Sport: Arena der KampfkunstIn der Europahalle steigen Karate- und Kickbox-WM
Die Weltmeisterschaften der World Karate and Kickboxing Association (WKA) sollen zu "einem Sommermärchen werden", zog Yvonne Thorhauer vom Organisationskomitee am Dienstag bei der Auftakt-Pressekonferenz gar einen Vergleich zur Fußball-WM im vergangenen Jahr. Public Viewing, Heerscharen freudetrunkener Fans und Auto-Corsi wird es an den acht Tagen der WKA-WM sicherlich nicht geben, aber das Bild der Fächerstadt wird das Stelldichein der Karateka, Kickboxer und "Formenkünstler" auf alle Fälle prägen. 2 000 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Nationen erwartet der für die Ausrichtung zuständige WKA- Weltvizepräsident Klaus Nonnemacher. Dazu kommen über 1 200 Offizielle, Betreuer und Begleiter. Nonnemacher rechnet damit, dass 30 000 Zuschauer das Turnier in der Europahalle besuchen und verspricht seiner Heimatstadt Karlsruhe "ein großes Sport- und Familienfestival". Um dies zu erreichen, hat die WKA das Schul- und Sportamt sowie die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH bei der Organisation mit im Boot. Gemeinsam wollen die Partner ein umfangreiches Begleitprogramm bieten, zu dem Partymeile in der Innenstadt, Vorführungen eines chinesischen Tai Chi-Meisters im Schlosspark oder eine Spaß-WM für Karlsruher Schulen im Kampfsportparcourslaufen gehören. Bei der WM selbst gehen übrigens auch Karlsruher Athleten mit guten Chancen an den Start. Der 22-jährige Student Daniel Dörner will seinen WM-Titel im Kickbox-Leichtkontakt verteidigen, der 42-jährige Ralph Kessel den Titel dieser Disziplin in seiner Altersklasse holen - und der 20-jährige David Ludwig will den in "Formen". Bei dieser Disziplin zeigt der Athlet Kraft, Schnelligkeit und Technik gegen einen imaginären Gegner. Bewertet wird dabei wie beim Eiskunstlauf.
|
Stadt Karlsruhe 2007 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro