geschehen in Karlsruhe bereichert, würdigt OB Fenrich die Verdienste Vogels. Beinahe ein Vierteljahrhundert habe er im Gemeinderat "für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt" gewirkt: "Bei seinem Abschied von der aktiven Politik im Juli 2004 haben wir eine profilierte und geschätzte Persönlichkeit mit reichem Erfahrungsschatz verloren."

"Sein besonderes Augenmerk galt seinem Heimatstadtteil", erinnert sich das Stadtoberhaupt in seinem Schreiben. In Mühlburg habe Vogel vieles bewegen können: "Auch wenn er teilweise 'Bürgermeister von Mühlburg' genannt wurde, vergaß er nie die Interessen der Gesamtstadt."

Dem Radsport galt als aktiver Sportler als auch in der Rolle des Funktionärs seine zweite Leidenschaft. So habe er als Vorsitzender der Radsportgemeinschaft Karlsruhe 23 Jahre das radsportliche Geschehen der Stadt geprägt. Fenrich: "Heinz Vogel hat unsere Stadt ein ums andere Mal als Geburtsstätte des Fahrrads ins Bewusstsein der Menschen gerückt und so den Ruf als Sportstadt gemehrt."




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