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Heinrich-Meidinger-Schule: Eliteschule für Wohlfühlklima

Fachschule für Sanitär- und Heizungstechnik genießt bundesweiten Ruf

(trö) Die Heinrich-Meidinger-Schule genießt mit ihrem breiten Spektrum der Ausbildung bei Handwerk und Industrie einen hervorragenden Ruf. Die Meisterschule am Durlacher Tor ist zum einen bundesweit und im gesamten deutschsprachigen Raum die Fachschule für Sanitär- und Heizungstechnik, ist Akademie für Betriebsmanagement im Handwerk und vereinigt darüber hinaus unter ihrem Dach Fachschulen für Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik. Dabei kann die für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bestens gerüstete Fortbildungseinrichtung auch auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück blicken. Mit einem Festakt feierte die Heinrich-Meidinger-Schule am vergangenen Freitag ihr 100-jähriges Bestehen.

"Den Schülern das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben mitgeben" und die Unterrichtsangebote "mit Freude und Engagement vermitteln", brachte Rektor Lothar Walter vor den Festgästen aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben das Selbstverständnis der Heinrich-Meidinger-Schule auf den Punkt. Die Erfolgsgeschichte der Schule begann in durchaus bescheidenen Anfängen wenige Gehminuten vom Durlacher Tor entfernt. Mit einem dreimonatigen Meisterkurs für das Klempnerhandwerk mit neun Teilnehmern nahm am 17. Mai 1909 am Zirkel als "Keimzelle" für die Ausbildung der Installateure in Karlsruhe die Süddeutsche Blechner- und Installateurfachschule ihren Betrieb auf.

Und aus dieser ging im Laufe der Jahrzehnte nach und nach die deutsche Nummer eins in Sachen "Ausbildung fundierter Experten für Wohlfühlklima" hervor, unterstrich Erster Bürgermeister Harald Denecken in seiner Rede den hohen Stellenwert der Einrichtung in der Bertoldstraße. Die trägt seit 1972 den Namen des 1905 in Karlsruhe gestorbenen Physikers Heinrich Meidinger und sorge mit der Qualität ihrer Ausbildung dafür, so Denecken, "dass sich Handwerk und Industrie auf gut ausgebildete Mitarbeiter verlassen können". Gleichzeitig stehe die Schule in der langen Tradition der TechnologieRegion in Sachen wirkungsvoller Verzahnung von Forschung, Wissenschaft, Lehre und Ausbildung. Denecken: "In Karlsruhe wird innovativ Zukunft gestaltet."

Die Heinrich-Meidinger-Schule trage zu Recht den "Ruf einer Eliteschule" betonte Werner Obermeier, Präsident des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klima. Und Jürgen Diehl, der Präsident des Bundesindustrieverbands Heizung, Klima, Sanitärtechnik, stellte dabei die "von Unternehmen sehr geschätzte" duale Ausbildung an der Bundesfachschule in den Vordergrund. Für Dr. Werner Schnatterbeck, Präsident des Oberschulamts, war schließlich darüber hinaus wichtig, "dass die Schule neben fachlichen Fertigkeiten auch soziale Fähigkeiten vermittelt."




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