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Sport: Arena der Kampfkunst

In der Europahalle steigen Karate- und Kickbox-WM

(trö) Die internationale Elite der Kampfsportler will in diesem Sommer in Karlsruhe zeigen, dass sich hinter Kickboxing, Karate, Pointfighting oder Thaiboxing weit mehr verbirgt als der Kampf mit dem Gegner um den Sieg. Die vom 25. August bis zum 1. September in der Europahalle ausgetragenen Weltmeisterschaften sollen auch zur Werbeshow werden, bei der die Athleten das Publikum für die vielfältigen Sportarten begeistern wollen.

Die Weltmeisterschaften der World Karate and Kickboxing Association (WKA) sollen zu "einem Sommermärchen werden", zog Yvonne Thorhauer vom Organisationskomitee am Dienstag bei der Auftakt-Pressekonferenz gar einen Vergleich zur Fußball-WM im vergangenen Jahr. Public Viewing, Heerscharen freudetrunkener Fans und Auto-Corsi wird es an den acht Tagen der WKA-WM sicherlich nicht geben, aber das Bild der Fächerstadt wird das Stelldichein der Karateka, Kickboxer und "Formenkünstler" auf alle Fälle prägen. 2 000 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Nationen erwartet der für die Ausrichtung zuständige WKA- Weltvizepräsident Klaus Nonnemacher. Dazu kommen über 1 200 Offizielle, Betreuer und Begleiter. Nonnemacher rechnet damit, dass 30 000 Zuschauer das Turnier in der Europahalle besuchen und verspricht seiner Heimatstadt Karlsruhe "ein großes Sport- und Familienfestival".

Um dies zu erreichen, hat die WKA das Schul- und Sportamt sowie die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH bei der Organisation mit im Boot. Gemeinsam wollen die Partner ein umfangreiches Begleitprogramm bieten, zu dem Partymeile in der Innenstadt, Vorführungen eines chinesischen Tai Chi-Meisters im Schlosspark oder eine Spaß-WM für Karlsruher Schulen im Kampfsportparcourslaufen gehören. Bei der WM selbst gehen übrigens auch Karlsruher Athleten mit guten Chancen an den Start. Der 22-jährige Student Daniel Dörner will seinen WM-Titel im Kickbox-Leichtkontakt verteidigen, der 42-jährige Ralph Kessel den Titel dieser Disziplin in seiner Altersklasse holen - und der 20-jährige David Ludwig will den in "Formen". Bei dieser Disziplin zeigt der Athlet Kraft, Schnelligkeit und Technik gegen einen imaginären Gegner. Bewertet wird dabei wie beim Eiskunstlauf.




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