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Preis der Heimstiftung: Harald Denecken ausgezeichnet

"Anstifter zum Guten"

(maf) Im September war er aus dem aktiven Dienst als städtischer Sozialdezernent ausgeschieden, aber von Ruhestand kann bei Harald Denecken keine Rede sein. Seine Arbeit wirkt nach. Auch in Form von Ehrungen.

Am Dienstag, 1. Dezember, erhielt der ehemalige Stiftungsvorstand im Haus Solms den Stiftungspreis der Heimstiftung in Form einer Majolika-Figur des Künstlers Jean Michel Maier mit dem Titel "Harmonie". Denecken freute sich über das Kunstwerk ganz nach seinem Geschmack, schließlich sei er damals an dessen Einführung beteiligt gewesen.

Denecken habe die Entwicklung der Heimstiftung "zu einem Komplexanbieter der Sozialwirtschaft" maßgeblich gefördert und "mitgeholfen, die Lebensbedingungen der Menschen am Rande der Gesellschaft zu verbessern", dankte ihm sein Nachfolger Martin Lenz für das Geleistete.

In Deneckens Ägide seien die Umsatzerlöse der Heimstiftung von 12 auf 17 Millionen gestiegen, die Bilanzsumme habe sich von 16 auf 28 Millionen, die Zahl der Arbeitsstellen von 230 auf 270 erhöht. Dabei habe er die Strategie eines am Bedarf orientierten Wachstums der Stiftung verfolgt, deren "Triebkraft nicht Gewinnstreben, sondern stadtgesellschaftliche Verantwortung" gewesen sei, so Lenz.

Über das "Stiftungswesen in Deutschland" referierte Lothar A. Böhler, Direktor sechs kommunaler Stiftungen in Freiburg und Beirat im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Die Heimstiftung Karlsruhe ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, die 1995 ausgegliedert wurde und seither als selbständiges Unternehmen für die Seniorenzentren Friedrichsstift, Parkschlössle und Am Klosterweg und das Kinder- und Jugendhilfezentrum (Sybelheim) sowie die Wohnungslosenhilfe zuständig ist.

Der Stiftungspreis der Heimstiftung wird alle zwei Jahre verliehen. Preisträger waren Deneckens Vorgänger Norbert Vöhringer und die Vorsitzende des Förderkreises des Kinder- und Jugendhilfezentrums, Doris Birgin.




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