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Frauen: Im Stadtbild vielerorts präsent

Bedeutende Karlsruher Frauen haben Platz in Schaufenstern der Innenstadt

(cal) Frauen wollen im öffentlichen Leben mitmischen und präsent sein. Dafür haben sie in Karlsruhe nicht nur in der Gegenwart sondern auch in der Vergangenheit eine Reihe bemerkenswerter Vorbilder. Genau 24 von ihnen präsentieren die Frauenbeauftragte, das Stadtarchiv und Geschäftsleute jetzt noch bis 19. Oktober in Schaufenstern der Innenstadt. Unter dem Motto "Karlsruhe: Was für Frauen ...!" will die dezentrale Ausstellung Frauen im Jahr der Chancengleichheit durch große blauen Tafeln den ihnen gebührenden Platz im Stadtbild verschaffen, informierte Frauenbeauftragte Annette Niesyto bei einem Mediengespräch. Zur Auseinandersetzung mit ihnen soll ein Quiz mit interessanten Preisen beitragen.

Welche Frau sie ausstellen wollten, konnten sich die Geschäftsleute selbst aussuchen, allerdings sollte der Zusammenhang mit den Wirkungsorten der historischen Persönlichkeiten gewahrt bleiben. So ist beispielsweise Amalie Baader, die Gründerin des Vincentius-Vereins im Café Brenner nahe des früheren Standorts des Vincentiuskrankenhauses am Karlstor zu finden. Oder die Musikerin und Komponistin Clara Faißt im Musikhaus Schlaile. Für die Künstlerin Hanna Nagel hat sich die Confiserie Endle entschieden. Stadträtinnen wie Luise Müller, Luise Naumann, Luise Riegger, Anna Richter, Anna Walch, Maria Matheis, oder Melitta Schöpf sind rund um den Markplatz präsent. Bild und Lebenslauf der vielfältig sozial engagierten Landtagsabgeordneten Hanne Landgraf finden sich im Jubez, der Reichstagsabgeordneten Clara Siebert im Neuen Ständehaus. Und Hedwig Kettler, die Gründerin des ersten deutschen Mädchengymnasiums hat sich das Papier- und Bürowarengeschäft Erhardt gesichert.

Nach dem 19. Oktober stehen die Tafeln übrigens als Wanderausstellung zur Verfügung. Infos unter Telefon 133-3060/62. im Internet: www.karlsruhe.de/rathaus/ordnung/frauen/ .




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