Umwelt: Gedeckter StorchentischNaturanschauung für Neureuter Viertklässler
Seit fünf Jahren nutzen der Neureuter Schwarzwaldverein, der Freundeskreis Heimathaus Neureut, die Ortsverwaltung und die städtische Dienststelle Umwelt- und Arbeitsschutz diese Mahd dazu, Viertklässlern der Neureuter Nord- und Südschule alte Mähtechniken mit Sensen nahe zu bringen und ihnen gleich einen Einblick in die Natur zu bieten, den sie, obwohl in einem noch immer eher ländlich geprägten Stadtteil lebend, weitgehend nicht mehr kennen. Ulrike Rohde und Jens Michalczyk vom Umweltamt lassen sie während der Mahd nach kleinen Tieren forschen. So haben sie etwa letzte Woche ganze Kästen voller Heuschrecken eingesammelt, Mäuse gefangen oder Schlangen beobachtet. Ein Mädchen hatte sich sogar vor einem Marienkäfer gefürchtet. Diese Angst aber konnte Umweltbürgermeister Klaus Stapf der Kleinen leicht nehmen. Wie er auch lobt, dass die Schlange, die ihre Kameraden gesehen haben, nicht angefasst wurde. Die Kinder, die nicht gerade Tiere beobachteten, waren mit Feuereifer dabei, das gemähte Heu mit Holzrechen zusammenzuziehen. auf einen Hänger zu laden, aufzusitzen und im Bauhof wieder abzuladen. Selber sensen durften sie nicht, es sei denn, unter "scharfer" Aufsicht von Erwachsenen. Dies tat aber an der Lust zur ungewohnten Arbeit in der Natur keinen Abbruch. Und brachte es mit sich, dass die Butterbrote im Nu verputzt und die Flaschen mit Erfrischungen rasch leer getrunken waren.
|
Stadt Karlsruhe 2009 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro