Volkstrauertag: Kränze niedergelegt
"Auch wenn die Zahl derer, die um die Soldaten trauern, die in den beiden Weltkriegen gefallen sind, immer weniger wird, ist heute ein wichtiger Tag um sich zu besinnen und zu erinnern. Der Volkstrauertag ist notwendig zum Innehalten in der Hetze unserer Zeit", sagte Wolfgang Böhmig, Pfarrer im Ruhestand, vor einer großen Anzahl von Menschen, und fügte hinzu: "Wir erinnern uns heute auch an die Opfer von Gewalt und Terror in vielen Ländern Europas. Wir reisen Jahr für Jahr unbeschwert in Länder, wo bis vor kurzem noch fürchterliche Kriege geführt wurden. Ich meine die Balkan-Länder, den nahen Osten, Länder Afrikas. Aber es heben von unseren Flughäfen nicht nur Maschinen mit Urlaubern ab, sondern auch mit jungen deutschen Soldaten. Und es kehren auch Flieger mit Särgen zurück, mit Verwundeten und Traumatisierten, derer wir heute gedenken." Auch OB Fenrich sprach zu den Menschen, darunter etliche Soldaten der Bundeswehr: "Wir gedenken heute der Opfer von Gewalt und Krieg. Denen die getötet wurden, weil sie einem anderen Volk oder einer anderen Rasse angehörten. Wir gedenken auch jenen, die Widerstand geleistet haben. Aber wir leben in der Hoffnung und des Zeichens des Friedens auf der ganzen Welt."
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