Zur Startseite Karlsruhe: StadtZeitung   Suche
 

Übersicht Weiterempfehlen

 

Wissenschaftszug: Per Express zur Expedition Zukunft

Ausstellung machte drei Tage in Durlach Station / MP Günther Oettinger als Gast

(bw) Mehr als 4100 Besucherinnen und Besucher sind Ende vergangener Woche im Wissenschaftszug vom Bahnhof Karlsruhe-Durlach aus zur "Expedition Zukunft" aufgebrochen. Drei Tage lang hatte der über 300 Meter lange Ausstellungs-Express auf seiner Tour durch gut 60 Städte in ganz Deutschland dort auf Gleis 9 Station gemacht und Jung und Alt in multimediale Zukunftswelten entführt.

"Ich finde die Idee großartig", zeigte sich Ministerpräsident Günther Oettinger von der mobilen Ausstellung begeistert. Der baden-württembergische Regierungschef war am Freitag eigens nach Karlsruhe gekommen, um sich vom "rollenden Werbeträger" in Sachen "Technikbegeisterung" ein Bild zu machen. Der Zug mache deutlich, die Welt werde sich verändern, lasse sich aber gestalten, und Karlsruhe stehe mit seinem Umfeld "für Innovation, und Zukunftsgestaltung", so Oettinger.

"Karlsruhe sitzt im richtigen Zug", bekräftigte auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich mit Blick auf das dichte Netz von Forschungs- und Bildungseinrichtungen in der Stadt und in der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe. Es komme darauf an, junge Menschen früh für Technikthemen zu gewinnen. "Wir brauchen kluge Köpfe", so Fenrich. "Wissenschaft ist notwendig, spannend und macht Spaß", sagte Eberhard Umbach, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, das mit der Universität zum "Karlsruher Institut für Technologie" (KIT) fusioniert. Das KIT ist im Ausstellungszug mit dem bioliq-Verfahren vertreten, bei dem etwa aus Stroh Kraftstoff hergestellt wird, ohne mit der Nahrungsmittelkette in Konflikt zu geraten. "Forscher überschreiten immer Grenzen und betreten Neuland", formulierte Umbach, und es gelte, gerade Schülerinnen und Schüler für Wissenschaft und Forschung zu begeistern.

Übergesprungen war diese Begeisterung bereits auf fünf Schüler der Klassen drei und vier der Augartenschule Karlsruhe. Die Grundschüler werden mit Unterstützung ihres Lehrers in den nächsten Wochen auf "Forschungsexpedition Stadt" gehen und die Wissenschaftslandschaft Karlsruhes erkunden. Dieses bundesweite Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren und wird von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Deutschen Städtetag unterstützt. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie koordiniert alle Forscherteams ebenso wie das Projekt am "Treffpunkt der Wissenschaft" Karlsruhe, bei dem es um die "Herausforderung Demokratie" geht (www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de).




Übersicht Weiterempfehlen

Stadt Karlsruhe 2009 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro