Schülerwettbewerb: Kinder bauten BrückenFörderung technischer Fähigkeiten im Mittelpunkt
Der Wettbewerb sollte, wie Erster Bürgermeister Harald Denecken beim Rundgang bemerkte, insbesondere die technischen Fähigkeiten und Interessen von Schülerinnen und Schülern ansprechen und fördern. Und in der Tat wirkten in den meisten Gruppen auch die Mädchen fachkundig und engagiert mit. Die Planung und Konzeption für ihr Brückenbauwerk mussten die jungen Leute bereits im Vorfeld des Wettbewerbs erledigen. Denn jetzt waren zum Zusammenfügen des Bausatzes aus vorgeformten Holzteilen und Bindfaden nur 75 Minuten Zeit. Doch alle Teams schafften es, in der vorgegeben Zeit ihre Brückenbauwerke zu erstellen. So hatte die Jury kein leichtes Amt, als sie daran ging, die gezeigten Arbeiten zu beurteilen. Die Hauptkriterien waren zunächst die Nachhaltigkeit, das heißt, der Materialverbrauch, und die Ästhetik. Da konkurrierten recht unterschiedliche Typen von Brücken: Das Spektrum reichte von konservativen Lösungen bis zu kühnen Konstruktionen. "Ich bin total begeistert von den kreativen Entwürfen", meinte denn auch Dr. Peter Gilbert von der Schülerakademie. Viele Gruppen seien der Aufgabe, eine solide Brücke ohne viel Schnickschnack und unnötige Materialvergeudung zu bauen, gerecht geworden. Das dritte Kriterium, das in die Schlussbewertung einfloss, war der spektakuläre Belastungstest. Da zeigte sich, dass es beim Brückenbau nicht nur auf den schönen Schein, sondern auch auf die Belastbarkeit ankommt. Während einige Brücken schon nach geringer Belastung einstürzten, hielten andere enormen Druck aus. So stürzte zum Beispiel die Brücke der Rennbuckel-Realschule erst bei 168 Kilogramm ein. Den ersten Preis holte sich die Karlsruher Nebenius-Realschule, gefolgt von der Realschule in Rheinstetten. Der dritte Preis ging ebenfalls nach Rheinstetten an das dortige Walahafrid-Strabo-Gymnasium. Auf den vierten Platz setzte die Jury das Karlsruher Bismarck-Gymnasium.
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