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Cyberforum: Kompetenz in IT-Sicherheit

(fis) Der deutsche Security-Markt kommt im Jahr 2009 mit einem blauen Auge davon, davon geht eine aktuelle Analyse der Experton Group aus, bei der 150 deutsche Unternehmen befragt wurden. Die Umsätze mit IT-Security-Lösungen und -Dienstleistungen sollen in Deutschland 2009 im Jahresvergleich um rund sechs Prozent wachsen. In den nachfolgenden drei Jahren wird von dem Beratungsunternehmen ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 9,3 Prozent erwartet.

"Überall wird gespart nur bei der Sicherheit nicht", sieht auch Dirk Fox, Geschäftsführer der Karlsruher Secorvo Security Consulting und Mitbegründer der seit 2001 bestehenden Karlsruher-Sicherheits-Initiative (KA-IT-SI), einen stetig weiter wachsenden IT-Sicherheitsmarkt. "Weil die Softwarefehler signifikant zunehmen, allein im letzten Jahr haben sie sich verdoppelt, wird mehr Wert auf sichere Software gelegt", sagte Fox am Dienstag bei einem Pressegespräch, bei dem die Zusammenarbeit der KA-IT-SI und dem Hightech-Unternehmer-Netzwerk Cyberforum bekannt gegeben wurde. Von einer "Kombination der Stärke", sprach der Cyberforum-Vorstandsvorsitzende Hagen Buchwald", im Blick auf die 50 Unternehmen der KA-IT-Si, die künftig als "Special Interest Group" dem 700 Mitglieder zählenden Cyberforum an gehören. "Sicherheit wird zur Schlüsselqualifikation", ging Buchwald auf die Entwicklung ein, dass Daten künftig nicht mehr vom Rechner sondern vom Netz kommen, das "sicher sein muss".

"Karlsruhe ist in Deutschland führend auf dem Gebiet der IT-Sicherheit", wies die Kuratoriumsvorsitzende des Cyberforums, Wirtschaftbürgermeisterin Margret Mergen, auf eine lange Tradition hin, die mit der Einrichtung des ersten Lehrstuhls in Deutschland begonnen habe. "Die aus dieser Keimzelle hervorgebrachte Kompetenz-Konzentration ist in allen technischen und organisatorischen Sicherheitsfragen einmalig in Deutschland", erhofft sich Mergen von der Kooperation auch Auswirkungen auf den Spitzenclusterwettberwerb der Bundesregierung:" Das Cyberforum entwickelt sich hin zu einem Spitzencluster mit internationalem Format und Strahlkraft. Mit der Kooperation werden den 36 000 Beschäftigten in der Technologieregion weitere Wachstumsperspektiven in dem wichtigen IT-Sektor aufgezeigt." Zudem passe das Thema Sicherheit perfekt zur Residenz des Rechts.




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Stadt Karlsruhe 2009 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro